Krankschreibung im Arbeitsrecht: Wie lange am Stück möglich?

Von Grippe erwischt: Wie lange Sie krankgeschrieben werden, entscheidet immer Ihr Arzt.

Von Grippe erwischt: Wie lange Sie krankgeschrieben werden, entscheidet immer Ihr Arzt.

Arbeitnehmer wissen in der Regel, wie wichtig es ist, sich bei Krankheit auf der Arbeit zu melden und sich dann die nötige Erholungszeit zu gönnen. Viele haben aber Angst, Ärger im Job zu bekommen, wenn sie zu lange fehlen. Oft herrscht auch Ratlosigkeit, wenn psychische Probleme auftreten. So fragen sich beispielsweise in Bezug auf eine mögliche Burnout-Krankschreibung viele, wie lange diese eigentlich bestehen bleiben darf bzw. ob es eine Begrenzung auf eine Anzahl an Wochen gibt.

Der vorliegende Ratgeber beantwortet die Frage, wie lange eine Krankschreibung sein darf. Hier erfahren Sie nicht nur, welche Faktoren bei langen Krankenzeiten eine Rolle spielen. Sie werden auch dazu informiert, wie psychische Erkrankungen behandelt werden sollten und welche Pflichten Arbeitnehmer erfüllen müssen, um bei längeren Fehlzeiten nicht den Job zu riskieren.

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So lang dürfen Sie bei Krankheit fernbleiben

Die Frage „Wie lange kann man krankgeschrieben werden?“ kommt immer wieder auf. Dabei gibt es hier prinzipiell keine Obergrenze. Wer krank ist, muss zum Arzt. Dieser entscheidet dann über die Krankschreibung. Wie lange diese ausfällt, ob nur ein paar Tage oder gleich mehrere Wochen, liegt in seinem Ermessen und der voraussichtlichen Genesungsdauer.

Dasselbe gilt auch bei psychischen Krankheitsbildern. Wie lange darf ein Hausarzt also bei Depression einen Patienten krankschreiben? Das entscheidet der Arzt immer selbst. Dabei wird er jedoch selten direkt mehrere Wochen verordnen. Sinnvoll ist in diesem Fall, sich direkt eine Überweisung zum Psychotherapeuten geben zu lassen und bei Bedarf die Krankschreibung durch den Arzt verlängern zu lassen. Wie lange der eigentliche Zeitraum dann ausfällt, ist von dem Erfolg der Therapie abhängig.

Oft stellt sich bei einer Krankschreibung die Frage “Wie lange?”, weil sich vor Problemen bei den Gehaltszahlungen oder vor dem Verlust der Stelle gefürchtet wird. Ersteres ist für gewöhnlich weniger problematisch, als manche denken. Denn die ersten sechs Wochen, die Arbeitnehmer im Jahr krank sind, erhalten Sie das volle Gehalt durch Lohnfortzahlung, wie auch nach einem Arbeitsunfall.

Bei einer Krankschreibung entscheidet das "Wie lange" auch über die Art der Lohnfortzahlung.

Bei einer Krankschreibung entscheidet das “Wie lange” auch über die Art der Lohnfortzahlung.

Und selbst danach gibt es noch Krankengeld durch die Krankenkasse. Eine Kündigung durch den Arbeitgeber ist bei langer Krankheit jedoch nicht auszuschließen.

Pflichten des Arbeitnehmers

Folgendes Szenario ist denkbar: Ihr Arzt rät Ihnen aufgrund Ihres Gesundheits­zustandes zu einer längeren Auszeit und gibt Ihnen eine entsprechende Krankschreibung. Wie lange diese läuft, spielt eigentlich keine Rolle, da es keine gesetzliche Höchstgrenze gibt. Bei anhaltenden Ausfällen kann ein Arbeitgeber aber durchaus krankheitsbedingt kündigen.

Arbeitnehmer sollten deshalb weniger bei einer Krankschreibung darauf achten, wie lange diese ausfällt, sondern sicherstellen, dass die Unternehmensleitung am ersten Krankheitstag direkt informiert wird. Die eigentliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss spätestens nach drei Tagen der Krankheit in der Personalabteilung vorliegen. Die Frist kann durch Klauseln im Anstellungsvertrag sogar noch kürzer ausfallen. Eine rechtzeitige Abgabe sorgt schon einmal dafür, dass es nicht wegen Verstößen gegen arbeitsvertragliche Pflichten zur Abmahnung oder Kündigung kommt.
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97 Gedanken zu „Krankschreibung im Arbeitsrecht: Wie lange am Stück möglich?

  1. Müller

    Ich erlitt am 7. Januar dieses Jahres einen Schädelbasisbruch mit den Folgen, dass ich immer noch unter Kopfschmerzen, Schwindel und Hörverlust leide. Die Arbeitsunfähigkeit wurde bislang immer von meinem Hausarzt ausgestellt. Die Krankenkasse besteht darauf, dass zukünftig ein Neurologe die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen soll. Einen Termin bei einem Neurologen zu erhalten gestaltet sich schwierig. Bei einem Arzt erst im August 2018, bei einem anderen erst September 2018. Nun habe ich einen gefunden wo ich im April 2018 einen Termin erhielt. Die Krankenkasse setzt mich hierdurch unter Druck. Was soll ich denn bis April 2018 machen. Ich benötige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen für den Arbeitgeber. Sonst wird das mir noch zum Verhängnis den Job zu verlieren. Darf die Krankenkasse das?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Müller,

      ob die Krankenkasse das darf, lässt sich von uns so nicht feststellen, da wir Ihren Versicherungsschutz nicht kennen. Dass die Krankenkasse die Arbeitsunfähigkeit der Versicherten immer wieder überprüft ist durchaus üblich. In manchen Fällen kann die Krankenkasse sich an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) wenden, um ein Gutachten über die Arbeitsunfähigkeit anzufordern. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob das MDK eine Alternative bis zu Ihrem Termin im April wäre.

      Das Arbeitsvertrag.org-Team

      Antworten
  2. Solomudt

    Ich möchte mich entgiften von Drogen, bin aber am arbeiten und der Arbeitgeber weißt nichts davon, die Frage ist, kann mein Hausarzt mich für diese Zeit krank schreiben?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Solomudt,

      in der Regel reicht es die Arbeitsunfähigkeit vom Arzt attestieren zu lassen. Der Grund für Ihre Krankschreibung muss dort nicht angegeben werden (nur bei schweren ansteckenden Krankheit muss der Arbeitgeber dies erfahren).

      Das Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  3. frank

    ich habe mehrere diagnosen auf der erstbescheinigung bekommen. hat das vor – oder nachteile für meine lohnfortzahlung ?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Frank,

      diese Frage können wir so pauschal nicht beantworten, weil hierfür einige Informationen fehlen. Auskunft könnte die Berufsgenossenschaft oder die Krankenkasse geben, mit Einsicht in Ihre individuelle Situation.

      Das Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  4. Tina

    Hallo ich habe Innenminiskus, da ich mich nicht gleich unter das Masser begeben wollte, habe ich erst mal einen Schein zur Krankengymnastik bekommen. Wenn das nicht hilft, Op. Kann mein Arzt mich so lange krank schreiben weil ich jetzt schon 4 Wochen habe, aber so leider nicht arbeiten kann

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Tina,

      solange ein Arzt einen Arbeitnehmer krank schreibt und eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorliegt, sollte das in der Regel kein Problem sein. Es kann allerdings vorkommen, dass ein Arbeitgeber durch einen Betriebsarzt die Arbeitsunfähigkeit überprüfen lässt.

      Das Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  5. Petra

    Ich bin über den Kündigungstermin (selbst gekündigt) hinaus noch krankgeschrieben! Verschiebt sich der Termin der Kündigung?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Petra,

      bei einer Kündigung durch den Arbeitnehmer erfolgt bei Krankheit keine Verlängerung der Kündigungsfrist.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  6. Hans-Günter M.

    Ich beziehe rückwirkend seit dem 01.08.2015 Erwerbsunfähigkeitsrente. Die letzte Lohnabrechnung habe ich zum Dez. 2014 erhalten. Jetzt habe ich noch Überstunden un d Urlaubstage vom Arbeitgeber bezahlt zu bekommen. Der weigert sich und behauptet ich sei noch beschäftigt. Des weiteren weigert er auch die Freigabe der Erwerbsunfähigkeitsrente aus der betrieblichen Pesionkasse,

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Hans-Günter,

      der Gang zum Anwalt kann Klarheit schaffen und die Umstände klarstellen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  7. Denise

    Ich war Oktober 2015 bis Juli 2016 wegen Burnout und Depression krankgeschrieben. Meine Hausärztin überwies mich an eine Fachärztin, die mich dann weiter behandelte. Im Februar 2018 bin ich erneut wegen Depressionen krankgeschrieben und ich befinde mich in der 4.Woche. Ich nehme wieder Psychotherapie in Anspruch und habe meinen Facharzttermin erst im April, was zeitnah ist. Kann mich meine Hausärztin bis dahin Krankschreibung? Ich habe mich auch auf Anraten dazu entschieden, die Stelle zu kündigen. Momentan werde ich immer von AG Seite kontaktiert, was mich schwer belastet. Habe ich trotz Kündigung einen Anspruch auf Krankengeld?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Denise,

      so lange die Verträge laufen, bestehen weiter alle Pflichten für alle Beteiligten. Das zählt auch für die Lohnfortzahlung. Ob es in Ihrem Fall Besonderheiten gibt, kann ein Anwalt für Arbeitsrecht beurteilen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  8. Marina

    Ich habe seit längerer Zeit Stress mit meiner Kollegin, was mich psychisch belastet. Wurde jetzt von meinem Hausarzt 2 1/2 Wochen krankgeschrieben. Kann mein Arbeitgeber dagegen vorgehen:

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Marina,

      ein Arbeitgeber kann nicht gegen eine Krankschreibung vorgehen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  9. Georg

    Ich bin aufgrund psychischer Belastungen zu Hause. Ich habe Angst zur Arbeit zu gehen. Auslöser war ein gezwungener Stellenwechsel im Dienst. Mein Personalvertreter versucht für mich das Problem zu lösen. Jedoch empfahl er mir mind. 2 Wochen zu Hause zu bleiben.
    Das Problem ist jetzt, dass mein Hausarzt befürchtet das ich bei Diagnose Nerven, Psychischkrank aufgrund meiner “Position” Probleme bei der Arbeit bekommen könnte was auch stimmt. Zur Zeit ist due Diagnose “Gripaller Infekt”. Das lässt sich aber schwer beim Chefarzt für längere Zeit durchsetzten. Was soll ich jetzt machen.
    Danke Georg

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Georg,

      weil wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen, können wir Ihnen leider kein rechtlichen Schritte oder ein bestimmtes Verhalten anraten. Es empfiehlt sich deshalb, den Rat eines Anwalts einzuholen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  10. Sara

    Hallo Ich habe seit längerer Zeit auch Stress mit meiner Kolleginnen, was mich psychisch belastet, wurde von meinem arzt 1 woche krankgeschrieben doch ich möchte noch eine woche daheim bleiben. Vor 2 wochen war ich wegen einer erkältung auch 2 wochen krankgeschrieben. Kann mein Arbeitgeber mich kündigen weil ich so oft krank bin in lezter Zeit ( Arbeitgeber weiß über die Situation bescheid mobbing) wir haben noch ein Termin audgemacht zur besprechung kann ich bis zu diesem termin noch krank sein?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Sara,

      wenn Ihr Arbeitgeber über die Situation und damit den Grund der Krankschreibung Bescheid weiß, sollten Sie den Termin wahrnehmen. Möglicherweise trägt dies zur Lösung Ihrer Situation bei. In bestimmten Fällen ist eine Kündigung wegen Krankheit möglich. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, kann Ihnen aber nur ein Anwalt mit Einblick in Ihren Arbeitsvertrag sagen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  11. Koller

    Hallo,
    ich bin seit ein paar Wochen krank wegen orthop. Beschwerden und beziehe Krankengeld.
    Gleichzeitig bin ich wegen der Psyche in Behandlung und soll nun eine Reha zur Teilhabe machen für beide Probleme.
    Wenn mich der Neurologe irgendwann krank schreibt, zählt das dann als Erstbescheinigung?

    Danke
    LG

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Koller,

      prinzipiell ist jede Bescheinigung, die nach der Erstbescheinigung für die selbe Krankheit ausgestellt wird, eine Folgebescheinigung.

      Das Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  12. Fabi

    Hallo,
    ich leider seit mehreren Wochen unter Depressionen und habe auch teilweise Selbstmord Gedanken. Mein Hausarzt weis dies nicht ebenfalls mein chef auch nicht. Bin momentan unter der Diagnose grippaler Effekt krank geschrieben. Kann mein chef mich einfach so kündigen wenn er mich unterwegs sieht und eigentlich gesund aussehe? Weil eigentlich ist ja meine richtige Diagnose wegen den Depressionen und den Selbstmord Gedanken.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Fabi,

      In der Regel hat der Arbeitgeber kein Recht zu erfahren, mit welcher Krankheit Sie krankgeschrieben sind. Dies ist üblicherweise auch auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht vermerkt. Auch die Krankenkasse darf es ihm nicht mitteilen.

      Eine Abmahnung ist in einer solchen Situation aber trotzdem nicht ganz ausgeschlossen. In diesem Fall können Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  13. Renate

    Hallo,
    Ich bin jetzt auch seid 5 Woche wegen psychische Probleme Zuhause.
    Aber meine Hausärztin möchte mich nicht länger krankschreiben.
    Soll mir ein Neurologe/ psychischater suchen.
    Ist das nicht die Aufgabe vom Arzt?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Renate,

      es steht Ihnen frei, neben einem Allgemeinmediziner (Hausarzt) noch einen Facharzt hinzuzuziehen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
      1. Faßbender

        Bin jetzt ca 2 jahre krank,
        soll eine Integrationsmassnahme machen, fühle mich aber dazu eigentlich nicht in der Lage,
        Was kann ich machen?

        Antworten
        1. Arbeitsvertrag.org

          Hallo Faßbender,

          da wir nicht befugt sind, eine Rechtsberatung zu geben, können Sie sich überlegen, ob Sie sich mit Ihrem Anliegen an einen Anwalt wenden möchten.

          Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

          Antworten
  14. Thomas R.

    Hallo,

    wegen Rückenbeschwerden bin ich seit 4 Monaten vom Hausarzt krank geschrieben. Die KK wollte dass ich zum Facharzt gehe. Dieser will mich nicht viel länger krank schreiben, da er meint, dass die Beschwerden vormal für mein Alter (54) wären. Kann ich danach weiter vom Hausarzt krank geschrieben werden?

    Gruß,
    Thomas

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Thomas R.,

      grundsätzlich kann Ihr Hausarzt Sie weiterhin krankschreiben. Unter Umständen kann es jedoch dazu kommen, dass die Krankenkasse dann das Krankengeld einstellt. Wenn dies passiert, können Sie dagegen immer noch bspw. mittels eines Widerspruchs vorgehen. Damit sollten Sie sich dann aber an einen Anwalt wenden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  15. Alisa

    Hallo guten tag ich war im April 2018 4 wochen krank, im März 2018 war ich auch 2 Wochen krank,
    Ab heute bin ich schonwieder krank!!
    Ich versuche jedes mal wieder neu zu starten auf der Arbeit aber ich werde wieder Krank,leide an thrombose!!
    Kann ich danit rechnen dass mein Arbeitgeber mir kündigt?
    Mein Arbeitsvertrag läuft bis September2018???
    Ich komm mir sehr blöd vor danke im vorraus
    Jedes mal hab ich angst bei meiner krankmeldung

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Alisa,

      leider hat ein Arbeitgeber tatsächlich grundsätzlich das Recht, eine Kündigung we­gen häufi­ger Kurz­er­kran­kun­gen auszusprechen. Bevor es dazu kommt, müssen jedoch einige Bedingungen erfüllt werden. Zunächst einmal sollten diese Kurzerkrankungen in der Regel über einen wesentlich längeren Zeitraum auffällig sein (ein bis zwei Jahre). Darüber hinaus muss eine geflissentliche Interesseneinschränkung des Arbeitgebers und eine Interessenabwägung beider Parteien stattfinden.

      Sollten Sie eine Kündigung erhalten und Zweifel darüber haben, ob diese rechtlich wirksam ist, können Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  16. Ehrhard

    Hallo, ist es richtig, dass nach einem Arbeitsunfall die Behandlungsmöglichkeiten durch extrem reduzierte Arztauswahlmöglichkeit und Beschränkung auf BG-Kliniken eingeschränkt sind und ich eine anstehende Op weder am Ort noch vom Arzt meines Vertrauens durchführen lassen kann?

    Gruss, Ehrhard

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Ehrhard,

      Arbeitnehmer müssen sich zunächst an einen Durchgangsarzt (sog. D-Arzt) wenden. In manchen Fällen können Arbeitnehmer danach den Arzt wechseln. In den meisten Fällen sind sie bei der Wahl jedoch eingeschränkt. Erkundigen Sie sich direkt bei der Berufsgenossenschaft.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  17. Louis

    Hallo, habe mir drei Tage vor der Kündigung das Handgelenk gebrochen und Speiche ab gerissen… Bin seit Anfang 2018 krank geschrieben. Blöder Bruch, heilt langsam…
    Wie lange kann ich Krank geschrieben sein?
    Die Arge, bzw Arbeitsamt wollen alles mögliche, bekomme selbst aber nix von denen. Nicht mal eine GEZ Befreiung. Da das Krankengeld in unterschiedlicher Höhe kommt müßte dieser ‘Sozialstaat’ doch eigentlich unterstütztend zur Seite stehen???

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Louis,

      grundsätzlich gibt es keine gesetzliche Höchstgrenze für die Dauer, die Sie krankgeschrieben sein dürfen. Wenn es darum geht, Ansprüche geltend zu machen, sollten Sie sich am besten an einen Rechtsanwalt wenden. Dieser kann Sie beraten und Ihnen helfen, diese durchzusetzen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  18. Hanne W.

    Ich arbeite drei Tage die Woche. Leider bin ich schon seit Anfang Juni krank geschrieben. Die “sechs-Wochen -Frist” endet am 16.07. Wenn ich allerdings von den 42 Tagen ausgehe, sind diese bei einer drei-Tage-Woche noch nicht ausgeschöpft.
    Wie wird die Lohnfortzahlung in meinem Fall geregelt?
    Vielen Dank für Ihre Antwort
    Mit freundlichen Grüßen
    Hanne W.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Hanne W.,

      die Frist bezieht sich auf sechs Wochen, nicht auf 42 Tage. Sobald die sechs Wochen abgelaufen sind, übernimmt die Krankenkasse und zahlt Krankengeld.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  19. Heer

    Mein Psychologe hat mich gleich für 3Monate krank geschrieben (Erstausstellung) wegen Depressionen, jetzt bekam ich ein Schreiben von meiner K, dass es so nicht geht. Er könnte mich nur 1 onat krank schreiben und dann müsste ich mir einen Verlängerungsschein holen. Was ist denn jetzt richtig, bin total verunsichert.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Heer,

      in der Regel liegt es im Ermessen des Arztes, die Dauer der Krankschreibung festzulegen. Sollte die Krankenkasse Fragen dazu haben, sollte sie diese an Ihrem Arzt richten. Dieser sollte die Länge der Krankschreibung dann begründen können.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  20. Rosa

    Hallo, ich habe eine Frage zur AUB. und zwar leide ich schon seit einigen Jahren unter Depressionen und Angststörungen habe das aber nie wirklich “behandeln” lassen. Nun da es mir momentan echt nicht gut geht bin ich zum Arzt und wurde eine Woche krankgeschrieben. Einen Überweisung zum Nerven Arzt habe ich bekommen und auch gleich einen Termin vereinbart der aber erst im Oktober 2018 ist. Der Hausarzt möchte mich aber nicht bis dahin krankschreiben er meinte sonst würde er seinen Job verlieren. Was kann ich jetzt machen. Soll ich dann einfach arbeiten gehen und versuchen. Ich möchte meinen Job nicht verlieren aber in meinem Zustand momentan fällt es mir schwer was auf die Reihe zu bekommen.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Rosa,

      den Job zu riskieren würde sich sicherlich noch weiter negativ auf Ihren Zustand auswirken. Erkundigen Sie sich am besten bei Ihrem Arzt, ob es andere Möglichkeiten neben der Arbeit gibt (z. B. eine medizinische oder therapeutische), die Ihnen ein wenig Linderung bis zum Termin mit dem Nervenarzt verschafft. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen weiter keine rechtliche oder medizinische Beratung anbieten können.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  21. sanju

    guten tag meinen arbeitgeber hat mich mündlich gekündigt per31.07, 2018 und zeit dorf ich habe kei hunger ich habe angst um geld ich lebe allein mit kind.ganzen zeit ich mache mich sorgen ich habe strake kopf schmerzen. ich bin im zitteren. ich weiss nicht was kommet auf mich zu. ich fühle mich voll aggresiv.
    ich habe kei kraft mehr . bitte helfen sie mir was kann ich machen. ich lebe in CH. mfg

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Sanju,

      wenn es um eine Arbeitsstelle in Deutschland geht, so muss die Kündigung schriftlich erfolgen. Da Sie aber nicht in Deutschland leben könnten hier gesonderte Richtlinien greifen. Was Ihre generelle Situation angeht, so gibt es zahlreiche Wohlfahrtsverbände und Sozialberatungsstellen, an die Sie sich wenden können und wo Ihnen geholfen werden kann. Suchen Sie nach einer Sozialberatung in Ihrer Nähe oder einem gemeinnützigen Verein (z. B. Caritas). Wir wünschen Ihnen alles Gute!

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  22. Jenny

    Hi, mein Arzt hat mich am 09.07.18 bis zum 20.07.18 wegen Depressionen krank geschrieben. Am 20.07.18 hat er diesen Krankenschein bis zum 28.07.18 verlängert.
    Ab dem 30.07.18 bin ich offiziell 8 Tage bis zum 07.08.18 im Urlaub. Also raus aus meinem Krankenschein. Darf mein Arzt mir ab dem 08.08.18 wegen der selben Diagnose eine erstbescheinigung ausstellen?
    Viele Grüße
    Jenny

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Jenny,

      das kann Ihnen der Arzt beantworten. Wenn es sich um dieselbe Diagnose handelt, kann es sein, dass eine Folgebescheinigung, keine erneute Erstbescheinigung, ausgestellt werden kann.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  23. Erna

    Hallo ich arbeite seit fast 2 Jahren in einer Firma habe bis vor 2 Wochen nie einen Vertrag bekommen, vor kurzem bekamen wir einen neuen Abteilungsleiter der sich sehr gut mit dem vorgesetzten versteht…. Naja jedenfalls ist der Vertrag befristet bis zum 30.9. Da der Abteilungsleiter mich da raus haben will und mich überall schlecht macht…. Ich bin sowieso schon seit 4 Jahren psychisch angeknackst… Und war eigentlich gerade dabei die Medikamente abzusetzen…. Jetzt hab ich das Gefühl wieder in ein tiefes Loch zu fallen… Beim Anwalt war ich schon… Könnte auf unbefristung klagen da der Vertrag ungültig wäre… Aber eigentlich will ich da gar nicht mehr hin…. Bin zur Zeit auch krank geschrieben mein HA weiß bescheid, meine Psychologin ist derzeit im Urlaub… Was kann ich noch tun?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Erna,

      wenn Sie sich in dem Arbeitsverhältnis nicht mehr wohlfühlen, sollten Sie einen Arbeitsplatzwechsel in Erwägung ziehen. Dabei sollten Sie jedoch mit Bedacht vorgehen. Es gibt auch viele Beratungsstellen gemeinnütziger Organisationen (z. B. die Caritas), die Ihnen wegen Ihrer psychischen Probleme helfen und Ihnen in einem persönlichen Gespräch vielleicht einen neuen Blick auf die Situation verschaffen können.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  24. Kurz

    Hallo meine Mama ist schon 4 Monate krankgeschrieben. Sie wollte jetzt mit der Eingliederung anfangen der Arbeitgeber hat aber zu ihr gesagt sie soll sich noch bis zum 10. September krankschreiben und dann mit der Eingliederung an einem anderen Ort anfangen ist das rechtens

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Kurz,

      ein Arbeitgeber hat in der Regel Angestellten, die lang krankgeschrieben sind, ein Angebot zur Wiedereingliederung zu machen. Der Angestellte hat die freie Wahl und darf dieses auch ablehnen. Sollte sich Ihre Mutter mit Ihrem Arbeitgeber nicht einig werden, würden wir empfehlen, sich in dieser Situation von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten zu lassen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  25. Sonja S.

    hallo,

    mein Freund ist psychisch krank und schon länger krank geschrieben. Er hat nun Schlafstörungen, da er sich Sorgen macht, das er bald wieder arbeiten muss, obwohl er sich dazu noch nicht in der Lage fühlt. Wie sieht da die gesetzliche Lage aus?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Sonja S.,

      das Gesetz schreibt nicht vor, dass jemand arbeiten muss, der dazu nicht in der Lage ist. Ihr Freund sollte seine Situation dem zuständigen Arzt schildern und passende Maßnahmen mit diesem sowie mit seinem Arbeitgeber diskutieren.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  26. Margitta

    Hallo,
    Ich bin seit Mitte April krank.Völliger Überlastungszustand,verbunden mit starken Verspannungen,die seitdem auch nicht viel besser wurden.Mein Hausarzt hat mich zum Orthopäden überwiesen(M81.09,M75 1 GR,M53.1G,M79.18G,M47.82,G,M19.91 GR).Er hat mich 2 Wochen weiter krankgeschrieben.Mein Hausarzt sagt,er sollte das weiter übernehmen.Ich fühle mich noch unverändert schlecht und habe Angst,dass ich dann wieder arbeiten muß.Diesem Streß bin ich noch nicht gewachsen. Darf der Orthooäde mich noch krankschreiben?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Margitta,

      ob und wie lang ein Arzt seinen Patienten krankschreiben kann, ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern liegt allein im Ermessen des Arztes.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  27. S.

    Guten Tag,
    Danke im voraus für Ihre Antwort.
    Ich bin momentan seit 4 Wochen Krankgeschrieben wegen Depression, meine Hausärztin will mich nicht weiter Krankschreiben,Sie Hat mit nach Hospital zur Untersuchung weg geschickt ist alles so weit in Ordnung.
    Ich hatte Sie aber vorher angesprochen wegen eine Überweisung an Psychotherapie Sie sagte mir da bekommt man nicht so schnell einen Termin mindestens 3 Monate Wartezeit,Sie will mich nicht weiter Krankschreiben was kann ich gegen machen?
    Danke.
    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas S.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo S.,

      bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine kostenlose Rechtsberatung anbieten dürfen. Wir empfehlen Ihnen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden, der Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  28. Benjamin

    Hallo!
    Mein ich habe seit Kurzem ein sehr schlechtes Verhältnis zu meinem Chef wegen einem Arbeitsunfall der in seinen Augen nicht so schlimm ist. und solle mich gesundschreiben lassen. Das werde ich natürlich nicht abgesehen davon das der Arzt das sowieso nicht machen würde. Meine Frage kann ich mich Direkt nach dem Ende Der Krankschreibung des Arbeitsunfalls wieder krank schreiben lassen bis ich einen Job habe oder habe ich Konsequenzen zu befürchten da ich die Tage mein Arbeitszeugnis anfordern werde in der Zeit der Krankschreibung des Arbeitsunfalls!

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Benjamin,

      ob Sie eine Bescheinigung über Arbeitsunfähigkeit benötigen, das kann nur der Arzt entscheiden. Ihr Arbeitszeugnis sollte davon unberührt bleiben.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  29. BERND K.

    Ich war im Mai 2018 fünf Wochen wegen eines Bandscheibenvorfalls krankgeschrieben. Juni,Juli,August und September habe ich gearbeitet . Nun habe ich wieder erhebliche Probleme und werde mich wohl krankschreiben lasen müssen da ich mit den Tabletten keine Fahrzeuge bewegen darf u es auch nicht könnte nun meine Frage:Erhalte ich nun nach einer Woche erneuter Krankschreibung Krankengeld oder erneut 6 Wochen Lohnfortzahlung ? Für ihre Antwort vielen Dank

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo BERND K.,

      die Lohnfortzahlung wegen derselben Krankheit ist innerhalb von zwölf Monaten auf sechs Wochen beschränkt.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  30. Bettina A.

    Sehr geehrtes Team von Arbeitsvertag,

    wenn eine Krankmeldung per Post an den Arbeitgeber geschickt wird, gilt dann der Poststempel als erhaltener Zeitpunkt oder der Zeitpunkt, wann die Krankmeldung beim Arbeitgeber eingegangen ist?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Bettina A.,

      in der Regel zählt das Datum, an dem die Krankmeldung dem Arbeitgeber vorliegt. Im Zweifelsfall können Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht konsultieren, der Sie individuell beraten kann.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  31. Andreas V.

    Liebes Arbeitsvertrag.org-Team,

    demnächst werde ich über 6 Wochen (42 Tage krankgeschrieben sein). Muss ich das Krankengeld bei der Krankenkasse für ab dem 43. Tag beantragen oder übernimmt die Krankenkasse automatisch die Krankengeldzahlungen ab diesem Zeitpunkt? Ist es richtig, dass die Auszahlung erst ab dem Zeitpunkt erfolgt an dem die über die sechs Wochen hinausgehende Krankschreibung endet? Dies würde bedeuten, dass die Krankengeldzahlungen von der Länge der Folgebescheinigung abhängig ist. Wie schnell sind i. d. R. die Krankengeldzahlungen?

    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Beste Grüße

    Andreas

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Andreas V.,

      der Antrag auf Krankengeld erfolgt durch die Übersendung der AU-Bescheinigung an die Krankenkasse. Das Krankengeld wird in der Regel rückwirkend ausgezahlt. Bitte wenden Sie sich mit Ihren weiteren Fragen an Ihre Krankenkasse. Diese kann Ihnen sagen, wie dies in Ihrem Fall gehandhabt werden soll.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  32. Maria L.

    Betrifft: Arbeitsunfähigkeitsdauer während des Bezuges des Krankengeldes.

    Mir wurde mitgeteilt das es gesetzliche Richtlinen gibt die eine maximale Dauer einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorschreiben. Folgender Text steht auf dem Brief der Krankenkasse.
    Laut der geltenden Arbeitsunfähigkeitslinie kann die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei besonderen Krankheitsverläufen bis zur Dauer von einen Monat bescheinigt werden.

    Ihre Arbeitsunfähigkeit wurde für mehr als einen Monat ausgestellt. Daher entspricht der Nachweis der Arbeitsunfähigkeit nicht der geltenden Rechtsprechung.

    Da ich mich in regelmäßigen Abständen in Behandlung befinde stellt das kein Problem für mich dar, aber gibt es wirklich so eine Reglung die eine Dauer einer Arbeitsunfähigkeit festlegt? Oder dient diese Reglung dazu um einen Missbrauch zu verweiden?

    Danke für eine Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen Maria

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Maria L.,

      hier geht es darum, dass eine Krankschreibung höchstens für einen Monat am Stück ausgestellt werden sollte, bevor es zu einer erneuten Untersuchung kommen sollte, die eine weitere Prognose liefert. Hier muss dann eine Folgebescheinigung ausgestellt werden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  33. Ulla

    Hallo..ich bin nun seit über zwei Monaten krank geschrieben… nun habe ich Post von der Firma bekommen darin steht dass ich mich schriftlich mitteilen soll ob in Zukunft mit weiteren Erkrankungen oder dauerhaften Einschränkungen zu rechnen ist…muss ich das?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Ulla,

      ja, Sie müssen Ihrem Arbeitgeber mitteilen, wie lang Sie voraussichtlich krank sein werden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  34. Nicoleta S.

    Hallo liebes Team,
    mein Mann hat letztes Jahr im August eine Schlaganfall und dieses Jahr im Mai eine Darm OP.Die Op ist schief gelaufen,er hat eine Stoma Beutel seit dem.Kann so leider nicht arbeiten.
    Jetzt will die Krankenkasse ab Januar 2019 nicht mehr zahlen.Was tun?
    Vielen Dank im voraus.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Nicoleta S.,

      bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht befugt sind, eine kostenlose Rechtsberatung anzubieten. Wir können Ihnen daher nur raten, sich an einen Anwalt zu wenden, der Ihnen helfen kann, Ihre Rechte durchzusetzen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  35. Torsten

    Hallo ,
    ich bin in der Gebäudereinigung und habe zt. einen Vertrag über 26 Stunden die Woche und nun soll aus Wirtschaftlichen Gründen mein Vertrag auf 9 Stunden die Woche reduziert werden.Man kann mir wohl innerhalb des Unternehmens keine anderen einsatzort anbieten und habe auch auch zweitjob bis 450€ im Monat.Ich habe wohl angeboten mich dann zu Kündigen.

    Antworten
  36. Joe

    Guten Tag,
    ich bin dieses Jahr über 30 Tage (im Jahr verteilt) krank geschrieben und letztes Jahr das gleiche Problem.
    Gehöre zu einem großen Konzern mit übwr 1000 Mitarbeitern und seit 7 Jahren bei der Firma angestellt.
    Firma besitzt keinen Betriebsrat.

    Dadurch dass die Firma gerne Mitarbeiter durch Krankheitstage entlässt, stellt sich die Frage, ob ich nun auch ein Wackelkandidat bin …?!

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Joe,

      dies können wir von hier aus überhaupt nicht einschätzen. In der Regel darf ein Arbeitnehmer jedoch nur aufgrund seiner Krankheitstage gekündigt werden. wenn es für den Arbeitgeber absehbar ist, dass sich dies nicht ändert (bspw. bei chronischen Erkrankungen).

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  37. Kethi

    Hallo, ich beziehe seit 10 Jahre Hertz4, bin seit Juni 2014 DURCHGEHEND krankgeschrieben ohne Krankengeld o.ä. Soll nun Rente beantragen. Leider verstarb mein Hausarzt Anfang des Jahres , er schrieb mich immer direkt 4 Wochen krank, da mein Gesundheitszustand keine Aussicht auf Besserung verspricht.
    Meine Frage ist ob ein Arzt (falls ich überhaupt einen finde !) auch 8 Wochen AU ausstellen kann ? Oder sind Ihm da Grenzen gesetzt ? Der AOK ist es “egal”, man sagte mir sogar ich bräuchte nicht ein mal den Durchschlag der AU (der ja für die KK bestimmt ist) abgeben, er würde eh im Müll landen da ich kein Geld von Ihnen beziehe ! Also kann es dem Arzt doch auch egal sein oder ?
    Gruß, Kethi

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Kethi,

      tatsächlich sind dem Arzt Grenzen gesetzt. So darf er den Patienten im Grunde nur zwei Wochen im Voraus krankschreiben, bei einigen speziellen Krankheitsverläufen sind auch vier Wochen gestattet.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  38. Marianne

    Hallo, ich habe einen Arbeitsvertrag für 24h/Wo. Nun sind in den letzten Wochen meine Eltern unabhängig voneinander überraschend ins Krankenhaus und wieder raus gekommen. Da beide schon Weit über 70 Jahre alt sind, habe ich mich im Krankenhaus und bei ihnen zu Hause um alles kümmern müssen. Die Situation belastet mich sehr, zumal beide der irrigen Meinung sind “es wird alles wieder gut!” Sie lehnen jegliche Veränderung zu Hause ab, selbst wenn es darum geht, Dinge so weit zu ändern, das sie noch möglichst lange in ihrem zu Hause bleiben können. Den Pflegedienst haben sie weggeschickt, weil sie glauben es alleine hinzubekommen und immer wenn was schiefgeht, geht mein Telefon.
    Ich bin mittlerweile ganz schön fertig, schlafe schlecht, unruhig und zu wenig. Inzwischen habe ich vor jedem Anruf meiner Eltern Angst, da ich befürchte wieder einen von beiden ins Krankenhaus bringen zu müssen.
    Kann ich mich deshalb für ein paar Tage arbeitsunfähig schreiben lassen, um wieder etwas zur Ruhe zu kommen und mein Schlafdefizit zu reduzieren? Oder was gibt es sonst für Möglichkeiten.
    Grüße Marianne

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Marianne,

      ob in Ihrer Situation eine Krankschreibung möglich ist, muss ein Arzt entscheiden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  39. Matthias L.

    Hallo zusammen
    Ich hatte am 15.10.18 einen Sturz auf die Schulter und wurde arbeitsunfähig krank geschrieben. Diese AU ging bis zum 12.11.18.
    Am 13.11.18 wurde ich unabhängig von der Schulterverletzung am Kapaltunnel an der Hand operiert.
    Ich bin jetzt wegen der Hand bis zum 18.12.18 krank geschrieben.
    Jetzt meine Frage :
    Habe ich ab dem 13.11.18 erneut Anspruch auf 42 Tage Lohnfortzahlung?
    Lg

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Matthias,

      sofern es sich um eine neue Erkrankung handelt, ist der Arbeitgeber üblicherweise erneut in der Entgeltfortzahlungspflicht.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  40. Uwe S.

    Guten Tag,
    Ich bin seit dem 15.11.2018 mit der Diagnose Neurathenie F 48.0 krankgeschrieben. Zusätzlich leide ich an einer chronischen Tinnituserkrankung und war im Oktober mit der Diagnose H 93.1 und F43.O G arbeitsunfähig.
    Die AU endet am 29.11.2018 mit einem neuen Termin bei der Neurologin. Eine Fortsetzung der AU ist sehr wahrscheinlich, vermutlich auch zunächst bis zum 19.12.2018. Ab dem 20.1.2018 wäre ich bis zum 01.01.2019 im Urlaub. Beginnt im neuen Jahr, also ab dem 02.01.2018 die neue 6 Wochenfrist zur Lohnfortzahlung, oder wird die Zeit vom 15.11.2018 und 19.12.2018 angerechnet ?
    Eine zweite Frage. Bei meinem letzten Termin am 15.11.2018 sagte mir die Neurologin sie könne mich auch dauerkrank schreiben. Was bedeutet das ? Aktuell befinde ich mich im Rahmen des BEM im Gespräch mit unserer Personalrferentin. Ich bin seit 39 Jahren im öffentlichen Dienst und 58 Jahre alt. Ein Antrag auf Gleichstellung wurde mit dem Hinweis auf den besonderen Kündigungsschutz meines Status abgelehnt. Bin ich aufgrund meiner Erkrankungen wirklich unkündbar ?
    Danke für ein paar klärende Zeilen.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Uwe,

      leider können wir zu Ihrem Fall keine Stellung abgeben, bitte wenden Sie sich an einen Anwalt.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  41. Ayla

    Hallo,
    Ich hatte am 18.12.2018 eine Unfall mit dem Rad, auf dem Weg zur Arbeit. Es war glatt und bin ausgerutscht. Ich trug kein Helm und bin mit dem Kopf, auf dem Boden geknallt. Ich wurde von Passanten gefunden und der Krankenwagen wurde alarmiert. Im Krankenhaus wurde ich bis zum 31.12. krank geschrieben. Der Personalchef hatte sich gemeldet und ich hatte meine Situation, unterschätzt. Ich sagte, dass ich ab dem 20.12 wieder arbeiten könnte. Doch ich hatte immer noch Schmerzen und sagte dem Personaler,dass ich mich doch nicht wohl fühle und nicht arbeiten kann. Von ihm war es ok und war bis zum 31.12 zu Hause. Am 31.12 wurde ich im Krankenhaus wieder bis zum 15.1 krank geschrieben und hatte wieder einen Termin im Krankenhaus, heute am 16.1.
    würde ich dort bis zu. 31.1. weiterhin krankgeschrieben. (1,5 Monate AU). Teilte ich sofort dem Personalchef mit, wurde prompt angerufen.
    Ich denke, ihm kommt es jetzt vor dass ich absichtlich krank mache. Ich habe noch Schmerzen, eine OP steht nicht mehr im Raum.

    Könnte ich durch meine AU rechtliche Konsequenzen, haben? Das ist meine Befürchtung. Das ist überhaupt meine erste AU in diesem einen Jahr.
    Ich weiß auch, dass eine AU nicht vor einer Kündigung schützt. Falls doch, könnte ich dagegen vorgehen?
    Vielen Dank.

    Antworten
  42. Reiner R.

    Hallo, ich bin 60 Jahre alt und seid dem 7.Juni krank geschrieben. Depressionen. War schon länger psychisch angeschlagen und der immer größer werdende Streß auf der Arbeit gab mir den Rest. Nach der 7. WOCHE bin ich aus betrieblichen Gründen gekündigt worden. Wir waren weniger als 10 Mitarbeiter beschäftigt. War 12 Jahre dort. Meine Kündigungsfrist endet am 31.1.19. Heute habe ich einen Anruf von meiner KK bekommen, die mir mitgeteilt hat, dass ich ab dem 1.2.19 mich beim Arbeitsamt arbeitsfähig zu melden habe. Das hat eine med. Kommission so festgelegt anhand irgendwelcher Unterlagen. Die haben sich nicht mal die Mühe gemacht mit mir ein Gespräch zu führen. Diese Leute kennen mich garnicht. Mein behandelnder Psychiater stimmt dem nicht zu. Denn der Arzt ist nicht der Meinung das ich arbeitsfähig bin. Dürfen die das mit mir machen. Ich bin total von der Rolle. LG Reiner

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Reiner R.,

      wir bitten Sie, sich unbedingt mit einem Anwalt darüber zu beraten. Wir sind nicht befugt, Ratschläge für Einzelfälle zu erteilen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
    2. Mark K.

      Hallo Reiner ,das dürfen die nicht ,Du musst erst zum MDK..Der wird feststellen ob du Abeitsfähig bist oder nicht

      Antworten
  43. Friedhelm

    Hallo,
    Meine Frau ist seit ca. 4 Jahren krankgeschrieben.
    Sie hat auch eine berufliche Reha begonnen konnte diese wegen einer neuen
    Erkrankung nicht fortsetzen.
    Könnte sie wenn sie wieder gesund ist bei ihrem alten Arbeitgeber wieder arbeiten?
    Sie hat nie gekündigt und auch keine Kündigung von ihrem Arbeitgeber erhalten.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Friedhelm,
      in der Regel besteht ein Arbeitsverhältnis so lange fort, bis es durch Kündigung, Aufhebung oder aufgrund einer Befristung abläuft.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  44. Muth

    Ich war seit 12.12.2018.-18.01.2019 auf Grund eines erhöhten Blutdrucks krankgeschrieben.
    Seit dem 19.01.2019 hat mich meine Hausärztin mit Absprache eines Kardiologen mit einer Erstbescheinigung auf Koronale Herzkrankheit krank geschrieben.
    Meine Frage : Wie verhält es sich in meinem Fall mit der Lohnfortzahlung ,da es sich um eine neue Erkrankung mit Erstbescheinigung handelt?

    Antworten
  45. Hans

    Hallo,

    ich stehe kurz vor dem Burnout bei meinem aktuellen AG und muss noch bis 30.06 arbeiten.

    Wie lange kann ich von diesem Termin rückwirkend gerechnet aus mich krankgeschreiben lassen, ohne das ich finanzielle Nachteile habe, da ich auf die paar Euro doch auch angewiesen bin. Geht das länger als 6 Wochen oder wir ist es wenn ich verteilt aufgrund mehreren Krankheiten krankgeschreiben werde?

    Antworten
  46. Maik

    Hey ich war 2 Jahre krankschrieben bin aber immer noch krank jetzt fehlen 5Jahre Krankschreibung.
    Der AG fordert Rückzahlung der Gehälter.
    Kann mein Arzt mich für die Zeit 5Jahre noch Krank schreiben?

    Antworten
  47. Birgit

    Hallo zusammen,
    Ich bin seid dem 19.09.2018 wegen Depressionen krankgechrieben.
    Und weiter bis zum 07.03.2019 ohne Unterbrechung, ich habe vor Allen Angst. Gehe seid 42 ohne Unterbrechung in die Arbeit, jetzt möchte ich um endlich mal etwas zur Ruhe kommen für eine Woche in den Urlaub eine Schiffsreise. Ich gehe Seid September 2018 mit den Gedanken an meine Arbeit schlafen und wache auch so auf, wie in einem Hamsterrad. Bekomme ich da jetzt mit meine Krankenkasse Probleme traue es mich ihr nicht mitzuteilen, falls falsch ist. Wie soll ich mich verhalten.

    Antworten
  48. Michael

    Hallo,
    wie kann es sein, dass ein Arzt einen Mitarbeiter 5 Wochen krankschreibt, weil der Hund verstorben ist? Ist nicht langsam ein Ende der Gutmütigkeit ?

    Antworten
  49. Adam

    Hallo Zusammen
    Ich hätte eine Frage.
    Wie sieht es aus von gesetzliche Seite, wenn ich insgesamt 10 Monaten krank geschrieben wäre und jede 2 Wochen eine Erstbescheinigung von Arzt bei dem Arbeitgeber einreiche. Wird es dann auf unbegrenzte Zeit vom Arbeitgeber bezahlt oder nach 6 Wochen übernimmt es die Krankenkasse.
    Also um das einfacher zu ausdrücken sieht es Folgend aus:
    Eine Woche Erstbescheinigung, dann eine Woche Folgebescheinigung und dann wieder Erstbescheinigung und Folgebescheinigung. Das dann 10 Monaten lang.
    Ist es überhaupt erlaubt, dass der Arzt eine Erstbescheinigung nachdem Folgebescheinigung gibt, obwohl man nach dem Folgebescheinigung noch nicht gearbeitet hat?
    Für mich ist es sehr kompliziert und werde gerne eine klare Aussicht auf die Situation haben.
    Bedanke mich im Voraus für die Antwort

    Antworten
  50. Manuela

    Hallo,
    muß ich sechs Wochen am Stück auf die gleiche KH krankgeschrieben sein, um Krankengeld zu erhalten? ich bin wegen derselben Krankheit, wenn ich es vor Schmerzen nicht mehr aushalte, immer mal wieder einige Tage krankgeschrieben, hab ich da unbegrenzt Anspruch auf Lohnfortzahlung des Arbeitgebers?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Manuela,

      wenn Sie sechs Wochen (auch wenn es nicht am Stück ist) auf dieselbe Krankheit krankgeschrieben sind, haben Sie keinen Anspruch mehr auf Lohnfortzahlung, sondern erhalten Krankengeld.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  51. SZanders

    Guten Tag,
    Ich bin schwanger und mein Arbeitgeber ist damit überhaupt nicht zufrieden. Er hat schon vorher ständig nach gefragt wie die Familienplanung aussieht und gewitzelt, dass es ja eigentlich sinnvoller wäre mich vorher zu kündigen.
    Ich arbeite da jetzt seit 7 Jahren und hatte noch kein Einziges Mal eine AU, weil ich mich eigentlich in den meisten Fällen dazu aufraffen arbeiten zu gehen, trotz Erkältung etc.
    Dies will ich natürlich jetzt zum Wohle des Kindes ändern. Sprich, auch mit einer heftigeren Erkältung zum Arzt gehen, und natürlich auch bei Beschwerden in der Schwangerschaft. Wie lange darf man denn krank sein über das Jahr verteilt (nicht am Stück) bis man das niedriger ausfallende Krankengeld bekommt? Oder zählen diese 6 Wochen auch übers Jahr verteilt.
    Ich will nicht “planen” wie ich mit meinen Krankheitstagen verfahre, verstehen Sie das nicht falsch, aber im Dezember ist bei uns Weihnachtsgeschäft und bis dahin müsste ich noch arbeiten. Da ist allerdings mit meiner Ärztin schon besprochen, dass sie mich aus dem Verkehr zieht wenn meine Chefs mir dann im 7. Monat keine vernünftigen Rahmen Bedingungen im Vorweihnachtsgeschäft bieten. Wir sind auf das Geld allerdings angewiesen und deshalb wollte ich rein Interesse halber mal fragen wie das aussieht.

    Mit freundlichen Grüßen,
    SaZa

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo SZanders,

      Krankengeld wird gezahlt, wenn Sie länger als sechs Wochen wegen der gleichen Krankheit krankgeschrieben sind. Dabei müssen diese Krankheitswochen nicht am Stück sein, es zählt, dass es die gleiche Krankheit ist.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten

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