Die Probezeit im Arbeitsvertrag – wie lange darf sie dauern?

Die Probezeit im Arbeitsvertrag dient dazu, dass sich beide Seiten besser kennenlernen.

Die Probezeit im Arbeitsvertrag dient dazu, dass sich beide Seiten besser kennenlernen.

Treten Arbeitnehmer eine neue Arbeitsstelle an, gilt es in der Regel vorher einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Hierin sind Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien festgehalten – so sieht es das Arbeitsrecht vor. Neben Urlaub und Krankheit spielt zu Beginn des Arbeitsverhältnisses dabei besonders die Probezeit eine gewichtige Rolle, schließlich ist der Job schlimmstenfalls schneller wieder weg als gewünscht.

Wir informieren deshalb, wie lange die Probezeit dauern darf, wie es in der Probezeit mit Urlaub aussieht und welche Rechte Sie haben, wenn Sie schwanger werden in der Probezeit.

Spezifische Informationen zur Probezeit:

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Probe­zeit­verlänge­rung

Hier erfahren Sie, wann es möglich ist, die Probezeit zu verlängern und wann diese Option ausgeschlossen ist.

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Probe­zeit­verlänge­rung wegen Krank­heit

Kann die Probezeit wegen einer Krankheit verlängert werden? Hier gibt’s die Infos!

Warum gibt es die gesetzliche Probezeit?

Wer sich in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis begibt, der muss sich in der Regel innerhalb einer vertraglich definierten Zeit bewähren. Dieser Zeitraum wird Probezeit genannt. Er dient Arbeitgeber und Arbeitnehmer dazu, einander kennenzulernen.

Die Probezeit im Arbeitsvertrag kann ganz unterschiedlich lange dauern. Es sind 3-Monats-Fristen genauso möglich wie ein 6-Monats-Zeitraum. Die Probezeit beträgt in den allermeisten Fällen jedoch sechs Monate. Ist diese Zeitspanne vorbei, entfristet sich der Arbeitsvertrag automatisch.

Laut § 622 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) darf die Probezeit eine Dauer von sechs Monaten nicht überschreiten. Enthält der unterschriebene Arbeitsvertrag eine längere Probezeit, ist diese nicht unwirksam. Es gilt hingegen mit Ablauf der gesetzlichen Probezeit die reguläre Kündigungsfrist. Demnach kann ein Arbeitsverhältnis ab dem siebten Monat zum 15. oder Ende des Monats beiderseitig mit einer Frist von vier Wochen gekündigt werden.

Arbeitsvertrag ohne Probezeit

Das Recht in Deutschland schreibt nicht vor, dass am Beginn des Arbeitsverhältnisses zwingend eine Probezeit stehen muss. Es kann demnach auch keine Probezeit im Arbeitsvertrag zu finden sein. Ausnahmen gelten für die Berufsausbildung. Hier greifen die Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), das in § 20 festhält:

Das Berufsausbildungsverhältnis beginnt mit der Probezeit. Sie muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen.

In einem regulären Arbeitsverhältnis führt die fehlende Probezeit dazu, dass eine verkürzte Kündigungsfrist sowie eine Kündigung ohne Angaben von Gründen nicht rechtens sind. Denn: Ist keine Probezeit vereinbart, profitieren Arbeitnehmer mit Beginn des Tätigwerdens von den allgemeinen Kündigungsschutzbestimmungen.

Experten weisen darauf hin, dass das Einreichen einer etwaigen Kündigungsschutzklage bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses in den ersten sechs Monaten nicht von Erfolg gekrönt sein wird, da sich das Kündigungsschutzgesetz auf die Länge des Beschäftigungsverhältnisses bezieht. Die Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Kündigung ist daher unwahrscheinlich.

Kann eine Probezeit auch ohne Arbeitsvertrag, also mündlich, vereinbart werden? Prinzipiell steht diesem Vorgehen nichts im Wege, da es keiner Schriftform bedarf. Problematisch wird hier im Streitfall allerdings die Nachweisbarkeit. In der Regel helfen bei mündlichen Absprachen nur Zeugen weiter, die Entsprechendes bestätigen. Ohne diese wird es schwierig.

Die Probezeit im Arbeitsrecht – welche Vorgaben gelten hinsichtlich einer Kündigung?

Im Arbeitsvertrag ist bezüglich der Probezeit meist Folgendes festgehalten: Eine Kündigung ist innerhalb von 14 Tagen möglich.

Im Arbeitsvertrag ist bezüglich der Probezeit meist Folgendes festgehalten: Eine Kündigung ist innerhalb von 14 Tagen möglich.

Innerhalb einer laufenden Probezeit können beide Vertragspartner – Arbeitnehmer und Arbeitgeber – nach BGB den Arbeitsvertrag innerhalb einer Frist von zwei Wochen kündigen.

Hierbei handelt es sich um das Minimalmaß, welches durch Tarifverträge – in denen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter die Arbeitsbedingungen für bestimmte Branchen aushandeln – ausgehebelt werden kann.

Selbstverständlich können aus Verhandlungen auch längere Kündigungsfristen hervorgehen.

Laut Gesetzgeber kann ein Beschäftigungsverhältnis nach § 626 BGB jederzeit durch eine außerordentliche, fristlose Kündigung gekündigt werden. Hierfür bedarf es allerdings eines wichtigen Grundes.

Schwanger in der Probezeit

Es ist nicht auszuschließen, dass weibliche Angestellte in der Probezeit schwanger werden. Für sie gilt genauso der Kündigungsschutz, konkret der Mutterschutz, wie er in einem nicht mehr befristeten Arbeitsverhältnis zu finden ist. Deshalb: Wer schwanger während der Probezeit wird, darf bis vier Monate nach der Entbindung nicht gekündigt werden. Geschieht das doch, ist die Kündigung nicht wirksam, so sieht es der Sonderkündigungsschutz vor.

Das Mutterschutzgesetz verlangt, dass schwangere Arbeitnehmerinnen in den sechs Wochen vor der Geburt und den acht Wochen nach der Geburt nicht beschäftigt werden dürfen.

Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) gilt ausnahmslos für Frauen, die sich in einem Arbeitsverhältnis befinden. Das bedeutet, es inkludiert Auszubildende genauso wie geringfügig Beschäftigte. Zudem schützt es unabhängig von der Betriebsgröße vor ordentlicher als auch außerordentlicher Kündigung.

Arbeitsrechtsexperten weisen darauf hin, dass bei Eintritt einer Schwangerschaft der Arbeitgeber bzw. die Personalabteilung unverzüglich zu informieren ist. Schließlich dürfen zum Schutz der Mutter und des Kindes manche Arbeitstätigkeiten nicht mehr ausgeführt werden. Gegebenenfalls ist auf Verlangen auch ein ärztliches Attest vorzulegen.

Erhält eine Arbeitnehmerin ein Kündigung, bevor sie ihren Chef über die baldige Ankunft ihres Kindes aufklären konnte, besteht die Möglichkeit, ihn darüber noch bis zu zwei Wochen nach Aussprache der Kündigung in Kenntnis zu setzen. Hierdurch wird die Kündigung, ob in der Probezeit oder nicht, unwirksam (§ 9 MuSchG).

Problematischer stellt sich die Situation in befristeten Arbeitsverhältnissen dar. Hier kann es zur Kündigung kommen, wenn der Arbeitgeber von der Schwangerschaft weiß.

Schwanger in der Probezeit: Arbeitnehmerinnen sind größtenteils durch das Mutterschutzgesetz abgesichert.

Schwanger in der Probezeit: Arbeitnehmerinnen sind größtenteils durch das Mutterschutzgesetz abgesichert.

Insbesondere in Betrieben mit nur wenigen Mitarbeitern stellt die Schwangerschaft einer Mitarbeiterin in der Regel eine größere Herausforderung dar.

In Ausnahmefällen ist es daher möglich, eine Kündigung während der Schwangerschaft bzw. vier Monate nach der Entbindung auszusprechen.

Dies ist jedoch nur möglich unter der Voraussetzung, dass der Grund nicht im Zusammenhang mit der Schwangerschaft liegt. Der Kündigungsgrund muss benannt und die Kündigung schriftlich zugestellt werden. Es bedarf des Einverständnisses der Aufsichtsbehörde.

Urlaub in der Probezeit

Zu Beginn steht dem Arbeitnehmer laut Bundesurlaubsgesetz noch nicht der gesamte Jahresurlaub zu. Das bedeutet, er muss sich diesen quasi erst verdienen.

Das Bundesurlaubsgesetz schreibt vor, Anspruch auf den vollen Urlaub haben Mitarbeiter erst nach sechs Monaten. Diese Wartezeit kann daher auch über die gesetzliche Probezeit im Arbeitsvertrag hinaus gehen.

Das bedeutet nicht, dass überhaupt kein Urlaub während der Probezeit drin ist. Im Gegenteil, schließlich haben auch neue Mitarbeiter Anspruch auf ein gewisses Maß an Regeneration. Sie erwerben pro vollem Monat Betriebszugehörigkeit ein Anrecht auf Teilurlaub in Höhe von einem Zwölftel des Jahresurlaubs.

Weist Ihr Arbeitsvertrag also ein Gesamtkontingent von 20 Tagen bei einer 5-Tage-Arbeitswoche auf, haben Sie pro abgelaufenem Monat Anspruch auf 1,6 Tage Urlaub – auch in der Probezeit. Das gilt ebenfalls, wenn die Beschäftigung erst im zweiten Halbjahr aufgenommen wurde. Gegen ein verlängertes Wochenende kann der Chef also nichts einwenden.

Der Arbeitgeber ist nicht dazu verpflichtet, den Urlaubsantrag in der Probezeit anzunehmen, schließlich können dringende betriebliche Gründe gegen den gewählten Zeitraum sprechen. Haben also bereits schon zu viele Kollegen zum fraglichen Zeitpunkt freigenommen, kann sich Ihr Chef gegen den Urlaubsantrag aussprechen und ihn verweigern.

Möchten Sie von sich aus in der Probezeit keinen Urlaub nehmen, verfällt dieser nicht, sondern kann auch zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Sie haben Anspruch auf Urlaub in der Probezeit. Für jeden Monat dürfen Sie theoretisch ein Zwölftes des Jahresurlaubs nehmen.

Sie haben Anspruch auf Urlaub in der Probezeit. Für jeden Monat dürfen Sie theoretisch ein Zwölftes des Jahresurlaubs nehmen.

Und wie sieht es aus, steht die Geburt des eigenen Kindes oder eine Hochzeit an? Diese Ereignisse zählen zu den triftigen Gründen, die Sonderurlaub nach sich ziehen können (§ 616 BGB).

Aus diesen besonderen Anlässen kann auch in der Probezeit eine Freistellung beantragt werden. Nichtsdestotrotz ist der Arbeitgeber zur Gewährung nicht verpflichtet, sieht der jeweilige Arbeitsvertrag dies so vor.

Krank während der Probezeit

Gerade in der nass-kalten Jahreszeit ziehen sich viele Arbeitnehmer einen grippalen Infekt zu, der dazu führt, dass einige Tage das Bett gehütet werden muss. Doch welche Auswirkungen hat es, wenn Sie in der Probezeit krank werden? Hat das Auswirkungen auf die Probezeit-Dauer? Oder können Sie gemäß geltendem Arbeitsrecht gar gekündigt werden?

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie krank sind, gehen Sie zum Arzt. Schließlich ist niemandem damit geholfen, wenn Sie hustend und schnaubend am Arbeitsplatz sitzen und weder so produktiv sind wie zu gesunden Zeiten, noch besonders konzentriert. Im schlimmsten Fall stecken Sie auch noch Kollegen an, die ebenfalls für eine gewisse Zeit ausfallen. Das kann nicht im Interesse des Arbeitgebers liegen. Deshalb lassen Sie sich arbeitsunfähig schreiben und kurieren Sie sich aus, um anschließend wieder mit voller Kraft durchzustarten.

Obacht: Innerhalb der Probezeit, die gesetzlich bestimmten Anforderungen unterworfen ist, können Arbeitsverträge innerhalb einer 2-Wochen-Frist gekündigt werden. Das ist auch innerhalb der Arbeitsunfähigkeitsfrist möglich, da kein Kündigungsverbot in dieser Zeit besteht.
Sind Sie krank in der Probezeit, gehen Sie unbedingt zum Arzt. Sie könnten Ihre Kollegen anstecken.

Sind Sie krank in der Probezeit, gehen Sie unbedingt zum Arzt. Sie könnten Ihre Kollegen anstecken.

Egal, ob ein Arbeitnehmer sich in der Probezeit eines befristeten oder unbefristeten Vertrags befindet, er hat folgende Anzeige und -Nachweispflichten laut § 5 Entgeltfortzahlungsgesetz zu erfüllen:

  • unverzügliche Krankmeldung beim Arbeitgeber
  • Vorlegen einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ggf. schon am ersten Tag

Darüber hinaus ist der Arbeitnehmer nicht nur in Probezeit bei Krankheit dazu verpflichtet, sein Möglichstes zu tun, um schnell wieder gesund zu werden.

Und wie sieht es mit der Lohnfortzahlung bei Krankheit in der Probezeit aus? Fallen Sie wegen einer Erkrankung aus, muss der Arbeitgeber Sie weiter bezahlen, es sei denn Sie haben bisher noch nicht länger als vier Wochen ohne Unterbrechung in dem Unternehmen gearbeitet. In diesem Fall wird die Krankenkasse in die Pflicht genommen. Es ist auch deshalb so wichtig, dass Sie Ihrem Chef oder der Personalabteilung die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen, da er sonst den Lohn zurückhalten kann.

Kann Probezeit im Arbeitsvertrag wegen Krankheit verlängert werden?

Die gesetzliche Probezeit im Arbeitsvertrag darf in der Regel maximal sechs Monate betragen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist jedoch auch eine Verlängerung erlaubt. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der ursprünglich vereinbarten Frist wegen einer längeren Erkrankung des Mitarbeiters nicht genügend kennenlernen konnten und ein abschließendes Urteil daher nicht möglich ist.

Die Verlängerung der Probezeit ist nur möglich, wenn weder der Arbeitsvertrag noch ein gültiger Tarifvertrag keine entgegengesetzten Formulierungen oder Klauseln aufweisen. Das bedeutet: Wurde im Arbeitsvertrag eine sechsmonatige Probezeit festgehalten, kann diese nicht einseitig durch den Arbeitgeber verlängert werden. Es bedarf hierfür der Zustimmung des Arbeitnehmers. Auf das Eintreten des Kündigungsschutzes hat dies keine Auswirkungen. Sind sechs Monate um, ist die Wartezeit unabhängig der Länge der Probezeit abgelaufen. Es gilt eine Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder Ende des Monats.
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149 Gedanken zu „Die Probezeit im Arbeitsvertrag – wie lange darf sie dauern?

  1. Caira M.

    Guten Abend

    Ich habe keine Probezeit im vertag. Kann ich trotzdem innerhalb des ersten Monats künden und habe Eine Frist von 7tagen?

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Caira,
      eine Probezeit muss nicht zwingend nur im Arbeitsvertrag festgehalten werden. Über eine solche kann sich auch in einem Tarifvertrag geeinigt werden. Schauen Sie deshalb auch hier nach, wenn ein solcher auf Sie zutrifft. Sollten Sie auch hier nicht fündig werden, gilt für gewöhnlich die vierwöchige Kündigungsfrist zum 15. oder Ende eines Monats.
      Das Arbeitsvertrag.org-Team

      Antworten
  2. Stefan M.

    Hallo

    Ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag von 6 Monaten erhalten und auch 6 Monate Probezeit. Ist das so zulässig? 3 Monate würde ich ja verstehen aber 6 Monate????

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Stefan,
      ja, das ist gemäß Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 24.01.2008 zulässig (Az. 6 AZR 519/07).
      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  3. Claudia

    Hallo,
    Ich habe meine Ausbildung abgeschlossen und werde von demselben Arbeitgeber übernommen. Jetzt möchte er eine weitere Probezeit von 6 Monaten vereinbaren…nach 3 Jahren Ausbildung. Ist das zulässig?

    Antworten
  4. Michael

    Ein Freund von mir hat keine Probezeit in ihrem Vertrag stehen. Nach 4 Monaten wurde ihm “ordentlich” mit einer dreimonatigen Frist gekündigt. Ist das Rechtens bzw. hat man bei einer Klage Chancen?

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Michael,
      inwiefern Sie mit einer Klage in diesem Fall Erfolg hätten, kann ausschließlich ein Anwalt beurteilen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  5. Jan

    Ist es zulässig erneut eine Probezeit in einen Arbeitsvertrag zu nehmen wenn man in einem Betrieb aus der Zeitarbeit übernommen wird, denn laut Gesetz dient die Probezeit dazu sich besser kennen zu lernen. Beginn der Tätigkeit war am 11.05.2016 eine Übernahme ist zum 01.04 angedacht, somit ist die allgemeine Probezeit ja erloschen. Ich weiß jetzt nicht ob der Arbeitsvertrag als “Neu” gilt oder als fortlaufend angesehen wird.

    Liebe Grüße
    Jan

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Jan,

      normalerweise entsteht nun ein neues Arbeitsverhältnis, das es rechtfertigt, eine Probezeit im Arbeitsvertrag festzulegen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall jedoch an einen Anwalt.

      Ihr Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  6. Lilli

    Hallo, ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag von 6 Monaten, welcher als Probezeit angesehen wird. Durch mündliche Zusage, hab ich vor 3 Monaten gesagt bekommen, das mein Vertrag verlängert wird. Schriftlich liegt jedoch bis heute nichts vor.
    Ich bin durch eine Fraktur seit 14 Tagen krank geschrieben und habe heute von einer Kollegin im Vertrauen erfahren, das meine Probezeit um 3 Monate verlängert werden soll.
    Ist dies zulässig?
    Was passiert, wenn mir kein Vertrag vorgelegt wird, nicht mal über die drei Monate?
    Habe ich dann automatisch einen Festvertrag?? LG

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Lilli,

      besitzt ein Unternehmen mehr als 10 Mitarbeiter, ist die Probezeitverlängerung durch das Kündigungsschutzgesetz normalerweise nicht durchsetzbar. Arbeitgeber können diese jedoch teilweise trotzdem durchführen, beispielsweise durch eine Kündigung mit erweiteter Kündigungsfrist oder einem Aufhebungsvertrag mit erweiterten Beendigungszeitpunkt. Wird Ihnen also kein Aufhebungsvertrag oder eine Kündigung mit erweiterter Frist vorgelegt, kann die Probezeit nicht einfach verlängert werden. Bei Zweifeln wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  7. andreas

    Hallo
    in meinem vertrag steht, das während der probezeit das arbeitsverhältnis …. frist von einem tag, bzw. 14 tagen (MTV Niedersachsen) gekündigt werden kann.
    Was heist das?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Andreas,

      normalerweise ist zusätzlich angegeben, für welchen Zeitraum die jeweilige Kündigungsfrist gilt, also beispielsweise, dass Sie innerhalb der ersten vier Wochen eine Kündigungsfrist von lediglich einem Tag haben und in den darauffolgenden Wochen der Probezeit von 14 Tagen. Prüfen Sie Ihren Arbeitsvertrag noch einmal hinsichtlich der genauen Formulierung oder fragen Sie bei Ihrem Chef nach.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  8. Frank

    Meine Freundin hat keine Probezeit in ihrem an den TVÖD-angelehnten Vertrag stehen. Nach nur zweineinhalb Monaten wurde ihr ordentlich (ohne jeglichen Kommentar) mit 2-Wochen-Frist zum Monatsende gekündigt. Hätte sie bei einer Klage eine Chance, auch wenn sie noch keine 6 Monate beschäftigt ist?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Frank,

      steht im Arbeits- bzw. Tarifvertrag nichts von einer Probezeit, findet diese auch keine Anwendung. Folglich gilt die gesetzliche Kündigungsfrist, welche einer Dauer von vier Wochen entspricht. Eine Kündigungsschutzklage kann immer erfolgen. Wenden Sie sich hierzu am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  9. Nick

    Hallo,
    besteht die Möglichkeit aus einem Arbeitsverhältnis zu gelangen, wenn man nach den ersten Tagen
    merkt, dass bestimmte Faktoren nicht übereinstimmen und es keinen Spaß macht?
    Es besteht keine Probezeit und eine Kündigungsfrist (beider Parteien) von 6 Monaten.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Nick,

      auch in solch einem Fall ist normalerweise die gesetzliche Kündigungsfrist – bzw. die in Ihrem Arbeitsvertrag vereinbarte – einzuhalten. Sie können allerdings mit Ihrem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag schließen, der Sie beide von der Vertragspflicht entbindet.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  10. Stefanie

    Hallo ,
    Ist es möglich einen Arbeitsvertrag vor Ablauf der Probezeit in einen befristeten Arbeitsvertrag umzuwandeln?
    Danke, Stefanie

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Stefanie,

      in der Regel kann ein Arbeitsvertrag auch nachträglich befristet werden. Dazu ist allerdings ein sachlicher Grund notwendig.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  11. Melli

    Meine Tochter ist im ersten Jahr der Altenpflege Ausbildung in ihrem Vertrag stand 3 Monate Probezeit dies wurde auf 6 Monate verlängert mit der Begründung das nach vier Wochen Praxis die 3 Monatige Probezeit nicht ausreicht .Nach diesen 6 Monaten wurde Ihre Probezeit wieder um 6 Monate verlängert mit der Begründung sie erfülle noch nicht die Anforderungen aber sie geben ihr die Chance mit einer weiteren Probezeit sich zu steigern. Doch die weitere Probezeit wurde nicht schriftlich vereinbart es sollte was schriftliches kommen aber meine Tochter bekam nichts zugeschickt. Auch wurde keine weitere Probezeit Verlängerung unterschrieben und nun wurde sie Gekündigt mit Beendigung des Praxis-Blocks. Am 15.6 würde die Probezeit die nicht schriftlich ist Enden. ist die Kündigung rechtlich?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Melli,

      die Probezeit darf laut BGB normalerweise nicht länger als insgesamt sechs Monate dauern. Der Arbeitgeber muss sich danach an die gesetzliche Kündigungsfrist halten, wenn der Mitarbeiter bereits seit sechs Monaten im Unternehmen angestellt ist. Wenden Sie sich mit Ihrer Frage trotzdem an einen Rechtsanwalt. Dieser kann Sie hinsichtlich der Rechtmäßigkeit der Kündigung beraten. Wir sind leider nicht befugt, Ihnen eine Rechtsberatung zu geben.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  12. Heike

    Wenn ich einen befristeten 2-Jahresvertrag habe mit einer Probezeit von 6 Monaten, ist es dann rechtens wenn dort als Kündigungsfrist innerhalb der Probezeit 2 Wochen zum 15. oder zum Monatsende drinstehen? Kann man nicht in 2 Wochen wirksam kündigen ohne die Frist zum 15. oder Monatsende einhalten zu müssen???

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Heike,

      eine Frist von zwei Wochen ist in der Probezeit üblich. Sollte in Ihrem Arbeitsvertrag verzeichnet sein, dass dies nur zum 15. oder Ende des Monats geschehen kann, so ist dies rechtlich in der Regel nicht zu beanstanden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  13. Sabine R.

    Hallo,

    ich hatte eine Probezeit von 4 Monaten. Beginn 1.1.17. mir wurde fristgerecht gekündigt. Nun bekomme ich eine neue Kündigung vom 23.5. Kündigung zum 6.6..17
    Beträgt die Kündigungsfrist nach der vertraglich vereinbarten Probezeit 14 Tage oder wie gesetzlich vorgeschrieben 2 wochen zum Monatsende ?
    Vielen Dank für eine Antwort
    Sabine R.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Sabine,

      normalerweise gilt nach Ablauf der Probezeit die gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder Monatsende. Wurde Abweichendes in Ihrem Arbeitsvertrag geregelt, können andere Regeln gelten. Der Arbeitnehmer darf durch diese Vereinbarungen jedoch nicht schlechtergestellt werden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  14. Ismail

    Kann mein Shef mir Probezeit geben obwohl ich schon meine 3 probe Monate schon ”Überstanden” habe ohne es schriflich festzuhalten

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Ismail,

      eine Probezeit darf laut § 622 BGB maximal sechs Monate andauern. Es ist also normalerweise möglich, die Probezeit von drei Monaten auf insgesamt sechs zu verlängern. Allerdings sollte diese Vereinbarung schriftlich erfolgen. Ihr Arbeitgeber ist ohnehin verpflichtet, spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich festzuhalten (§ 2 Nachweisgesetz).

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  15. Sigrid

    Hallo,
    liege ich richtig, dass wenn ich jetzt in meiner Probezeit von 6 Monaten schwanger werden und in einem befristeten Vertrag bin nicht gekündigt werden kann?
    Auch wenn ich ein Beschäftigungsverbot bekomme? Mein Arbeitgeber kann mich erst zum Ablauf der Befristung kündigen oder?
    Vielen Dank

    Edit: Noch eine Frage schnell,
    wenn die Befristung endet während ich schwanger bin, kann er mich trotzdem kündigen oder?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Sigrid,

      normalerweise dürfen werdende Mütter (auch noch bis zu vier Monaten nach der Entbindung) nicht gekündigt werden – das gilt in der Regel auch in der Probezeit und bei einem Beschäftigungsverbot. Läuft Ihr Arbeitsvertrag mit der Befristung aus, so ist nicht wirklich von einer Kündigung zu sprechen, sondern von der Beendigung des Vertrags. Mit dieser erlischt auch Ihr Kündigungsschutz.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  16. H.D.

    Hallo,

    ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit einem Verweis auf eine Probezeit. Die Dauer der Probezeit ist allerdings nicht genau benannt bzw angekreuzt. Es sind unterschiedliche Zeitangaben, wobei eines angekreuzt werden musste. Allerdings nicht geschehen. Was gilt in solch einam Fall? Ist Probezeit nun vereinbart? Wie lange dauert diese?

    Danke im Voraus!

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo H.D.,
      in diesem Fall würden wir Ihnen empfehlen, mit Ihrem Arbeitgeber zu sprechen. Möglicherweise hat er vergessen, ein Kreuzchen an der entsprechenden Stelle zu setzen und das Ganze lässt sich schnell klären. Grundsätzlich ist die Probezeit auf einen Zeitraum von maximal sechs Monaten begrenzt.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  17. Stef

    Hallo,
    ich habe als ich eine Zusage bekomme habe für einen befristeten Vertrag (1,5 Jahre) gesagt bekommen, dass ich eine Probezeit von 3 Monaten habe. Im Vertrag stand 6 Monate. Als ich dies Angesprochen habe, meinte die Person, das meine Probezeit 3 Monate betrifft und ein Fehler im Vertrag ist.

    Ich habe aber keinen neuen Vertrag zum Unterschreiben bekommen, bzw. gilt jetzt 3 oder 6 Monate?
    Kann ich der Chefin einfach sagen, das ich einen neuen Vertrag mit richtiger Probezeit wil?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Stef,

      auch eine mündliche Vereinbarung ist grundsätzlich gültig, allerdings hat eine schriftliche Abmachung im Zweifelsfall mehr Beweiskraft. Sie sollten Ihren Arbeitgeber auf eine Änderung des Vertrags ansprechen, damit die Dauer Ihrer Probezeit auch schriftlich festgehalten ist. Sollte sich Ihr Arbeitgeber weigern, kann auch ein Anwalt für Arbeitsrecht helfen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  18. U. B.

    Hallo,

    ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag vorerst auf 3 Monate (Vertretung wegen Mutterschutz). Mein Arbeitgeber geht davon aus, dass die zu vertretende Arbeitnehmerin danach wahrscheinlich 1 Jahr in Elternzeit gehen wird. In meinem Arbeitsvertrag steht eine Probezeit von 6 Monaten. Meine Frage, wenn mein Vertrag nach 3 Monaten verlängert wird, läuft dann meine Probezeit automatisch weiter (und endet nach insgesamt 6 Monaten) oder beginnt diese von neuem? Falls diese nicht automatisch weiterläuft, sollte ich dies mit meinem Arbeitgeber schriftlich vereinbaren?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo U.B.,

      eine Probezeit darf laut § 622 des Bürgerlichen Gesetzbuches höchstens sechs Monate dauern. Insofern wäre ein erneuter Beginn rechtlich nicht erlaubt. Um sicherzugehen, empfiehlt es sich immer, dies schriftlich mit dem Arbeitgeber festzuhalten.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Sabine,

      die Kündigungsfrist ist in Ihrem Arbeitsvertrag festgelegt. Finden Sie hierzu nichts, gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Hier liegt die Frist bei zwei Wochen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  19. Sven M.

    Hallo,

    ich benötige da eine Auskunft.

    Ich war 2 Jahre bei meinen AG beschäftigt und habe dann gekündigt.

    2 Wochen später habe ich erneut wieder in der Firma angefangen(o.Vertrag).

    Jetzt war ich 2 Wochen krangeschrieben und versuche wieder zu arbeiten,da meine starken Schmerzem aber nicht besser weren,muß ich wieder zum Arzt.

    Kann ich wegen der Krankheit gekündigt werden.

    Mit freundlichen Grüßem

    Sven M.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Sven,

      ein Arbeitgeber darf seinen Arbeitnehmer nicht wegen einer Krankheit kündigen. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  20. Nina

    Hallo… in meinem Vertrag steht: probezeit: die ersten 8 Wochen gelten als Probezeit. Während dieser Zeit ksnn das Arbeitsverhältnis beiderseits mit einer Frist von vier Wochen gekündigt werden. Wenn 8ch am letzten Tag der Probezeit kündige. Bon ich dann noch vier Wochen angestellt???

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Nina,

      ja, dann sind Sie bis zum Ablauf des Vertrages wieter angestellt.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  21. Doris N.

    Hallo!

    Meine Tochter hat heute ihren Arbeitsvertrag zu unterschreiben bekommen. Sie wird von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen. Es gibt dort einen Satz der uns beschäftigt: “Die Mitarbeiterin versichert, das sie an keiner chronischen Krankheit leidet und nicht schwanger ist.” Meine Frage: Ist dieser Satz überhaupt zulässig und, meine Tochter hat eine chronische Erkrankung, aber das weiß ja ihre Chefin bereits. Also was soll sie am besten tun?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Doris,

      wenden Sie sich bitte damit an einen Anwalt, wahrscheinlich ist dies unwirksam.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  22. Tina

    Hallo,

    mein zukünftiger Arbeitgeber will mit mir einen Arbeitsvertrag machen.
    Auf Anfrage, wann ich diesen denn endlich bekäme, weicht er mir aus oder wird ungehalten.
    Was kann ich machen?

    Gruß
    Tina

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Tina,

      wenden Sie sich ggf. an die zuständige Personalstelle. Vielleicht kann Ihnen diese eine Auskunft dazu geben, wann in etwa mit der Übersendung des Arbeitsvertrages zu rechnen ist.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  23. Christine A.

    Hallo,
    ich werde einen Arbeitsvertrag unterschreiben, der mit einer 12 Monate Probezeit besteht. Anschließend unbefristet.
    Ich bin Gleichgestellt auf dem Arbeitsmarkt. Der Arbeitgeber ist davon in Kenntnis gesetzt.
    Meine Nachfrage an den Arbeitgeber, warum so lange Probezeit von 12 Monaten, beantwortete er mit den Worten: Er habe schlechte Erfahrung gemacht in der Vergangenheit. 6 Monate kann man sich verstellen, aber 12 Monate kann man sich schlechter Verstellen.
    Ich erklärte mich nun bereit diesen Arbeitsvertrag zu unterschreiben, in der Hoffnung das die 12 Monate gut um gehen.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Christiane,

      eine Probezeit, die länger als sechs Monate ist, ist nur zulässig, wenn der Arbeitgeber Sie innerhalb dieser Zeit nicht einarbeiten kann. Denkbar ist eine längere Probezeit bei folgenden Tätigkeiten: künstlerische und erzieherische Tätigkeit und Tätigkeiten im wissenschaftlichen Bereich. Liegt dies bei Ihnen nicht vor, sollten Sie erneut das Gespräch mit Ihrem potentiellen Arbeitgeber suchen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
      1. PF

        Hallo, betreffen die erzieherischen Tätigkeiten auch die Elternzeit? Muss der Arbeitgeber die Verlängerung schriftlich mitteilen?

        Antworten
        1. Arbeitsvertrag.org

          Hallo PF,

          geht ein Arbeitnehmer während der Probezeit in Elternzeit, verlängert sich die Probezeit um die Zeit, die für die Elternzeit in Anspruch genommen wird. Eine schriftliche Mitteilung sollte erfolgen.

          Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

          Antworten
  24. Rosel F.

    Sehr geehrtes Team,
    Am am 14.03.2017 nahm ich eine neue Arbeitsstelle an(wegen Umzug). Ohne Vertrag und ohne ausgesprochene Probezeit. Zuerst wurde ich mit 25 Std. die Woche eingestellt nun sind es nur noch 20 Std. Da mein Arbeitgeber (private Metzgerei ca.10 Mitarbeiter,einschließlich Chefs ) den Samstag ab 01.07.2017 geschlossen hat.Ich möchte jetzt kündigen,zu welchem Zeitpunkt wäre dies möglich und wie viel Urlaubstage stehen mir noch zu ?Für eine Antwort wäre ich ihnen Dankbar.
    MfG
    Rosel

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Rosel,

      liegt kein Arbeitsvertrag vor, gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen nach § 622 BGB. Es steht Ihnen bei einer Kündigung in der zweiten Jahreshälfte der volle Urlaub zu.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  25. yvonne s.

    Hallo. Am 9.2.17 habe ich bei meinem aktuellen Arbeitgeber als 450€-Kraft begonnen, bin am 15. 3.17 dann als Vollzeitkraft eingestellt worden, ohne schriftlichen Arbeitsvertrag. Mein Arbeitgeber zahlt Löhne meist später und nur in Bar aus, wodurch ich in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Anfang Juli bekam ich auf meinen Wunsch für meine Bank ein Schreibe,n worin steht, dass ich seit 9.2. dort in Vollzeit beschäftigt bin und Probezeit bis einschl. 8.8. habe. zu diesem Zeitpunkt beschloss ich, mir einen neuen sichereren Arbeitsplatz zu suchenund begann mich zu bewerben. Da mein Arbeitgeber sich weiterhin weigert, die Gehälter zu überweisen, und bei einer allgemeinen Personalbesprechung am Sonntag diese Dinge eben diskutiert wurden, bekam ich nach der Besprechung vor 2 Tagen für die Bank einen schriftlichen Arbeitsvertrag. Dort wurde aber nur die Zeit ab Datum der Vollzeittätigkeit 15.3. eingetragen und die Probezeit mit 6 Monaten, also bis einschl. 14. Sept.17, und Kündigung nach den gesetzlichen Bestimmungen eingetragen. genau einen Tag später, also gestern, erhielt ich einen Anruf von einer Firma, bei der ich mich vor einigen Wochen beworben und Probegearbeitet hatte, dass diese mich gerne zum 1.9. einstellen würde. Ich weiss, dass dies ohne AUfhebungsvertrag nicht möglich ist, und bat, dies mit meinem Chef klären zu dürfen und bis Donnerstag Bescheid zu geben. Mein aktueller Arbeitgeber war nun nicht bereit, einem Aufhebungsvertrag zuzustimmen, was er auch nicht muss. Meine Kündigung, von heute 23.8. zum 6.9. nach den gesetzlichen Bestimmung zur Kündigungsfrist akzeptiert er aber auch nicht und will nun erst seinen Steuerberater befragen. laut meines Vertrages befinde ich mich aber nun wieder in der Probezeit. mein Arbeitgeber behauptet, ich könne nur am 15. oder 30. mit 4-wöchiger Frist kündigen. mit der Begründung, er möchte schliesslich jetzt in den Ferien auch noch mit seiner Familie in Urlaub fahren, sobald wir wieder voll besetzt sind, da zwei Kollegen momentan in Urlaub sind. Er hält mich also hin, weiss aber, dass die neue Firma auf meine Antwort wartet, wann ich anfangen kann. wie ist nun die Lage in meinem Fall?

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    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Yvonne,

      die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt in der Probezeit 14 Tage zu einem beliebigen Zeitpunkt. Sofern nichts anderes im Arbeitsvertrag vermerkt ist, muss Ihr Arbeitgeber die Kündigung akzeptieren.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  26. DM

    Guten morgen,

    ich wohne in Deutschland und ich habe ein Arbeitssuchvisum.

    Ich habe eine Firma gebeten, in die Firma zu gehen, um ein wenig mehr über die Arbeitsumgebung zu erfahren und meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Meine Idee ist, eine Freiwilligenpraxis für ein paar Wochen zu machen.

    Ich würde gerne wissen, ob ich eine Übung oder ein paar Wochen eines Tests ohne einen Vertrag machen kann.

    Danke.

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    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo DM,

      das Visum sollte es Ihnen ermöglichen, sich einige Wochen einzuarbeiten, auch ohne Vertrag. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei einem Anwalt.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  27. Tom W.

    Guten Tag,

    ich überlege gerade den Arbeitgeber zu wechseln und habe dazu zwei Fragen.

    Mein potentieller neuer Arbeitgeber würde mir eine Probezeit von 3 Monaten anbieten. Was passiert, wenn ich in Monat 4 gekündigt werde? Habe ich dann einen Schutz oder kann der Arbeitgeber dies ohne Angabe von Gründen machen?

    Meine zweite Frage zielt auf die Elternzeit ab. Ich habe mit meinem jetzigen Arbeitgeber vereinbart im Januar einen Monat Elternzeit zu nehmen. Ist dies in der Probezeit dann überhaupt möglich und wenn ja, wie sieht es da mit dem Kündigungsschutz aus?

    Für eine Rückmeldung wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Beste Grüße
    Tom W.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Tom,
      eine Kündigung nach der Probezeit würde nach den normalen Regeln einer Kündigung ablaufen und wäre nicht von der verkürzten Kündigungsfrist betroffen.
      Generell ist auch Elternzeit auch während der Probezeit möglich. Auch hier greift der gesetzliche Kündigungsschutz.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  28. Tom E.

    Guten Tag,

    ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag über 3 Monate Probezeit erhalten. Was bedeutet das für den Kündigungsschutz? Kann mir der Arbeitgeber beispielsweise in Monat 4 ohne Angabe von Gründen kündigen?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Tom,
      nach Ende der Probezeit kann Ihnen nur mit Grund gekündigt werden.

      Das Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  29. Fr

    Hallo

    Mein 6 monatige Probezeit endet am Freitag . Heute kam mein Chef zu mir und meinter er möchte die Probezeit um weitere 6 Monate verlängern . Ist dies Rechtens ? bzw was kann ich dagegen machen ?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Fr,
      es ist nicht möglich die reguläre Probezeit über den Zeitraum von 6 Monaten zu verlängern. Nach dieser Zeit tritt der gesetzliche Kündigungsschutz in Kraft.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  30. Holger

    Hallo, ich habe am 01.04.2017 bei einer großen Firma angefangen (Betriebsrat und Tariflohn). Die im Vertrag vereinbarte Probezeit beträgt 6 Monate. Jetzt habe ich am 26.09.2017 (also 6 Tage vor Ablauf der Probezeit) meine Kündigung erhalten. Diese Kündigung wird zum 10.10.2017 wirksam. Ich habe noch bis zum Ende der Woche gearbeitet und mich am 02.10.2017 bis zum 10.10.2017 krankschreiben lassen um dann die 15 erarbeiteten Urlaubstage ausbezahlt zu bekommen. Ich weiß dass eine Anhörung bezüglich meiner Kündigung vor dem Betriebsrat stattgefunden hat.
    Jetzt zu meiner Frage: ist die Kündigung trotz Überziehens der Probezeit (um 9 Tage) trotz Resturlaub (15 Tage) wirksam oder könnte ich eine Kündigungsschutzklage einreichen und auf Wiedereinstellung klagen?

    Vielen Dank im Voraus

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Holger,
      bei Ihrer frage kann Ihnen ein Anwalt für Arbeitsrecht helfen.

      Das Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  31. Libby02

    Guten Tag,

    Ich hatte einen vorerst auf 2 Jahre befristeten Arbeitsvertrag erhalten, in dem eine 6-monatige Probezeit vereinbart wurde. Als Kündigungsfrist während der Probezeit war eine “Kündigung zum nächsten Werktag” festgelegt. Die Firma hat mehr als 50 Mitarbeiter. Ist das rechtlich machbar? Die Dame von der Arbeitsagentur meinte dazu, dass Firmen solche Vereinbarungen ja “individuell” handhaben könnten.

    Zudem rechnet die Firma die Arbeitszeit über ein altes Stechkartensystem ab, das zwar minutengenau stempelt, jedoch rechnet die Buchhaltung die Kommzeiten auf die nächste Viertelstunde hoch (z. B. Kommzeit 09:02 Uhr: Abrechnung 09:15 Uhr) und die Gehzeiten werden auf Viertelstunden abgerundet (z. B. Gehzeit 16:41: Abrechnung 16:30 Uhr) . Ist diese Zeiterfassung zulässig?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Libby02,

      während der Probezeit muss keine Kündigungsfrist eingehalten werden. Die vertraglich festgelegte Frist ist also bindend.
      Eine ständige Abweichung der Abrechnungszeit zum Nachteil der Angestellten ist nicht zulässig. Die Erfassung der Arbeitszeit sollte inklusive eventueller Rundungen im Arbeitsvertrag festgeschrieben sein.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  32. L

    Hallo,

    ich wurde in der Probezeit zum Ende des Monats gekündigt. Jetzt habe ich mir blöderweise eine Magen-Darm-Grippe eingefangen und bin für eine Woche arbeitsunfähig geschrieben. Der letzte Tag der Krankschrift liegt aber noch vor dem Monatsende. Nun habe ich die Befürchtung, dass sich dadurch aber meine Probezeit um die Tage der Krankschrift verlängert? Ich habe gar kein Interesse an einer Verlängerung, weil der Arbeitgeber mir heute vorgeworfen hat, ich würde die Krankschrift nur als Vorwand nehmen.

    Antworten
  33. Peter

    Moin,

    was ist denn wenn ich zum 15.09. angefangen habe, in der 2. Woche krank geworden bin und das erste Gehalt bekomme, kann der Arbeitgeber dann für die 3. und 4. Woche (sprich 01.10.-15.10.) bei fortlaufender Krankheit Geld einbehalten?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Peter,
      bei Krankheit und entsprechendem Nachweis ist eine Lohnkürzung nicht gerechtfertigt. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht konsultieren.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  34. Sonja Sch.

    Hallo ich habe vor 2 Wochen einen neuen Job mehr aus Verlegenheit weil ich nichts anderes gefunden habe angefangen. Die Probezeit beträgt 6 Monate, aber es steht da nirgends welche Kündigungsfrist während der Probezeit gilt. Nun habe ich einen neuen Job der mir total zusagt bekommen und kann diesen am 1.12.17 beginnen. Wie ist das nun? Kann ich mit einer 14 tägigen Frist kündigen auch wenn nichts im Vertrag steht während der Probezeit, oder muß ich mich deshalb an die normale Kündigungsfrist wie sie nach der Probezeit steht halten.

    Auf eine Rückantwort freut sich Sonja

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Sonja,

      in der Probezeit kann ohne die Angabe von Gründen fristlos gekündigt werden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  35. Heidi

    Hallo, ich hab im Mai angefangen mit einer Probezeit von 6 Monaten. Im Oktober musste ich eine Vereinbarung unterschreiben, dass die Probezeit um 2 weitere Monate verlängert wird, weil im August 4 Wochen Betriebsurlaub waren. Nun hab ich innerhalb der verlängerten Probezeit die Kündigung bekommen. Kann ich dagegen angehen? Es ist ein Kleinbetrieb mit nur 4 Mitarbeitern.
    Vielen Dank.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Heidi,

      die Chancen dagegen anzugehen sollten Sie mit einem Anwalt für Arbeitsrecht besprechen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  36. Britt

    Ich bin seit 16 Tagen im Arbeitsverhältnis. Ich habe zum 1.11. angefangen. Es wurde Keine Probezeit vereinbart. Gesetzlicher Arbeitsvertrag. Wie kann ich jetzt kündigen.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Britt,

      wenn keine Probezeit vereinbart wurde, gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen von 4 Wochen. In Einvernehmen mit Ihrem Arbeitgeber sind auch kürzere Fristen möglich.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  37. Dietmar

    Mein Mitarbeiter hat einen unbefristeten Vertrag mit 3 Monat Probezeit.
    Eintritt 7.9.17
    Bei Einhaltung der 14-Tage Kündigungsfrist muss die Kündigung 14-Tage vor dem Ende der Probebzeit ausgesprochen werden oder geht es auch z. Bsp. eine Woche vor Ende der Probebetrieb unter Einhaltung der 14 Tage?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Dietmar,

      Solange die Kündigung innerhalb der Probezeit erteilt wird, auch am letzten Tag der Probezeit, so gilt in der Regel vom Zeitpunkt der Kündigung die 14 tägige Kündigungsfrist. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt.

      Das Arbeitsvertrag.org-Team

      Antworten
  38. Lydia

    Hallo zusammen,

    danke für diese informative Seite und die regelmäßigen Antworten.

    Meine Schwester hat einen befristeten Vertrag abgeschlossen, in diesem steht nichts zur Probezeit.

    Nach weniger als zwei Monaten wurde ihr – ohne Begründung – binnen zwei Wochen zum 01. gekündigt. Sie ist schwanger und hat seit dem 31. ein Beschäftigungsverbot. Allerdings hat sie ihre Schwangerschaft erst einen Tag nach der Kündigung angezeigt.

    Nach unserer Auffassung ist die Kündigung nicht wirksam ergangen, sondern hätte vier Wochen vorher ausgesprochen werden müssen. Was bedeutet das? Ist die Kündigung dann gänzlich unwirksam oder gilt sie zum Datum des Ablaufs von vier Wochen nach Kündigungsdatum?

    Grundsätzlich haben wir es so verstanden, dass sie gar nicht hätte gekündigt werden dürfen (auf Grund ihrer Schwangerschaft). Nun wusste der Arbeitgeber aber nichts davon. Wie ist dann die Rechtslage?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Lydia

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Lydia,

      wer schwanger ist, darf nicht gekündigt werden. Zusätzlich sollten Sie prüfen, ob der Arbeitsvertrag den gesetzlichen Bestimmungen entspricht, da Probezeit und Kündigungsfristen darin geregelt werden sollten. Wir empfehlen Ihnen, sich an einen Anwalt zu wenden. Der kann Ihnen ausführlich erklären, welche Rechte Ihre Schwester hat.

      Das Arbeitsvertrag.org-Team.

      Antworten
  39. Manuela

    Hallo. ich habe zum 1. Februar einen befristeten Midijobvertrag unterschrieben und sechs Monate Probezeit absolviert. Die Befristung würde am 18. Januar 2018 auslaufen. Der Vertrag wurde während der Laufzeit bereits stundentechnisch und lohntechnisch erhöht, befindet sich aber immer noch in der Gleitzone. Jetzt soll ich eine andere Position im Unternehmen besetzen, welche mit 30 Stunden also Teilzeit zu Buche steht, die Aufgaben sich teilweise verändern aber nur von der Menge her. Jetzt soll ich nochmal 6 Monate Probezeit absolvieren und möchte wissen ob ich das muss bzw ob dies so rechtens ist. vielen Dank.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Manuela,

      in manchen Fällen ist eine erneute Probezeit zulässig. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt.

      Das Arbeitsvertrag.org-Team.

      Antworten
  40. Steffen

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für den sehr informativen Artikel!

    Ich habe eine dringende Frage zu der Probezeit. Wenn ich ein Arbeitsverhältnis in einer Firma habe und dort eine Probezeit “erfolgreich” bestanden habe ist eine weitere Probezeit im Anschlussausbildungsvertrag im gleichen Unternehmen möglich?
    Fallbeispiel: Ich unterschreibe einen Vertrag, der eine 6 Monatige Probezeit vorsieht. Alles geht gut. Im Anschluss an mein Arbeitsverhältnis übernimmt mich der Betrieb in eine Ausbildung mit Ausbildungsvertrag etc. Ist hier eine weitere 4 Monatige Probezeit rechtlich überhaupt möglich?
    Meiner Meinung nach ist dies nicht der Fall oder gelten dann andere Regelungen?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Steffen,

      ein Ausbildungsverhältnis stellt andere Anforderungen an Sie als ein Arbeitsverhältnis. Daher ist es rechtlich möglich, dass Ihr Arbeitgeber für Ihre neue Anstellung eine Probezeit festlegt, selbst wenn dieser Sie schon aus einem früheren Beschäftigungsverhältnis kennt. Denn eine Probezeit dient vor allem dazu, Ihre Qualifikation für die Position, die Sie in der Firma ausüben, zu prüfen, nicht Ihre generelle Arbeitsweise einzuschätzen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  41. Emilia P.

    Hallo brauche dringend hilfe. Ich bin 17 Jahre alt und eigentlich 4 monate bei meiner Ausbildung im der Probezeit wurde aber durch gute Leistungen 2 Wochen ehr aus der Probezeit entlassen
    Jetzt meinte mein Chef auf einmal das ich wieder drinnen wäre im der Probezeit und droht mit Kündigung möglich???

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Emilia,

      leider ergeben sich aus Ihren Ausführungen für unsere Redaktion zu wenige Informationen, um Ihre Frage zu beantworten. Auf welcher Grundlage droht Ihnen Ihr Chef mit Kündigung? Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  42. Jan

    Hallo,
    Ich habe Anfang Dezember eine geringfügige Beschäftigung (450€) an einer Tankstelle begonnen und möchte nun schnellstmöglich wieder kündigen, um einen anderen Job anzutreten. Einen Arbeitsvertrag habe ich nicht unterschrieben, welche Kündigungsfrist habe ich nun einzuhalten?

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Jan,

      in der Regel gelten bei einem mündlich geschlossenen Arbeitsvertrag die gesetzlichen Kündigungsfristen. Sollten Sie mit Ihrem Arbeitgeber etwas anderes vereinbart haben, muss dies unter Umständen nachgewiesen werden.

      Das Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  43. Manuel G

    Ich habe eine Probezeit von 6 Monaten die jetz schon zuende ist war aber jetz schon 2 Monate wegen eines Arbeitsunfall Krank geschrieben (bin aber noch weiterhin länger krank geschrieben) . Jetz will mein Chef die Probezeit um Weitere 6 Monate verlängern ich weiß das ist nicht rechtens aber wie is das da ich 1. einen Arbeitsunfall hatte was gelten da für regeln für die Verlängerung
    2. wenn dürfte er nur die 2 Monate als Probezeit Verlängerung drann hängen oder gar keine Probezeit Verlängerung

    Ich bitte dringend um Rat

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Manuel G.,

      eine Verlängerung der Probezeit ist in manchen Fällen durchaus möglich. Ob dies in Ihrem Fall zulässig ist und inwieweit sich das auf die Kündigungsfrist auswirkt, kann Ihnen hier nur ein Anwalt sagen, da wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen.

      Das Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  44. Rudi

    Hallo,
    ich habe einen Jahresvertrag mit verträglicher Probezeit von 3 Monaten in einem größeren (weit über 10 Angestellte) Betrieb. Die ordentliche Kündigungsfrist nach Ablauf der Probezeit ist auf 4 Wochen festgelegt (Jeweils zum 15. oder zum Monatsende). Bis 2 Wochen vor Ablauf der Probezeit bekam ich positives Feedback. Dann wurden meine Leistungen kritisiert und ich erhielt eine mündliche Mitteilung seitens 2er Vorgesetzter über eine Probezeitverlängerung um weitere 3 Monate. Schriftlich bekam ich nichts. Ich musste auch nicht einwilligen. Zeitgleich wurde ein neuer, jüngerer Testkandidat neben meiner Probezeitverlängerung ins Spiel gebracht. Reicht die mündliche Mitteilung für die Probezeitverlängerung aus? Welche Kündigungsfrist gilt nun nach Ablauf der ersten 3 Monate für mich?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Rudi,

      allgemein ist es zulässig die Probezeit auf maximal sechs Monate zu verlängern. Eine Probezeitverlängerung über sechs Monate muss begründet werden. In Ihrem Fall sollte ein Anwalt beurteilen, ob die Verlängerung der Probezeit zulässig ist.

      Das Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  45. Bea

    Hallo liebes Team von Arbeitsvertrag.org,
    meine Probezeit endet am 30.04.2018.

    Als alleinerziehende Mutter habe ich für Mai 2 Tage Urlaub beantragt. Ich habe nun die Info bekommen, dass dem Urlaubsantrag noch nicht zugestimmt werden kann, da die Termine außerhalb der Probezeit liegen und eine Bewilligung das Kündigungsrecht innerhalb der Probezeit aufheben würde. Ich konnte im AWO Tarifvertrag dazu keine Regelung finden. Ist die Aussage meines Vorgesetztens richtig?

    Vielen Dank im Voraus.

    Liebe Grüße
    B.B.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Bea,

      wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten. Diese wäre aber zusammen mit einem Einblick in den Arbeitsvertrag notwendig, um Ihrem Anliegen auf den Grund zu gehen. Wenden Sie sich deshalb an einen Anwalt.

      Das Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  46. Achim

    Hallo,

    ich hatte einen Minijob in einer Firma. Dieser ist auf eine 100% Stelle erweitert worden (übergangslos). Allerdings ist ein neuer Vertrag aufgestellt worden. In diesem steht erneut eine Probezeit von 6 Monaten drin. Ist dies rechtens?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Achim,

      es kann sein, dass eine erneute Probezeit zulässig ist, insbesondere dann, wenn mit dem neuen Arbeitsvertrag neue Tätigkeitsfelder oder Verantwortungsbereiche hinzukommen. Ob eine erneute Probezeit in Ihrem Fall zulässig ist, kann allerdings nur ein Anwalt beurteilen.

      Das Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  47. Lena

    Ich brauche eure Hilfe
    In meinen Vertrag steht das ich eine 3 monatige (Kündigungsfrist 2 Wochen) probezeit habe 1.10.17 angefangen und wurde am 30.01.18 gekündigt ohne Begründung, weil ich meine Arbeit gut gemacht hatte in den Augen von denen zu gut
    Meine probezeit wurde nicht verlängert und habe jetzt eine Kündigungsfrist von 4 Wochen

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Lena,

      wann endete denn die Probezeit? Solange sich der Arbeitgeber an die vertraglichen oder gesetzlichen Kündigungsfristen hält (ordentliche Kündigung) ist normalerweise keine Begründung erforderlich.

      Das Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  48. Detlef

    meine Probezeit wurde um (weitere) 6 Monate verlängert. Ich habe unterschrieben, im Wissen das dies rechtlich nicht zulässig ist.

    Nun fürchte ich eine Kündigung nach den 6 Monaten und die möglichen Konsequenzen bei der AfA (Sperre).

    Oder ist eine 1-jährige Probezeit nach Unterzeichnung doch rechtskräftig ?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Detlef,

      leider dürfen wir keine Rechtsberatung anbieten. Nur ein Anwalt kann Ihnen sagen, welche rechtlichen Schritte hier Sinn machen und welche Rechtsfolgen sich in Ihrer Situation ergeben könnten.

      Das Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  49. Veronique

    Guten Tag!

    Mein Sohn hat einen Arbeitsvertrag unterschrieben, in dem steht, dass die Probezeit 6 Monate beträgt. Aber die Arbeitgeber haben ihm letzte Woche ein Addidum gereicht, das auf eine Beendigung seiner Probezeit und eine befristete Arbeitsbeschäftigung mit Lohnerhöhung hinweist. Anscheinend sind die Arbeitgeber mit meinem Sohn zufrieden. Aber er möchte nicht in dieser Firma weiterarbeiten und bewirbt sich um andere Stellen. Deshalb ist für ihn die erforderliche Kündigungsfrist von 14 Tagen in der Probezeit günstig, er ist nicht daran interessiert, einen befristeten Arbeitsvertrag zu bekommen, der drei Monate Kündigungsfrist erfordert. Deshalb meine Frage: Haben die Arbeitgeber das Recht, die Probezeit von heute auf morgen zu verkürzen ?
    Vielen, vielen Dank im voraus!

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Veronique,

      bei Änderungen im Arbeitsvertrag, muss normalerweise die Zustimmung beider Vertragsparteien gegeben sein. Bevor Ihr Sohn einen Änderungsvertrag unterzeichnet, sollte er sich von einem Anwalt beraten lassen.

      Das Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  50. Yvonne

    Hallo, ich habe einen zeitbefristeten Vertrag mit sachgrund ( Erziehungsurlaub ) vorerst bis 30 April 2017 erhalten. Der wurde dann auch nochmals bis August 2018 für mich verlängert. Seit 11Dezember 2017 bin ich wegen burn out/ mobbing krankgeschrieben.( mein Chef hat mir dann auch angekündigt das ich eine Enttäuschung für meine Familie währe und ich meinen Vertrag nicht verlängert bekomme, obwohl der erst im August ausläuft.) letztendlich habe ich eine E-Mail am 22 Dezember von ihm erhalten das mein Vertrag nicht verlägert wird. Ich bin auch in ärztlicher Behandlung ( psychologen/ Neurologen und weiterhin krankgeschrieben). Jetzt habe ich Angst und schaue jeden Tag in meinen Briefkasten ob ich eine vorzeitige Kündigung bekomme da in meinen Vertrag steht das sie sich eine ordentliche Kündigung vorbehalten. Könnte mein Arbeitgeber mich so einfach kündigen? Ich arbeite im öffentlichen Dienst für die US Streitkräfte. Ich habe meinen Betriebsrat schon kontaktiert aber diese sind auch keine große Hilfe.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Yvonne,

      wenden Sie sich an einen Anwalt, um zu prüfen, ob bei Ihnen der Kündigungsschutz greift und ob sich Ihr Arbeitgeber hier richtig verhält.

      Das Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  51. Chris W

    Hallo, ich habe in meinem Vertrag explizit eine Passus stehen “Es wird auf eine Probezeit verzichtet”. Ist somit gar keine Probezeit vereinbart oder ist eine “Grauzone”? Ich muss dazu sagen, das es ein Wiedereinstieg in das selbe Unternehmen ist.

    Besten Dank.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Chris W.,

      wie genaue Formulierungen im Vertrag ausgelegt werden, kann Ihnen im Zweifelsfall nur ein Anwalt sagen, da wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen. Mit Verzicht auf die Probezeit sollte normalerweise auch genau das gemeint sein.

      Das Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  52. Alex

    Hallo zusammen,
    Habe vor 12 Tagen meine neue Arbeitsstelle angetreten. Möchte diese aufgrund diverser versprechen, in den Vorgesprächen, kündigen die mein AG nicht eingehalten hat. Habe soweit ich weiß keine Probezeit. Also dadurch keine Kündigungsfrist von 2 Wochen oder habe ich es falsch verstanden? Selbst wenn sich jetzt herausstellt das ich doch eine Probezeit habe kann ich doch jederzeit kündigen?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Alex,

      ob eine Probezeit vereinbart wurde und welche Kündigungsfristen für Sie gelten, sollte aus dem Arbeitsvertrag hervorgehen. Ist hier keine Regelung getroffen, so gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen nach § 622 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  53. Simone

    Hallo, ich bin seit dem 1.11.2014, ohne Unterbrechung,bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt. Ich hatte eine Probezeit von 6 Monaten. Im Januar diesen Jahres musste ich einen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben, da unsere Niederlassung einer neuen Geschäftsstelle zugewiesen wurde. In dem neuen Arbeitsvertrag steht auch wieder eine Probezeit von 6 Monaten.
    Die Firma, in der ich seit ca. 1 Jahr eingesetzt bin, möchte mich jetzt einstellen/übernehmen.
    Ist diese erneute Kündigungsfrist rechtens?
    Ich weiß jetzt nicht, welche Kündigungsfrist nun zutrifft.
    Vielen Dank.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Simone,

      in der Regel ist eine Probezeit nach sechs Monaten nicht wirksam, da ab einer sechsmonatigen Tätigkeit im gleichen Betrieb automatisch der Kündigungsschutz greift. Anders ist es aber, wenn der Arbeitnehmer neue Tätigkeiten übernimmt. Dann kann es dem Arbeitgeber erlaubt sein, eine neue Probezeit zu vereinbaren.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  54. Saby

    Hallo,

    ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag, bei dem es sich bereits um eine Verlängerung der ersten Befristung handelt. Jetzt soll ich zum 01.09.2018 einen unbefristeten Vertrag bekommen. Mein erster Vertrag war mit 6 monatiger Probezeit. Im unbefristetetn habe ich jetzt wieder 6 Monate Probezeit. Ist da zulässig?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Saby,

      in der Regel ist solch eine zweite Probezeit im gleichen Betrieb nicht wirksam. Nach sechs Monaten Tätigkeit im gleichen Betrieb greift automatisch der Kündigungsschutz gemäß Kündigungsschutzgesetz, unabhängig davon, ob der Arbeitgeber noch eine weitere Probezeit festlegt.

      Anders kann es jedoch aussehen, wenn der Arbeitnehmer andere Tätigkeiten übernimmt, die eine neue Einarbeitung erforderlich machen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  55. Geli

    Hallo,

    Arbeitsbeginn laut Vertrag am 5.2. (hier auch tatsächliche Arbeitsaufnahme)
    Probezeit lt. Vertrag: 4 Wochen.
    Kündigung am 05.03.

    1. Wann begann die Probezeit tatsächlich? (Ich denke, lt. Vertrag u. tatsächlichem Arbeitsbeginn: Beginn am 5.2)
    1. Wann genau endete die Probezeit (Ich denke, Fristbeginn war ein “bestimmter Tag = “Termin” (und kein “Ereignis” ) somit war das Probezeitende am 4.3. Dies war allerdings ein Sonntag. Verlängert sich dadurch nun die Probezeit bzw. damit die Kündigungsmöglichkeit auf seiten eines AG bis einschließlich Montag, den 5.3 ? Ist hier wg. seiner abgegebenen Kündigung = “Willenserklärung” eine Fristverlängerung nach § 193 gegeben?

    Kurz: Erfolgte diese Kündigung tatsächlich noch innerhalb der Probezeit? Nach welchen Regeln erfolgt eine Probezeitberechnung verbindlich für alle, oder ist diese Zeit rechtlich von Fall zu Fall immer verschieden auslegbar?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Geli,

      die Probezeit endete laut Vertrag am 04.03., der 05.03. befindet sich somit nicht mehr in der Probezeit. Die Länge und damit Berechnung einer Probezeit ergibt sich aus dem jeweiligen Arbeitsvertrag.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.com

      Antworten
  56. Gülsen

    Am 30.4.18 ging meine Probezeit zu ende, habe am gleichen Tag noch Persönlich eine Kündigung (von 2 wochen) mit der Persönlichen zustellung im Briefkasten rein gelegt bekommen. Wusste davon nichts weil, ich am Montag morgens beim Arzt war, und im Briefkasten war keine Kündigung.

    Also habe ich die Kündigung erst am 2.5.18 erhalten. Ich hatte mich Telefonisch und per sms Krank gemeldet und meinte das ich am 2.5.18 dann wieder zur Arbeit kommen werde. Dann der 1.5.18 war ein feiertag. Und meine Kündigung lag am 30.4.18 im Briekasten, obwohl ich die Kündigung erst am 2.5 erhalten habe, habe ich jetzt doch eine Kündigungsfrist von 2 wochen?

    Wäre lieb, wenn ich eine schnelle antwort von ihnen bekomme.

    Lg G.Kt

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Gülsen,

      eine Kündigung ist auch dann gültig, wenn Sie nicht von Ihnen gelesen wurde, aber fristgerecht in Ihrem Briefkasten landete.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  57. BB

    Hallo, meine 6 monatige Probezeit läuft bis Ende Juli. Durch Geburt eines Kindes (Juli 2017) möchte ich den 13. u. 14. Lebensmonat Elternzeit (mit Elterngeld) beanspruchen. Der 13.Lebensmonat beginnt 15. Juli (zwei Wochen vor Ende der Probezeit).
    Wenn ich jetzt die Elternzeit in der 7-8 Woche vor dem Antritt der Elternzeit beantrage besteht ja Kündigungsschutz. Wie wirkt sich das auf die Probezeit aus?

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    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo BB,

      wird während der Probezeit Elternzeit in Anspruch genommen, verlängert sich die Probezeit in der Regel um die Zeit der Elternzeit.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  58. S.B.

    Hallo ich habe einen Zeit-Arbeitsvertrag. Auf zwei Jahre mit 8 Wochen Probezeit. Angefangen habe ich am 01.04.2018 und er Endet laut Vetrag am 31.03.2020. Am 16.05. nach 8 Std. Arbeit bat man mich zum Gespräch und teilte mir mit das ich frei gestellt bin. Ich passe nicht ins Team. Jetzt bin ich ab dem 17.5.2018 bis erst einmal 05.06.18 krank geschrieben. Am 5. werde ich operiert. Muss mein jetziger Arbeitgeber meien Lohn weiter zahlen ? Ich gehöre dem Manteltarifvertrag der TGAOK ( BAT/AOK-NEU) vom 07.03.2003 an. Habe bis zum heutigen Tage nichts schriftliches erhalten. Danke für die Hilfe

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    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo S.B.,

      gemäß § 3 des Entgeltfortzahlungsgesetzes haben Sie Anspruch auf eine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, solange, wie das Arbeitsverhältnis besteht. Sobald die Kündigung wirksam wird, verfällt dieser Anspruch.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  59. Cindy

    Hallo, ist es rechtens das man während der Probezeit auf eine Vergütung der Zulagen (Sonntag-,Feiertag- und Nachtstunden) drauf verzichten muss wenn dies im Arbeitsvertrag so drin steht? (Branche: Altenpflege)

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    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Cindy,

      gesetzlich gibt es keine Regelung zu Sonn- und Feiertagszuschlägen. Da kommt es tatsächlich darauf an, was im Arbeits- bzw. im Tarifvertrag geregelt ist.

      Anders ist es bei der Nachtarbeit. Gemäß § 6 Abs. 5 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist dabei ein Ausgleich vorgesehen: So “hat der Arbeitgeber dem Nachtarbeitnehmer für die während der Nachtzeit geleisteten Arbeitsstunden eine angemessene Zahl bezahlter freier Tage oder einen angemessenen Zuschlag auf das ihm hierfür zustehende Bruttoarbeitsentgelt zu gewähren.” Der finanzielle Zuschlag sollte laut Bundesarbeitsgericht 25 % betragen. Das Gesetz macht auch keine Ausnahme für Arbeitskräfte in der Probezeit.

      Hier kann es jedoch auch sein, dass tarifvertraglich andere Vereinbarungen getroffen wurden. Im Zweifelsfall können Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden, der Sie individuell beraten kann und Ihnen evtl. helfen kann, Ihre Ansprüche durchzusetzen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  60. Tanja

    Ich habe eine Frage, ich bin Angestellt als Zweite Geschaeftsfuehrerin , ich soll nun gekuendigt werden weil ich im weg bin das Deutsche Finanzamt zu hintergehen mit einer frist von nur 2 wochen.
    Ich habe in meinem Vertrag folgendes stehen: unter Probezeit Dieser Vertrag wird auf die Dauer von 3 Jahren bis zum 30.10.2020 abgeschlossen. Nach
    Ablauf dieser Befristung endet das Arbeitsverhältnis, ohne dass es einer Kündigung bedarf,
    wenn nicht bis zu diesem Zeitpunkt eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses vereinbart
    wird. Innerhalb der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen
    gekündigt werden, unbeschadet des Rechts zur fristlosen Kündigung (befristetes
    Probearbeitsverhältnis).
    Unter Kuendigung : Nach Ablauf der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist zwölf Wochen zum Ende eines
    Kalendermonats. Jede gesetzliche Verlängerung der Kündigungsfrist zugunsten des
    Arbeitnehmers gilt in gleicher Weise auch zugunsten des Arbeitgebers. Die Kündigung
    bedarf der Schriftform. Vor Antritt des Arbeitsverhältnisses ist die Kündigung
    ausgeschlossen.

    Der Arbeitgeber
    ist berechtigt, den Arbeitnehmer bis zur Beendigung des
    Arbeitsverhältnisses freizustellen. Die Freistellung erfolgt unter Anrechnung der dem
    Arbeitnehmer eventuell noch zustehenden Urlaubsansprüche sowie eventueller Guthaben
    auf dem Arbeitszeitkonto. In der Zeit der Freistellung hat sich der Arbeitnehmer einen durch
    Verwendung seiner Arbeitskraft erzielten Verdienst auf den Vergütungsanspruch gegenüber
    dem Arbeitgeber anrechnen zu lassen.

    Das Arbeitsverhältnis endet spätestens mit Ablauf des Monats, in dem der Arbeitnehmer das
    für ihn gesetzlich festgelegte Renteneintrittsalter vollendet hat.

    Heist das nun das ich eine Probezeit haette von 3 Jahren? Oder muessen die sich trotzdem an die 3 monatliche Kuendigungsfrist von 3 monaten halten?

    Vielen dank fuer Ihre Hilfe im Vorraus
    Tanja

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Tanja,

      bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen. Es könnte sich um einen Formfehler handeln, was das für die Wirksamkeit der Vereinbarungen bedeutet, kann jedoch nur ein Anwalt sagen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  61. ivana

    Guten Abend ich an, die 02.06.2018 mit 3 Monaten der Prüfung zu arbeiten. Ich habe noch heute nichts unterschrieben. Wie kommt das? Beginnt der Vertrag, wenn Sie unterschreiben?
    Vielen Dank

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Ivana,

      ein Arbeitsverhältnis kann auch mündlich zustande kommen. Ob das bei Ihnen der Fall ist, kann jedoch nur ein Anwalt sagen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  62. Isabel

    Hallo,

    ich habe ein Stellenangebot wobei es sich um die Vertretung einer werdenden Mutter handelt. Bislang ist noch unbekannt wie lange die Stelleninhaberin in Elternzeit gehen wird. Dies wird sich voraussichtlich erst nach meinem Antritt der Stelle herausstellen. Ich werde einen Vertrag mit einer 6-monatigen Probezeit bekommen und vermutlich eine Befristung auf diese Probezeit, da es ja sein könnte, dass die Stelleninhaberin nur wenige Monate in Elternzeit gehen wird. Ist dies so üblich?

    Vielen Dank für Ihre Antwort!

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Isabel,

      grundsätzlich kann ein Arbeitsvertrag auf so viele Monate befristet werden, wie es Arbeitnehmer und -geber vereinbaren. Ein solch befristetes Arbeitsverhältnis kann mit Sachgrund wegen vorübergehenden Bedarfs geschlossen werden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  63. Jessica

    Hallo!
    Ich habe eine Frage. Ich habe erst vor kurzem eine. Neuen Job angetreten. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus dass ich schwanger bin. Ich habe von meinem Arbeitgeber ein Beschäftigubgsverbot erhalten. Meine Frage wäre nun: Ich befinde mich noch in der 6 Monatigen Probezeit. Läuft diese während der Dauer des Beschäftigubgsverbotes ab oder wird sie fortgesetzt wenn ich wieder mit der Arbeit beginne?

    Lieben Dank für Ihre Antwort!

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Jessica,

      Sie können sich an Ihren Arbeitgeber wenden, wie dieser es handhaben möchte. Grundsätzlich könnte es in solch einer Situation zulässig sein, wenn Ihr Arbeitgeber eine zweite Probezeit vereinbaren möchte, weil er Sie in der ersten Periode wegen der Abwesenheit durch Schwangerschaft nicht ausreichend beurteilen konnte.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  64. Andreas

    In meinem Arbeitsvertrag ist das Wort “Probezeit” nicht explizit erwähnt. Vielmehr steht unter der Überschrift “Ordentliche Kündigung”, dass in den ersten sechs Monaten des Vertrags die Kündigungsfrist einen Monat zum Monatsende beträgt, danach einen Monat zum Quartalsende.

    Da mein Arbeitgeber nun kurz vor Ende der sechs Monate den unbefristeten Vertrag in einen befristeten umwandeln möchte (aus betrieblichen Kosten-Gründen), obwohl wir das Ziel an Mitarbeitereinsparungen durch freiwillige Abgänge schon übererfüllt haben, möchte ich gerne wissen, ob (a) die obengenannte Formulierung im Vertrag eine Probezeit darstellt und (b) ob so eine Begründung für eine Änderungskündigung ausreicht?

    Vielen Dank im Voraus.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Andreas,
      die Auslegung einer arbeitsvertraglichen Regelung fällt in den Bereich der Rechtsberatung, die wir nicht anbieten. Sie können sich jedoch an einen Anwalt wenden, der Sie umfassend zu Ihrer Lage informiert und berät.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  65. Bilal Ö.

    Hallo,

    ich habe am 15.02.2018 einen Aushilfsjob begonnen. Im Vertrag steht, dass ich eine Probezeit von 3 Monaten habe. Der erste Vertrag war zunächst bis 30.04.2018 befristet und wurde bis zum 31.10.2018 verlängert.
    Ende Juli hat man mich ohne Begründung und Ankündigung zum 31.08.2018 gekündigt.
    Dürfen die das überhaupt?

    Meine Arbeitskollegen wussten vor mir Bescheid, dass ich gekündigt werde. Wie kann ich mit sowas umgehen? Ist das nicht Rufschädigung?

    Danke für eure Aufmerksamkeit
    Bilal

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Bilal Ö.,

      das Kündigungsschutzgesetz greift erst nach einem halben Jahr Anstellung in einer Firma. Daher ist der Arbeitgeber bis dahin nicht verpflichtet, eine Begründung abzugeben, solange er die vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist einhält. Wollen Sie rechtliche Schritte einleiten, wenden Sie sich bitte an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Wir dürfen dahingegen keine Beratung anbieten.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  66. Torsten

    Guten Tag,
    ich habe seid dem 1.4.2018 einen festen Arbeitsplatz in der Gastronomie angenommen. Arbeitsvertrag gibts dort keinen. Lohn gibts auch nur Bar auf die Kralle!! Eine ordentliche Abrechnung bekomme ich aber.
    Jetzt habe ich mich dafür entschieden den Job wieder zu wechseln.
    Ist es richtig das ich zum 15. des Monats kündigen muss zum 30/31. des nächsten Monats? Also praktisch 6 Wochen Kündigungsfrist?? Von einer Probezeit ist nicht gesprochen worden.
    Ist es auch richtig, wenn ich dort den Job gekündigt habe, gerne aber von beider Seiten weiter geringfügig dort weiter arbeiten möchte, das 2 Monate Pause dazwischen sein muss??
    Vielen Dank für die Antworten

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Torsten,

      gibt es keinen Arbeitsvertrag, gelten in der Regel die gesetzlichen Kündigungsfristen nach § 622 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Das bedeutet in den ersten sechs Monaten eine Frist von zwei Wochen für beide Seiten (gesetzliche Probezeit) und danach eine Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats für den Arbeitnehmer.

      Eine Frist von mindestens zwei Monaten ist tatsächlich einzuhalten, wenn Sie die gleichen Aufgaben als geringfügige Beschäftigung übernehmen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  67. Jörg

    Hallo,

    ich bin seit zwei Jahren in einer Einrichtung beschäftigt. Das erste Jahr zählte noch zur Ausbildung. Das andere folgende Jahr begann mein Arbeitsvertrag. Die Probezeit wurde aus dem Vertrag daher entfernt.
    Unsere Einrichtung ist an den TvÖD angelehnt. Ich bin mir daher unsicher, wie lange meine Kündigunsgfrist beträgt, da ich nicht weiß, ob das Ausbildungsjahr zu den Gesamtbeschäftigungsjahren zählt, die für die Kündigungsfrist relevant sind? ( mehr als 1 Jahr beschäftigt = 6 Wochen bis zum Monatsende – Kündigungsfrist, mehr als 2 Jahre = 3 Monate bis zum Quartalende KF)

    Meine Frage:

    Wielange habe ich Kündigungsfrist?

    Danke für die Hilfe!

    Grüße

    Jörg

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Jörg,

      tatsächlich zählt das Ausbildungsjahr zur Beschäftigungsdauer, wenn der Azubi direkt im Anschluss von dem Betrieb übernommen wurde. Es ist daher in der Berechnung zu berücksichtigen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  68. Dietmar H.

    Hallo
    Ich habe am 18.07.18 eine Arbeit aufgenommen. Nun bin ich schon am 8.8.18 leider Krankgeschrieben. Wäre auf Arbeit fast umgefallen und keine luft mehr bekommen. Somit hat man mich Nachhause geschickt. Der Grund dafür ist das ich nur 40% Lungenfunktion habe. Was mir bei der hitze zu schaffen gemacht hat.
    Jetzt bin ich in der Probezeit vom 8.08-11.09 18 krankgeschrieben. Somit hat mich die Firma wieder gekündigt zum 29.08.18 . Das Problem liegt darin das ich kein krankengeld von der AOK erhalte weil angeblich die 10 Wochen arbeit nicht gegeben waren. Leider nur 3 Wochen bis zur krankschreibung. Wo bekomme ich mein krankengeld her oder wie komme ich zu mein Geld? Wären fast 4 Wochen krankengeld ausfall.
    Um eine korrekte Antwort würde ich mich freuen.
    Mfg
    Dietmar H.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Dietmar H.,

      in der Regel müsste die Krankenkasse einspringen und Krankengeld zahlen, wenn Sie weniger als vier Wochen beim neuen Unternehmen arbeiten. Da wir nicht befugt sind, eine Rechtsberatung anzubieten, empfehlen wir Ihnen, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  69. Yousef

    Hallo
    Also ich habe ein Problem es geht um meine Freundin sie hat mündlich gesagt bekommen das sie 6 Monate Probezeit hat sie hat innerhalb der Probezeit im fünften Monat gekündigt und jetzt sagt der Arbeitgeber das sie keine Probezeit hat und die Gesetzliche Kündigungsfrist von einem Monat zählt im Vertrag steht nichts von Probezeit was kann man da machen oder muss man sich so was gefallen lassen das ist ein Großer Arbeitgeber das die so was machen ist echt armselig und außerdem ist es ein Teilzeitjob

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Yousef,

      hier wäre es nützlich, wenn Ihre Freundin dies vor Zeugen erfahren hat. Andernfalls ist es schwierig, dies zu beweisen. Bezüglich der rechtlichen Schritte wenden Sie sich bitte an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Sie individuell beraten und unterstützen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  70. Dennis

    Hallo zusammen , Wer kann mir helfen , hab am 1.5.2018 bei einer AG angefangen (Arbeitsvertrag) und wurde in der probezeit am 11.10 zum 15 11.2018 gekündigt hab 14 Tage kündigfrist aber die werd ja überschritten da ich ja zum 15.11 gekündigt wurde ist die Kündigung so rechtens vielen dank im voraus

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Dennis,

      ja, diese Kündigungsfrist gilt für Kündigungen, die während der Probezeit ausgesprochen werden. Dazu kann diese auch außerhalb der Probezeit wirksam werden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  71. Tim S.

    Hallo,
    ich habe eine neue Stelle zum 01.11.2018 angenommen.

    Mein alter Arbeitgeber hat mit mir eine 6-Monatige Probezeit vereinbart.
    Unser Vertrag besteht allerdings nur mündlich.

    Muss ich Fristen einhalten oder kann ich ohne Frist kündigen?

    Kann er ir Schwierigkeiten machen, indem er sagt meine Probezeit beträgt nur 3-Monate, obwohl nichts schriftlich festgehalten ist?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Tim S.,

      wurde keine Kündigungsfrist vereinbart, gelten automatisch die Fristen laut § 622 Bürgerliches Gesetzbuch. Sollte es Vereinbarungen geben, die mündlich vor Zeugen gemacht wurden, könnten diese vor Gericht zu beweisen sein.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  72. ALexander

    Ich bin seit dem 15. März 2017 bei einer Firma angestellt. Die Probezeit wurde auf ein Jahr festgelegt. Kurz vor ende der Probezeit, wurde mir ein neuer Vertrag vorgelegt, den ich natürlich unterschrieben musste, ansonsten hätte ich kein Job mehr und darin wurde die Probezeit erneut auf ein Jahr verlängert.
    Ist das Zulässig und habe ich laut Gesetz jetzt trotz des unterschriebenen Vertrages ein unbefristeten Arbeitsvertrag? Ich bin mir nicht sicher und halte das für Abzocke, deshalb frage ich.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Alexander,

      eine Probezeit kann in der Regel nur ein halbes Jahr dauern, danach greift der Kündigungsschutz. Auch wenn Ihre Arbeitgeber es noch “Probezeit” nennen, können diese nicht mehr mit einer zweiwöchigen Frist kündigen. Wird das Arbeitsverhältnis verlängert mit einem neuen Vertrag, ist eine neue Probezeit in der Regel nicht rechtens.

      Ausnahmen von diesen Vorschriften wie die Vereinbarung einer längeren Probezeit sind zulässig, wenn es für den Arbeitsgeber stichhaltige Gründe gibt, weshalb der die Leistung des Arbeitnehmers nach sechs Monaten noch immer nicht einschätzen kann. Dies kann sein, wenn der Arbeitnehmer häufig krank war oder der Vorgesetzte während dieser Zeit gewechselt hat.

      Bei einem neuen Vertrag ist eine neue Probezeit zulässig, wenn es sich um ein neues Aufgabenfeld handelt, worin die Leistung des Arbeitnehmers noch nicht bekannt ist und erst erprobt werden muss.

      Hinzu kommt, dass in Tarifverträgen abweichende Vereinbarungen getroffen werden können.

      Sollten derartige Situationen nicht zutreffen, können Sie sich überlegen, ob Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht zurate ziehen wollen, der sich mit den Einzelheiten Ihrer Situation auseinandersetzen kann.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten

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