Minijob oder geringfügige Beschäftigung – Tipps zum Thema

Im Minijob werden Arbeitnehmer mit maximal 450 Euro entlohnt.

Im Minijob werden Arbeitnehmer mit maximal 450 Euro entlohnt.

Viele Arbeitnehmer sind in Deutschland in Minijobs tätig. Im Dezember 2013 wurden von der Statistik knapp über fünf Millionen ausschließlich gering entlohnte Beschäftigte erfasst. Sie erhalten für Ihre Tätigkeit maximal 450 Euro.

Im Rahmen der atypischen Beschäftigung verdienen Minijobber demnach sehr viel weniger Geld als Normalarbeitnehmer. Häufig sind es Frauen, die sich in einem solchen Arbeitsverhältnis befinden – ihr Anteil überwiegt.

Im ersten Quartal des Jahres 2015 waren nach Angaben der Minijob-Zentrale 60,8 Prozent der Minijobber weiblich und nur 39,2 Prozent männlich. Am häufigsten befanden sich unter-25-Jährige in einer geringfügigen Beschäftigung. Anteilig wurden in Jobs wie im Handel sowie der Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen die meisten geringfügig Entlohnten beschäftigt.

Die Entscheidung, den Arbeitsvertrag für einen Minijob zu unterschreiben oder in Teilzeit zu gehen, wird in der Regel getroffen, um die eigenen Kinder zu betreuen. Diese nimmt gerade im Kleinkindalter sehr viel Zeit in Anspruch. Nicht immer können sich Normalbeschäftigte kostenpflichtige Alternativen leisten, entsprechend wird die Arbeitszeit reduziert und die Kinderbetreuung selbst übernommen – in Westdeutschland noch häufiger als im Osten der Bundesrepublik.

Direkt zum Arbeitsvertragsmuster für Minijobs

Weiterführende Informationen zum Minijob

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Arbeitsvertrag: Minijob auf Stundenbasis bezahlt

Ein Muster zum Arbeitsvertrag finden Sie hier. Wir beleuchten auch die gesetzlichen Grundlagen.

In diesem Ratgeber erklären wir, worum es sich bei einem Minijob handelt, was die Arbeit als Minijobber ausmacht und welche Aspekte laut Arbeitsrecht ein Arbeitsvertrag für geringfügig Beschäftigte enthalten muss.

Was ist ein Minijob?

Als Minijob, 450-Euro-Job oder auch geringfügige Beschäftigung werden Arbeitsverhältnisse bezeichnet, die nur auf kurze Zeit ausgelegt sind oder deren regelmäßige Verdienstgrenze bei monatlichen 450 Euro liegt. Wie viel hierfür pro Woche gearbeitet wird, ist nicht entscheidend. Bei einem für 12 Monate gültigen Arbeitsvertrag, dürfen Arbeitnehmer höchstens 5400 Euro im Jahr verdienen, sofern sie ununterbrochen beschäftigt sind.

Das Besondere am Arbeitsvertrag für einen Minijob ist, dass die Arbeitnehmer weder kranken-, pflege- noch arbeitslosenversichert sind. So sieht es das Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch in Paragraph 7 vor. Die Arbeitgeber führen zwar einen pauschalen Betrag zur Kranken- und Rentenversicherung ab, die Minijobber sind deshalb jedoch nicht automatisch krankenversichert. Das müssen die Arbeitnehmer selbst übernehmen.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Minijobs:

  • geringfügig entlohnte Beschäftigung: die gesetzliche Arbeitsentgeltgrenze von 450 Euro monatlich wird nicht überschritten
  • kurzfristige Beschäftigung: das Arbeitsverhältnis ist auf einen kurzen Zeitraum beschränkt (maximal zwei Monate oder 50 Arbeitstage pro Kalenderjahr)
Bevor Sie einen Minijob-Arbeitsvertrag unterzeichnen, achten Sie darauf, dass bei der Ermittlung des durchschnittlichen Lohns auch die Zahlung gelegentlicher Beträge berücksichtigt werden. Dazu zählen zum Beispiel Urlaubs- oder auch Weihnachtsgeld. Hier besteht die Gefahr, die Entgeltgrenze von durchschnittlich 450 Euro zu überschreiten. In diesem Fall handelt es sich dann um eine versicherungspflichtige Beschäftigung, im Rahmen derer Sie der Arbeitgeber unter anderem krankenversichern muss.

Achtung: Haben Sie als Arbeitnehmer mehrere Arbeitsverträge für geringfügig Beschäftigte unterschrieben und überschreiten beide Arbeitsentgelte zusammen die maximal erlaubte Entgelthöhe, handelt es sich weder bei der einen Beschäftigung noch bei dem anderen um ein geringfügig entlohntes Arbeitsverhältnis.

Was passiert, wenn die Arbeitsentgeltgrenze des Arbeitnehmers überschritten wird?

Die geringfügige Beschäftigung unterliegt zahlreichen rechtlichen Bestimmungen.

Die geringfügige Beschäftigung unterliegt zahlreichen rechtlichen Bestimmungen.

Erhält ein Minijob-Arbeitnehmer mehr Geld, als ein regulärer Arbeitsvertrag für eine geringfügige Beschäftigung vorsieht, ist mit dem Tag, an dem die Grenze überschritten wird, nicht mehr als geringfügig Beschäftigter angestellt. Dies hat keine rückwirkenden Auswirkungen.

Nicht in allen Fällen ist diese Grenze jedoch so starr gefasst. Der Gesetzgeber sieht nämlich Ausnahmen in einem gewissen Bereich vor.

Wer nur ab und an und nicht vorhersehbar die Arbeitsentgeltgrenze sprengt, der ist weiterhin geringfügig beschäftigt, auch wenn es gelegentlich zur monatlichen oder jährlichen Übertretung kommt.

Arbeitnehmer im Minijob werden nicht versicherungspflichtig, wenn sie innerhalb eines maximal drei Monate andauernden Zeitraums mehr arbeiten mussten, weil ein Kollege krankheitsbedingt ausfiel. Das erhaltene Arbeitsentgelt wird für das vergangene Jahr ab Untersuchungszeitpunkt berechnet. Von dieser Regelung nicht betroffen, sind solche Beschäftigungsverhältnisse, in denen die Höhe des erwartbaren Entgelts grundsätzlich nicht bezifferbar ist. Das ist immer dann der Fall, wenn der Arbeitsvertrag für geringfügig entlohnte Beschäftigte zum Beispiel eine variable Stundenanzahl pro Woche oder Monat enthält.

Gesetz zu Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung

Noch nicht lange verdienen Angestellte im Minijob 450 Euro. Erst mit denen am 1. Januar in Kraft getretenen Änderungen kam es zur Anpassung der Verdienstgrenze geringfügig Beschäftigter. Im Rahmen der Modifikationen wurde die Geringfügigkeitsgrenze um 50 Euro angehoben.

Erst seit Neujahr 2013 verdienen Minijobber 450 Euro und keine 400 Euro mehr.

Darüber hinaus legte das Gesetz auch fest, dass fortan jeder neu eingestellte geringfügig entlohnte Arbeitnehmer in die gesetzliche Rentenversicherung aufgenommen werden muss. Der Arbeitgeber entrichtet weiterhin einen Pauschalbetrag, der 15 Prozent des Arbeitsentgeltes beträgt. Der Minijob-Arbeitnehmer im gewerblichen Bereich ist nun zur Zahlung eines Eigenanteils in Höhe von 3,9 Prozent verpflichtet.

Nichtsdestotrotz bleibt es den Minijobbern freigestellt, ob sie von dieser Option Gebrauch machen wollen oder nicht. Sie können sich von der Versicherungspflicht auch lösen, indem sie den Arbeitgeber über ihr Ansinnen schriftlich informieren. Den Rentenanspruch reduziert sich entsprechend.

Die Krankenversicherung beim Minijob-Arbeitsverträgen

Wer einen Minijob-Arbeitsvertrag unterschreibt, erhält kein Krankengeld.

Wer einen Minijob-Arbeitsvertrag unterschreibt, erhält kein Krankengeld.

Eingeführt wurde die Krankenversicherung schon im ausklingenden 19. Jahrhundert. Damals wie heute dient sie der finanziellen Absicherung der Arbeitnehmer im Krankheitsfall. Wer in Deutschland lebt, muss seit 2009 gesetzlich krankenversichert sein, so bestimmt es der Gesetzgeber.

Wer sich dieser Vorgabe widersetzt, muss mit nachträglichen „Strafzahlungen“ rechnen. Das bedeutet: Versäumen Sie es, sich krankenzuversichern, haben Sie rückwirkend für jeden Monat einen Betrag von 43 Euro zu entrichten.

Da Arbeitsverträge für einen Minijob die Krankenversicherung nicht abdecken, sind die Arbeitnehmer selbst in der Pflicht. Sie haben die Wahl, ob sie sich:

  • freiwillig krankenversichern (in einer der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) oder einer privaten)
  • familienversichern
  • pflichtversichern in einer GKV
Die Versicherung von kurzfristig Beschäftigten wie Empfängern von Arbeitslosengeld, die zusätzlich zur staatlichen Unterstützung arbeiten, übernimmt das Jobcenter oder die Arbeitsagentur.

Haben Sie einen Arbeitsvertrag für eine geringfügige Beschäftigung unterschrieben, sollten Sie im Krankheitsfall nicht mit der Zahlung von Krankengeld rechnen. In den ersten sechs Wochen kommt es seitens des Arbeitgebers zwar zur Lohnfortzahlung, doch danach sitzen sie bei einem Minijob auf dem Trockenen. Dann hilft nur noch die Beantragung des Arbeitslosengeldes II weiter.

Die Kündigung vom Minijob – im Arbeitsvertrag folgendes beachten

Wollen Sie Ihren Minijob kündigen oder werden Sie vom Arbeitgeber entlassen, machen Sie über die Rechtslage Bescheid kundig. Schließlich bestehen auch bei der Lösung des Arbeitsverhältnisses für beide Seiten gewisse Rechte und Pflichten.

Egal, um welche Art von Beschäftigungsverhältnis es sich handelt, der Gesetzgeber sieht für alle die einheitliche Regelung vor:

Eine Kündigung kann von beiden Seiten innerhalb der gesetzlichen Kündigungsfrist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder Ende des Kalendermonats erfolgen. Sind Sie als interimsmäßige Aushilfe eingestellt, kann Ihr Arbeitsvertrag für die ersten drei Monate eine geringe Kündigungsfrist ausweisen.

Welche Kündigungsfristen bei einer arbeitgeberseitigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses einzuhalten sind, hält das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) fest. Sie verlängern sich mit der Dauer der Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers:

Länge der BetriebszugehörigkeitKündigungsfrist zum Ende des Kalendermonats
2 Jahre1 Monat
5 Jahre2 Monate
8 Jahre3 Monate
10 Jahre4 Monate
12 Jahre5 Monate
15 Jahre6 Monate
20 Jahre7 Monate

Ebenfalls können in Tarifverträgen abweichende Kündigungsfristen für einen Minijob festgehalten sein, die niedriger oder höher liegen.

Die Auflösung vom Vertragsverhältnis ist ohne Einhaltung der Frist nur erlaubt, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

(1) Das Dienstverhältnis kann von jedem Vertragsteil aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann.
(2) Die Kündigung kann nur innerhalb von zwei Wochen erfolgen. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der Kündigungsberechtigte von den für die Kündigung maßgebenden Tatsachen Kenntnis erlangt. Der Kündigende muss dem anderen Teil auf Verlangen den Kündigungsgrund unverzüglich schriftlich mitteilen.(§ 626 BGB)“

Aus welchen Gründen ein Minijob-Arbeitsvertrag fristlos gekündigt werden kann

Bevor der Arbeitsvertrag für geringfügig Beschäftigte gekündigt wird, kommt es in der Regel zur Abmahnung.

Bevor der Arbeitsvertrag für geringfügig Beschäftigte gekündigt wird, kommt es in der Regel zur Abmahnung.

Für eine fristlose oder außerordentliche Kündigung durch den Arbeitgeber braucht es einen oder mehrere triftige Gründe. Sie sind dem Arbeitnehmer gemeinsam mit dem Datum, zu dem die Entlassung wirksam wird, schriftlich vorzulegen.

Hat sich ein Angestellter im Minijob einen Fauxpas geleistet, der eine fristlose Kündigung rechtfertigt, hat der Arbeitgeber eine so genannte Erklärungsfrist einzuhalten. Sie beträgt zwei Wochen.

So lange hat der Arbeitgeber Zeit, die Kündigung auszusprechen. Tut er das, ist er dazu verpflichtet, ihm diesen Fehltritt auch nachweisen zu können.

Folgende Gründe können eine außerordentliche Kündigung nach sich ziehen:

  • Mobbing
  • Diebstahl
  • Ausplaudern von Dienstgeheimnissen
  • Beleidigung und Verleumdung von Arbeitgeber und/oder leitenden Angestellten
  • Manipulation der Arbeitszeiterfassung
  • Bestechlichkeit
  • Vorgaukeln einer Krankheit
  • Antritt eines nicht genehmigten Urlaubs

Bevor es zur Kündigung kommt, braucht es in der Regel eine Abmahnung. Diese kann auch mündlich erteilt werden und muss nicht unabdingbar vom unmittelbaren Vorgesetzten kommen. Das Arbeitsrecht ermöglicht es jedem Weisungsbefugten des betroffenen Arbeitnehmers eine Abmahnung auszusprechen.

Eine Abmahnung wird hinfällig, handelt es sich um einen Verstoß, von dem der Arbeitnehmer annehmen muss, dass er eine Kündigung nach sich zieht. Verfügt das Unternehmen über einen Betriebsrat, muss dieser der fristlosen Kündigung zustimmen, bevor sie ausgesprochen wird.

Wollen Sie als Arbeitgeber eine Aushilfe oder einen Minijobber einstellen, oder gehen Sie selbst in Kürze eine geringfügige Beschäftigung ein, kann der Arbeitsvertrag für den Minijob häufig kostenlos im Internet als Muster heruntergeladen werden. Unternehmen ersparen diese wertvolle Zeit und künftige Angestellte können sich mit der Rechtssprache vertraut machen. Auf der Suche nach einem Arbeitsvertrag für den Minijob finden Sie Muster zum Beispiel bei der Industrie- und Handelskammer, aber auch bei manchen Rechtsanwälten werden Sie fündig.
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Wie sieht ein Minijob-Arbeitsvertrag aus? Unser Muster zeigt es Ihnen

Wir stellen Ihnen nachfolgend das Muster eines Arbeitsvertrages für eine geringfügige Beschäftigung zur Verfügung. Sie haben die Möglichkeit, es als .doc oder .pdf kostenlos herunterzuladen.

Beachten Sie hierbei: Sie müssen Ihre persönlichen Daten noch eintragen. Erst dann ist der Vertrag vollständig.

Download: Muster vom Arbeitsvertrag für den Minijob (.doc)

Download: Muster vom Arbeitsvertrag für den Minijob (.pdf)

53 Gedanken zu „Minijob oder geringfügige Beschäftigung – Tipps zum Thema

  1. Elena M.

    Ich arbeite in einem Unternehmen mit einem Vertrag bei Minijob und ich möchte mit einem normalen Vertrag von 8 Stunden pro Tag, aber das Unternehmen will nicht zu mir machen eine andere Art von Vertrag erzählte mir zu arbeiten, die keine Miete mehr Menschen und wollen auch nicht Menschen zu nehmen. Ich habe also fast 2 Jahre und keinen Willen zu tun.

    Antworten
  2. Saleyna

    Ich habe im März bei einem mini Job angefangen die Probezeit war 6mon.und während dieser Zeit kann ich ja fristlos gekündigt werden …Das wurde ich dann auch, im Juni mit der Begründung;das dieser Job nix für.für.mich sei was aber auch nicht stimmt ! Hab mich nur nicht, vor den Kunden anmeckern lassen von unserer „Leiterin “ sie hatte selber Probleme mit ihrer Leitung deshalb sollte sie für ne weile abgelöst werden und es kam eine neue „vertretung“ die mich im August wieder eingestellt hatte weil ich es erklärt und nach einer Chance gefragt hatte…. dann haben wir einen neuen vertrag machen müssen weil der andere nicht mehr zählt oder so was ….ok also war das ein Nigel Nagel neues Vertrag dh Probezeit auch von vorne also 6mon oder?¿?

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Saleyna,
      waren Sie schon einmal dort beschäftigt, gibt es in der Regel keine erneute Probezeit.
      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
        1. Arbeitsvertrag.org

          Hallo Ramy,

          in der Regel sollten Arbeitnehmer zuerst durch eine Abmahnung auf ihr Fehlverhalten hingewiesen werden, bevor es zur Kündigung kommt. Es gibt jedoch auch bestimmte Fälle, in denen eine direkte Kündigung rechtens ist. Kontaktieren Sie hierzu einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Ihren Einzelfall genau analysieren.

          Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

          Antworten
          1. Ramy

            Vielen Dank für Ihre Antwort. Eine frage hätte ich noch, und zwar , wenn man eine ärztliche Bescheinigung vorlegt aufgrund eines Krankheitsfalls, werden die Tage gezahlt?

          2. Arbeitsvertrag.org

            Hallo Ramy,

            das kommt auf Ihren Arbeitsvertrag an. Werden Sie direkt nach geleisteten Stunden bezahlt, entfällt die Entlohnung während der Ausfallzeit. Ansonsten gilt die Lohnfortzahlung.

            Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

  3. Fatma

    Hallo,
    Ich habe in einem Unternehmen 3 Jahre und 1 Monat als gearbeitet als Studentische Hilfskraft gearbeitet (425euro). Und dann wurde die Firma übernommen und auch die Arbeitskräfte. In der neuen Firma habe ich jetzt 7 Monate gearbeitet also insgesamt 3 Jahre und 8 Monate. In der zeit haben alle anderen Mitarbeiter gekündigt. Heute hat mich mein chef angerufen und gesagt ich wurde gekündigt, ich soll mich nicht wundern wenn mich meine Kündigung erreicht. Gründe für die Kündigung waren das ich in 7 monaten 5 tage krank war und das ich immer kurz vor Arbeitsbeginn komme. Also 5 min davor findet er nicht akzeptabel.
    Also ich finde das sehr unfair und denke das die Kündigung aus Sympathie gründen erfolgt ist. Ich fühle mich ausgenutzt und hintergangen.

    Kann ich da was machen?
    Lg

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Fatma,
      in diesem Fall würden wir Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Die genannten Gründe rechtfertigen eine Kündigung in keinem Fall.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  4. Max03

    Hallo,
    ich habe seit Mitte 2014 einen Minijob als Zeitungs-/Werbungsausträger, möchte diesen aber jetzt kündigen. Einen Arbeitsvertrag habe ich meines Wissens nach nie unterschrieben. Jetzt habe ich meinem Arbeitgeber eine Mail geschrieben, dass ich gern zum nächstmöglichen Zeitpunkt aus dem Job aussteigen würde. Er meldet sich jedoch nicht…
    Welche Kündigungsfrist muss ich einhalten bzw. muss ich überhaupt eine Frist einhalten, da ich ja keinen Arbeitsvertrag habe?

    MfG

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Max03,

      besteht kein Arbeitsvertrag, gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen nach § 622 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Demnach dürfen Sie Ihren Job mit einer Frist von vier Wochen zur Mitte oder zum Ende des jeweiligen Kalendermonats kündigen. Wichtig ist, dass die Kündigung schriftlich erfolgt.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  5. Alexs

    Hallo,
    Ich arbeite seit September auf 450€ Basis bei einenm unternehmen.
    Ich habe jetzt eine Möglichkeit auf einen besseren Job und würde gerne so schnell wie möglich kündigen.
    Meine Probezeit beträgt 6 Monate. Muss ich die Frist von 2 Wochen einhalten ?
    Liebe Grüße AA8888

    Antworten
  6. Alexandra

    Ich bin seit fast 6 Jahren in einem Unternehmen tätig und habe einen neuen Job in Aussicht. Was für eine Kündigungsfrist muss ich einhalten? Es ist ein 450 Job.
    Vielen Dank

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Alexandra,

      die Kündigungsfristen sind vertraglich geregelt. Schauen Sie also in Ihren Arbeitsvertrag.

      Wurden keine Sonderregelungen geschaffen, gelten die gesetzlichen Fristen gemäß § 622 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Demnach gilt eine vierwöchige Kündigungsfrist. Für den Arbeitgeber verlängern sich diese Fristen abhängig von der Dauer der Betriebszugehörigkeit. Für Arbeitnehmer bleibt es bei den vier Wochen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  7. Ragna

    Guten Tag,
    Im Dezember letzten Jahres also vor knapp 3 Monaten habe ich eine Stelle als Aushilfe in einem Lebensmittelgeschäft angefangen.
    Mein ersten Lohn erhielt ich zum letzten Monat , bei dem bereits 1/4 des Lohnes gefehlt hat. Dieses habe ich unverzüglich bei der marktleitung angesprochen , sie Meinte sie würde dies umgehend klären , am Tag darauf wurde mir gesagt ich würde das Geld spätestens diesen Monat erhalten. Vor einigen Tagen war dann der Chef im Laden und die Sache wurde offensichtlich doch erst dann geklärt , was ich schon sehr unverschämt empfand , da mir ja ursprünglich schon vor einem Monat gesagt wurde dies sei geklärt.
    Nunja anscheinend ist das fehlende Geld nun mit meinem Lohn gekommen , oder auch nicht . Ich kann es nicht genau sagen da auf jeden Fall wieder Geld fehlt.

    In meinem Arbeitsvertrag steht , 3 Monate Probezeit und das ich unter Angabe von gründen auch fristlos kündigen könnte.

    Meine Frage also : Kann ich mit den Gründen das ich nie meinen kompletten Lohn erhalte noch innerhalb der Probezeit fristlos kündigen ?
    Ich muss ehrlich sagen , ich gehe nebenbei studieren und benötige das Geld dringend um für meine laufenden Kosten aufzukommen und habe weder die Lust noch die Zeit jeden Monat hinter meinem Lohn hinterherzurennen , das Geld fehlt dann einfach und wenn ich Rechnungen nicht zahlen kann fallen mahngebüren an die ich letztendlich nur zahlen muss weil der Betrieb offensichtlich nicht in der Lage ist meine Arbeitsstunden ordentlich zusammenzurechnen.
    Zudem kommt das ich schon von anderen Mitarbeitern gehört habe das es bei Ihnen auch öfter vorkommt.
    Für mich ist das ein Zustand unter dem
    Ich nicht arbeiten möchte , so hat man auch einfach keine Lust dort arbeiten zu gehen.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Ragna,

      die fristlose Kündigung ist auch in der Probezeit binnen zwei Wochen ab Bekanntwerden des wichtigen Grundes möglich. Wichtig ist die Einhaltung dieser Zwei-Wochen-Frist.

      Kommt ein Arbeitgeber mit der Lohnzahlung zeitlich oder hinsichtlich des Betrages erheblich in Verzug, ist eine fristlose Kündigung gerechtfertigt.

      Alternativ können Sie auch eine fristgerechte Kündigung vornehmen. In der Probezeit gilt allgemein eine Frist von zwei Wochen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  8. Denise

    Hallo,
    Ich habe seit Juni 2015 einen Minijob. Im Vertrag stehen 2 Wochen zum Monatsende, Muss ich aber nun trotzdem die gesetzliche Kündigungsfrist einhalten?
    Liebe Grüße

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Denise,

      normalerweise ist auch bei Minijobs die gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder zum Monatsende einzuhalten. Im Arbeitsvertrag kann eine abweichende Regelung festgehalten werden, allerdings darf diese nicht kürzer als die gesetzliche Frist sein. Gilt ein Tarifvertrag, so können die Fristen auch abweichen und beispielsweise eine kürzere Frist vereinbart werden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  9. gaby M.

    Bin im Juli 12 Jahre auf 450 Euro beschäftigt.Krank: 2 Arbeitsunfälle ca 3mon. je, Grippe, u.s.w. Aber eigentlich immer da
    PlanÄnderung immer alies mitgemacht. ARBEITSZEIT 8 ×5 Std jetzt bin ich auf einmal eine lahme Ente alle anderen schaffen das in 3,5 Std. Bin jetzt ab nächste Woche in der Küche 2-3 Tage a 3 Std in der Woche. Sehe da keine Chance auf 450 Euro. Wie soll ich mich verhalten? Bin ja Rentner und auf das Geld angewiEden.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo gaby,

      suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber und versuchen Sie, Ihre Arbeitsstunden zu erhöhen, um auf 450 Euro zu kommen. Sinnvoll ist die Regelung einer Mindeststundenanzahl.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  10. Sascha

    Hallo, ich arbeite bei einem Unternehmen seit 2 Jahren als Minijobber und muss am 01.08.17 aufhören, weil ich ab diesem Datum eine Ausbildung anfange (In einem anderen Unternehmen). Ich habe es meinem Arbeitgeber bereits gesagt und er meint, ich soll eine Kündigung zum 31.07.17 schreiben. Nun stellt sich mir die Frage, ob ich eine Kündigung oder einen Aufhebungsvertrag schreiben soll. Mein Vertrag ging bis zum 31.07.16 und wurde dann um ein Jahr bis 31.07.17 verlängert. Endet der Vertrag dann nicht einfach automatisch? Oder muss ich, wie mein Arbeitgeber sagt, eine Kündigung schreiben?
    MfG

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Sascha,

      an sich können Sie auch einfach den Vertrag auslaufen lassen. Verlängert sich Ihre aktuelle Anstellung nicht automatisch, können Sie dann problemlos den Job wechseln.

      Ihr Team von arbeitsvertrag.org

      Antworten
  11. Beate

    Hallo. Ich arbeite seit 9,5 Jahren auf 450;- Basis. Std. Lohn ist einpaar Cent über dem Mindestlohn. Hab nach einer Lohnerhöhung gefragt. Sollte nach dieser Zeit ja drin sein. Antwort „Nein. Weil ich dann weniger std. Zur Verfügung stehe. “ habe ich als 450;- kraft Anspruch auf den Haustarif? Oder muss ich mich damit zufrieden geben ?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Beate,

      Ihr Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, mehr als den Mindestlohn zu zahlen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  12. N.

    Hallo,
    Ich habe seit fast 2 Jahren einen Nebenjob im Einzelhandel. Ständig werde ich Samstag eingetragen gibt es ein Gesetz das man jeden Samstag arbeiten muss oder hat man einmal oder zweimal am Samstag Frei?

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo N.,
      Samstage gelten im Arbeitsrecht ebenfalls als Werktage. Vor allem im Einzelhandel ist der Samstag oft der Tag, an dem am meisten Betrieb herrscht. Spezielle Bestimmungen gelten normalerweise nur für Sonn- und Feiertage.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  13. Lulu

    Hallo, habe seit 8 Wochen einen Minijob den ich nur angenommen habe weil mir gesagt wurde es könnte sich schnell in eine Teilzeitstelle umändern (evtl. in 1 Monat). Nun tut sich garnichts, er hat noch keine neuen Jobs für mich, ich habe noch keinen Lohn oder Fahrgeld oder Abrechnung erhalten. Ausserdem hatte ich mich gerade erst beim Jobcenter angemeldet und mein Arbeitgeber hat ausserdem meinen Lohn falsch angegeben, was die so natürlich übernommen haben und mir dementsprechend etwa €300 weniger zahlen als mir zusteht. Habe Widerspruch eingelegt. Meine Frage ist nach all dem rechtfertigt das eine fristlose Kündigung meinerseits? (Falls ich schnell einen Job bekommen). Habe keinen Arbeitsvertrag und nichts schrifltliches über Probezeit.
    MfG

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Lulu,

      ist die Kündigung Ihr Ziel, sollten Sie Ihrem Arbeitgeber zunächst schriftlich abmahnen. Reagiert dieser nicht darauf und zahlt auch weiterhin nicht, können Sie in der Regel fristlos kündigen. Ansonsten besitzen Sie auch ein Leistungsverweigerungsrecht, wenn Sie Ihrem Arbeitgeber eine Zahlungsfrist gesetzt haben und dieser sich nicht daran hält. Bei weiteren Problemen wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  14. Claudia

    Hallo,
    arbeite am 1.4.17 seit zwei Jahren jeweils mit Jahresvertrag in unserem Betrieb.

    Habe am 15.3.17 nachgefragt ob mein Vertrag endet oder ob ich übernommen
    werde,da hieß es ja ich würde übernommen werden.

    Am Montag den 27.3.17 musste ich ins Büro und die haben mir mündlich gekündigt,
    sollte heute um 10Uhr zu einem Gespräch kommen, war da und ist nichts wirklich
    geklärt worden.

    In meinem Arbeitsvertrag steht:

    1. Das Arbeitsverhältnis beginnt am 1.4.16.
    Das Arbeitsverhältnis ist befristet bis zum 31.03.2017
    2.Im Falle der Befristung endet das Arbeitsverhältnis mit Ablauf der Frist,
    ohne dass es einer Kündigung bedarf.
    3.Für die Kündigung des Arbeitsverhältnisses gelten die Gesetzliche Kündigungs-
    fristen. Die Kündigung des Arbeitsverhältnsess ist auch wärend der Befristung zulässig.
    4.Der Arbeitsgeber ist berechtigt,den Arbeitnehmer im Falle des Ausspruchs einer Kündigung
    von der Verpflichtung zur Erbbringung der Arbeitsleistung unter Anrechnung bestehender
    Vergüthung von Überstunden und/oder nter Anrechnung noch zu gewährenden Urlaubs
    freizustellen.
    5.Soweit das Arbeitsverhältnis unbefristet und nicht gekündigt ist, endet es mit Ablauf des
    Kalendermonats, in dem der Arbeitsnehmerds 65.Lebensjahr vollendet.

    So nun meine Fragen:
    Können die mich jetzt so mündlich nach einer Zusage kündigen?
    Muss die Kündigung schriftlich gemacht werden?
    Oder ist das Arbeitsverhältnis auch ohne Kündigung beendet ?
    Wie lang ist die Gesetzliche Kündigungfrist bei mir?

    Mfg Claudia

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Claudia,

      eine Kündigung bei einem befristeten Arbeitsvertrag, der nicht verlängert wird, ist nicht nötig. Ihre Kündigungsfrist beträgt vier Wochen zum 1. oder 15. eines Monats. Prinzipiell ist auch eine mündliche Zusage gültig, allerdings stünde in Ihrem Fall dann wohl Aussage gegen Aussage. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt für Arbeitsrecht.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  15. Bärbel B.

    Hallo, ich arbeite seit Sommer letzten Jahres auf 450 €-Basis als Bürokraft in einer kleinen Firma, Stundenlohn 10 € bei 8-10 Arbeitsstunden pro Woche, laut Vertrag. Nun hat mein Chef mir mitgeteilt, dass er meine Arbeitszeit halbieren möchte und nun auch halbiert hat. Bin sonst 2 x pro Woche 5 Stunden im Büro gewesen nun nur noch einmal pro Woche vielleicht 6 Stunden.
    Darf er das ohne Änderungskündigung so einfach???
    Ich bin schwerbehindert, seit Jahren erbwerbsunfähig berentet, was mein Chef weiß und bin auf diesen Zuverdienst angewiesen.

    Danke im Voraus für die Antwort.

    mfg
    Bärbel

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Bärbel,
      normalerweise ist in diesem Fall die Arbeitszeit maßgeblich, die im Arbeitsvertrag vereinbart wurde. Wir würden Ihnen empfehlen, einen Anwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen, um mit ihm die Möglichkeiten zu besprechen, die Sie in einer solchen Situation haben.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  16. Manuela

    Hallo, Kann man beim gleichen Arbeitgeber einen festen Arbeitsvertrag und einen Minijob mit einem anderen Tätigkeitsfeld haben?? z.B. Ergotherapeut und Putzfrau?

    Danke im Voraus

    Grüße Manuela

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Manuela,

      bei ordnungsgemäß aufgesetzten Arbeitsverträgen sollte dies kein Problem sein.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  17. Ira

    Hallo,
    ich arbeite seit ca. 4 Monaten in einem neuen Betrieb auf Stundenbasis. Komme mit den Kollegen nicht klar. Mobbingalarm! Habe versucht mit Chef zu reden. Fehlanzeige. Glaubt mir kein Wort. Arbeite ja schließlich noch nicht lange dort. In meinem Vertrag steht nichts von einer Probezeit. Besteht laut Gesetz den eine? Muss ich Kündigungsfristen einhalen?
    Will da einfach nur weg. Schließlich ist keine Besserung in Sicht.

    Danke im Voraus und liebe Grüße

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Ira,

      ist keine Probezeitenregelung im Arbeitsvertrag verzeichnet, befinden Sie sich auch in keiner Probezeit. Dann gelten, wenn vertraglich nicht anders geregelt, die gesetzlichen Kündigungsfristen. Das bedeutet, dass eine vierwöchige Kündigungsfrist besteht. Kündigen Sie also beispielsweise Ende April, müssen Sie noch bis Ende Mai im alten Job arbeiten. Ist das Mobbing absolut unzumutbar, besteht jedoch auch das Recht der fristlosen Kündigung nach § 626 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Wurden dem Chef die Gründe mitgeteilt, besteht auch ein Leistungsverweigerungsrecht nach § 273 Absatz 1 BGB.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  18. Ive

    Hallo,

    ich befinde mich zur Zeit in einer schulischen Ausbildung und besitze zwei Minijob und eine Einstellung als Übungsleiter.

    Zu meinem Problem. Seit dem 1.03 arbeite ich nun in meinem neuen Minijob. Es war vorher ausgemacht, dass ich einmal in der Woche a 8 Stunden fest arbeite und ansonsten immer nach Bedarf einspringe. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass mein neuer Chef gerne halbwahrheiten erzählt und dazu auch mein neuer Arbeitsvertrag. Da ich durch Bafög nicht über 450€ verdienen darf und pro Stunde 10€ bekomme, schaue ich immer sehr genau wo ich wieviel verdiene.

    Meine Frage.. Ich habe nun meinen ersten Lohn erhalten und wurde als Trainerin (Minijob) eingestellt aber auf meiner ersten Lohnabrechnung steht ich hätte fast 50€ Steuern zahlen müssen.. Ist das alles so richtig, da ich eigentlich dachte, dass ich mit einem Minijob steuerfrei verdiene ?

    Mfg

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Ive,

      es ist korrekt, dass ein Lohn bis zu 450 Euro steuerfrei ist. Dabei dürfen Ihnen also keine Abzüge entstehen. Bei Zweifeln wenden Sie sich direkt an Ihren Arbeitgeber oder an einen Anwalt für Arbeitsrecht.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  19. Michelle

    Guten Abend
    Ich arbeite seit dem 15.01.2017 auf 450€ Basis
    Zwei Tage vor Ende meiner Probezeit, hat mir mein Chef eine Kündigung Geschickt. Einen Grund hat er nicht angegeben. Nun steht da, dass ich aber noch bis zum 27.04.17 weiter arbeiten soll.
    Bin ich nun dazu verpflichtet bis dahin noch zu arbeiten?

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    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Michelle,

      das ist davon abhängig, welche Kündigungsfrist Sie in Ihrem Vertrag vereinbart haben, da diese sowohl für Sie als auch Ihren Chef gilt. Alternativ können Sie mit Ihrem Chef einen Aufhebungsvertrag abschließen, der mit einer sofortigen Arbeitsaufgabe kombiniert werden kann.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  20. Anja

    Hallo,mein Freund hat bis vor kurzem als Minijobber gearbeitet. Allerdings ohne Vertrag, aber das JobCenter war informiert und hat das so auch genehmigt. Da aus der ihm dort zugesagten Vollzeitananstellung allerdings nichts wurde hat er sich wieder auf andere Stellen beworben. Es folgten Einladungen zu Vorstellungsgesprächen. Diese Termine teilte er seinem Chef rechtzeitig mit. Die Reaktion war,dass er nach Hause fahren sollte mit der Aussage man würde ihn dann jetzt abmelden. Das war am 15. März. Kann der Chef das einfach so machen? Außerdem kam nach telefonischer Aufforderung der Lohnzettel erst Anfang April wurde aber schon am 20.03. ausgestellt. Und laut diesem Lohnzettel wurde mein Freund beim Lohnbüro bereits am 09.03. abgemeldet. Er hat allerdings darüber keine Information bekommen und auch keinen schriftlichen Nachweis,sein Chef hat ihn also quasi dort am 09.03. abgemeldet und beim Amt erst am 15.03. Ihn aber in der Zwischenzeit unwissend gelassen und weiter beschäftigt. Den offenen Lohn für März hat er bisher auch noch nicht erhalten. Was kann mein Freund dagegen tun und welche Konsequenzen hat er zu erwarten??

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    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Anja,

      kommt der Arbeitgeber auch nach mehreren Ermahnungen nicht seinen Pflichten zur Lohnzahlung nach, sollte sich Ihr Freund an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Dieser kann vor einem Arbeitsgericht die Rechte Ihres Freundes verteidigen und fehlende Löhne einfordern.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  21. Bine

    Hallo,

    ich arbeite seit über 3,5 Jahren in einem Solarium (Arbeitsvertrag nicht vorhanden), das Jobcenter weiss auch bescheid!
    Seit 12.04 weiss meine Kollegin, das meine Chefin einen Käufer hat, es aber noch nicht mit der Vermieterin geklärt ist!
    Ich selbst weiss erst seit Freitag von dem Verkauf.
    Nun hat mir meine Kollegin heute berichtet, dass der Käufer wohl zum 01.05 das Sonnenstudio übernehmen möchte, wir als Aushilfen aber anscheinend erstmal nicht übernommen werden sollen…
    Unsere Chefin kann noch nicht sagen, ob diese Woche unser letzter Arbeitstag ist, das hätte sie uns aber schon noch mitgeteilt! (Dies hat sie nur meiner Kollegin heute gesagt)
    Uns wurde weder gesagt, wann der neue Besitzer das Studio übernimmt, noch wurde uns eine Kündigung ausgesprochen (weder mündlich noch schriftlich)!

    Was kann ich jetzt tun bzw kann ich überhaupt etwas tun (Arbeitsgericht)?

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    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Bine,

      ein Anwalt für Arbeitsrecht kann Sie zu den möglichen Handlungsweisen aufklären. Eine Kündigungsschutzklage können Sie theoretisch immer anstreben. Doch dazu muss es erst einmal zur Kündigung kommen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  22. Franz W.

    Hallo,
    Habe meinen 450 € Job wegen andauernden Kompedenzgerangel fristlos gekündigt.
    Wie ist mit noch nicht genommenen Erholungsurlaub zu verfahren ??
    Besteht noch anspruch ??

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    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Franz,

      normalerweise haben Sie auch als Minijobber das Recht auf 1/12 des Jahresurlaubs pro vollendetem Monat, den Sie bereits in der Firma gearbeitet haben.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  23. Fabian

    Hallo,

    ich arbeite seit über 6 Jahren in einer Tankstelle als 450€ Beschäftigter. Die Tankstelle wurde im Oktober 2016 von einem neuen Pächter übernommen, der auch mich als Arbeitskraft übernommen hat. Somit bin ich quasi unter dem neuen Pächter 7 Monate beschäftigt, habe aber keinen Arbeitsvertrag ausgehändigt bekommen. Zitat:“ Für Aushilfen machen wir keine eigenen Verträge.“

    Heute habe ich per Einschreiben eine fristlose Kündigung erhalten, in der mir vorgeworfen wird, Gerüchte über ihn verbreitet zu haben, dass er Arbeitnehmern ihren Lohn nicht auszahlen würde. Dies stimmt schlichtweg nicht, sowas habe ich nie getan. Welche Möglichkeiten habe ich? Ich würde ihn später sowieso anrufen und probieren das persönlich zu klären, würde mich aber gerne diesbezüglich vorbereiten.

    Liebe Grüße

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    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Fabian,

      wenden Sie sich mit Ihrem Problem bitte an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Sie hinsichtlich Ihrer Möglichkeiten zur Abwendung der fristlosen Kündigung beraten.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  24. Soony76

    Hallo,

    ich habe meinen Mini-Job als Service-Kraft zum 31.05.2017 gekündigt. Vom 08.05. bis 13.05.2017 hatte ich Urlaub ( beantragt am 10.02.2017). Am 13.05. hatte ich ein Schreiben meiner Firma, erstellt am 11.05.2017, im Briefkasten, dass die Betreuung des von mir durchgeführten Service zum 08.05.2017 abgemeldet wird und somit meine Arbeitszeit auf 0 gesetzt wurde, nur weil eine neue Mitarbeiterin eingearbeitet wird. Ist das rechtmäßig?

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    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Soony76,

      ausschlaggebend sind die Vorgaben in Ihrem Arbeitsvertrag (Tätigkeit auf Abruf oder feste Stundenzahl usf.). Grundsätzlich muss sich der Arbeitgeber jedoch ebenfalls an die Kündigungsfristen halten. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Rechtmäßigkeit des Vorgangs genauer untersuchen zu lassen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  25. S.T.

    Seit 8 Jahren arbeite ich als Regalauffüllerin in einem Baumarkt. In meinem Vertrag steht “ ca.2 Stunden die Woche an einem Tag“. Nun sind es immer mehr geworden, so bin ich schon bei überwiegen 6 Stunden. Eine Vetragsänderung wurde immer abgelehnt, weil dadurch Kosten für den Betrieb entstehen können.

    Was kann ich tun?

    Liebe Grüße ST

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo S.T.,

      ist in Ihrem Vertrag auch die Ableistung von Überstunden festgelegt, müssen diese entweder vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen werden. Ist dem nicht so, sollten Sie zunächst direkt mit Ihrem Chef sprechen. Im Zweifelsfall sollten Sie auch die Hilfe eines Anwalts einholen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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