Lohnfortzahlung bei Krankheit: Berechnung & Anspruch

Die Lohnfortzahlung bei Krankheit steht zur Berechnung, wenn sich ein Arbeitnehmer arbeitsunfähig meldet.

Die Lohnfortzahlung bei Krankheit steht zur Berechnung, wenn sich ein Arbeitnehmer arbeitsunfähig meldet.

Arbeitsunfähigkeit kann kein Arbeitnehmer auf Dauer vermeiden, auch wenn es sich viele Arbeitgeber wünschen mögen. Beschäftigte sind jedoch für einen gewissen Zeitraum gesetzlich durch die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall abgesichert. Die Berechnung sorgt jedoch oft für Verwirrung.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick zu den wichtigsten Faktoren, die bei der Berechnung der Entgeltfortzahlung zu beachten sind. Damit es in puncto Lohnfortzahlung bei Krankheit überhaupt zur Berechnung kommen kann, muss zunächst einmal ein Anspruch vorliegen. Auch dieser wird im vorliegenden Ratgeber besprochen.

Verwenden Sie den Entgeltfortzahlungsrechner!

Das Anrecht auf Entgeltfortzahlung

Wie bereits erwähnt, ist die Berechnung der Lohnfortzahlung erst dann sinnvoll, wenn auch ein Anspruch auf diese vorliegt. Die wichtigste Grundvoraussetzung dafür ist die Arbeitsunfähigkeit eines Arbeitsnehmers. Allerdings entsteht ein Anspruch nicht allein dadurch, dass ein Beschäftigter erkrankt.

Damit die Lohnfortzahlung bei Krankheit zur Berechnung steht, müssen Arbeitnehmer auch ihre Meldepflicht erfüllen. So sind sie verpflichtet, den Arbeitgeber unverzüglich darüber zu informieren, dass sie arbeitsunfähig sind. Dazu müssen sie eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen.

Im Anstellungsvertrag ist für gewöhnlich festgelegt, bis wann ein Attest im Unternehmen vorliegen muss. Verstößt ein Beschäftigter gegen geltende Klauseln, kann es durchaus passieren, dass es nicht zur Entgeltfortzahlung kommt. Eine Berechnung erfolgt dann natürlich nicht. Darüber hinaus sind die folgenden Dinge zu beachten:

  • Die Berechnung der Erstattung durch Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erfolgt ausschließlich für die Tage, an denen ohne Erkrankung gearbeitet worden wäre.
  • Ist für einen oder mehrere Tage eine rechtmäßige Arbeitszeitverlegung angesetzt, etwa durch Kurzarbeit oder Betriebsstilllegung, entfällt für diesen Zeitraum die Entgeltfortzahlung.
  • In Bezug auf Lohnfortzahlung bei Krankheit ist eine Berechnung weiterhin nicht nötig, wenn ein Arbeitsverhältnis nach Vereinbarung ruht oder sich der Betroffene in Elternzeit befindet. Auch dann besteht kein Anspruch.

So funktioniert die Berechnung der Lohnfortzahlung

Bei der Lohnfortzahlung im Minijob erfolgt die Berechnung wie bei Vollzeitstellen.

Bei der Lohnfortzahlung im Minijob erfolgt die Berechnung wie bei Vollzeitstellen.

Geht es um die Berechnung, ist der Durchschnittslohn für die Entgeltfortzahlung oft maßgebend. Arbeitnehmer, die sich vorschriftsmäßig krank melden, haben in der Regel Anspruch auf 100 Prozent der regulären Arbeitsvergütung, wenn die Lohnfortzahlung zur Berechnung steht.

Für 42 Tage pro Kalenderjahr sind Arbeitgeber dann verpflichtet, gültige Löhne auch bei Arbeitsunfähigkeit weiterzuzahlen.

Die gesetzliche Grundlage bildet hierbei das Gesetz über die Zahlung des Arbeitsentgelts an Feiertagen und im Krankheitsfall (kurz: Entgeltfortzahlungsgesetz oder auch EntgFG). So steht beispielsweise in § 3 Absatz 1 EntgFG geschrieben:

“Wird ein Arbeitnehmer durch Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit an seiner Arbeitsleistung verhindert, ohne dass ihn ein Verschulden trifft, so hat er Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit bis zur Dauer von sechs Wochen.”

In puncto Lohnfortzahlung bei Krankheit kann die Berechnung also durchaus sehr simpel ausfallen. Verdient ein Beschäftigter beispielsweise ein monatliches Bruttogehalt von 2.900 Euro und erkrankt für einen Monat, steht ihm auch in der Zeit der Erkrankung diese Bezahlung zu. Doch nicht immer funktioniert eine solch einfache Rechnung. Liegt eine stundenbezogene Vergütung vor, beispielsweise in einem Minijob, ist der Stundenlohn mit der Anzahl der ausgefallen Arbeitsstunden zu multiplizieren.

Sonn- und Feiertagszuschläge, die sonst gezahlt werden, sind ebenfalls ein Teil der Lohnfortzahlung bei Krankheit. Die Berechnung erfolgt jedoch unter Ausschluss von Überstundenzuschlägen und Vergütungen, die außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit erfolgen – eine Ausnahme liegt vor, wenn Überstunden dauerhaft anfallen.

Natürlich ist es auch möglich, dass nicht in jedem Monat dasselbe Gehalt gezahlt wird. Wie bereits erwähnt, ist der Durchschnitt entscheidend. Das gilt auch in diesen Fällen. Allgemein wird bei unterschiedlich hohen Bezahlungen der Durchschnittsverdienst der letzten drei Monate ermittelt. Dadurch wirken sich auch laufende Leistungsprämien und Zulagen auf die Lohnfortzahlung bei Krankheit und deren Berechnung aus.

Die Berechnung der Lohnfortzahlung verändert sich sechs Wochen nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit.

Die Berechnung der Lohnfortzahlung verändert sich sechs Wochen nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit.

Die Entgeltfortzahlung verändert sich zudem, wenn Arbeitnehmer länger als sechs Wochen bzw. 42 Tage im Kalenderjahr erkranken. Ab dem ersten Tag der siebten Woche zahlen Arbeitgeber nicht mehr selbst. Dann erhalten Betroffene Krankengeld über ihre Krankenkasse. Dieses entspricht jedoch nicht mehr dem vollen Durchschnittsgehalt. Üblich sind hier 70 Prozent des Bruttoverdienstes, in keinem Fall mehr als 90 Prozent der Nettovergütung.

Die Bedeutsamkeit der Schuldfrage

Neben den bereits genannten Faktoren kann ein weiterer den Entgeltfortzahlungsanspruch beeinträchtigen: die eigene Schuld an der Arbeitsunfähigkeit. Damit ist nicht die Schuld im Sinne von Fahrlässigkeit oder Vorsatz gemeint, sondern ein grobes Verschulden gegen die eigene Person.

Verstößt also ein Beschäftigter nachweislich grob gegen zu erwartendes Verhalten, das der eigenen Gesundheit dient, liegt eine selbst verschuldete Arbeitsunfähigkeit vor, für die keine Lohnfortzahlung vorgesehen ist. Das kann durchaus einem Angestellten vorgeworfen werden, der absichtlich viel private Zeit mit Kollegen verbringt, die mit Erkältung krankgeschrieben sind. Auch Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss können zu grob selbstverschuldeten Verletzungen führen.

In Bezug auf Lohnfortzahlung bei Krankheit ist die Berechnung bzw. der Anspruch auch durchaus dann in Gefahr, wenn es zu privaten Sportunfällen kommt. Diesbezüglich kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Streitigkeiten vor Arbeitsgerichten, da die betroffenen Arbeitgeber sich gegen Entgeltfortzahlungen aussprachen. Die zuständigen Richter entscheiden in solchen Fällen jedoch nicht selten für die Arbeitnehmer.

In einigen Fällen zeigt sich die Rechtsprechung jedoch uneinheitlich, so zum Beispiel bei Verletzungen, die durch Kickboxen entstehen. Einem dadurch verletzten Beschäftigten wurde durch das Arbeitsgericht Hagen (Az. 4 Ca 648/87) das Recht auf Entgeltfortzahlung abgesprochen. Der Richter entschied, dass ein großes Selbstverschulden vorlag.

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32 Gedanken zu „Lohnfortzahlung bei Krankheit: Berechnung & Anspruch

  1. A. G.

    Hallo,
    meine 42 Tage Lohnfortzahlung (bin weiterhin krankgeschrieben) endet für meinen Minijob über 450 € / Monat mit dem 09.09.2018. Bis 29.07. arbeitet ich 3 Tage / Woche. Welche Lohnfortzahlung steht mir für den Monat September zu:
    Alternative 1: Nach anteiligen Arbeitstagen = 3/12 aus 450 € = 112,50 € oder
    Alternative 2: 450 € x 9/30 = 135 € ?
    Danke und freundliche Grüße

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    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo A. G.,

      da nach der Entgeltfortzahlung in der Regel die Krankenkasse einspringt und Krankengeld zahlt, und dieses auch nur für fest angestellte Personen in Frage kommt, sollten Sie dies mit Ihrer Krankenkasse besprechen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

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  2. Birgit T.

    Wie ist das Recht bei psychischen Erkrankungen und Mobbing oder auch burn out, wie lange habe ich das Recht krank zu sein, da ich bei einem sehr bösen Chef krank gewurden bin!

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Birgit T.,

      grundsätzlich liegt die Entscheidung, wie lange Sie krankgeschrieben sein sollten, bei Ihrem Arzt – auch bei psychischen Erkrankungen. Sie können Ihre Fragen mit diesem besprechen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  3. Sylke K.

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    meine Mitarbeiterin ist seit dem 10. 09. 18 krank geschrieben. Eine Lohnfortzahlung hat bis zum 20. 10. zu erfolgen. Wie sieht die Berechnung der Lohnsteuer für diese Zeit aus? Für den Monat Oktober sind 15 Lohntage zu zahlen. Wird die Lohnsteuer anteilig von 23 Tagen als 15×1/12tel bezogen auf den gesamten Oktober-Bruttoverdienst gerechnet? Wird die Tageslohnsteuertabelle zur Berechnung herangezogen oder lege ich den an 15 Arbeitstagen erzielten Monatslohn der Monatstabelle zugrunde?
    Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie mir eine entsprechende Auskunft geben könnten.
    Vielen Dank für eine baldige Antwort
    mit freundlichen Grüßen
    Sylke K.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Sylke K.,

      bitten wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen an einen Steuerberater.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  4. Rudolf S.

    Guten Morgen,

    folgender Sachverhalt:
    Ich wurde am 30.08.2018 bis 09.09.2018 wegen einer Fersenverletzung krankgeschrieben. Ab dem 10.09.2018 hat mich mein Hausarzt wegen Depressionen bis zum 22.10.2018 krankgeschrieben. Insgesamt war ich so fast 8 Wochen krankgeschrieben. Jetzt wurde mir im Oktober das Entgeld mit den Hinweis auf Krankengeld gekürzt. Ist der Arbeitgeber im Recht?
    Ich bin davon ausgegangen wenn ichwegen einer neue Erkrankung krankgeschrieben werden, dann zählen die 6 Wochen Lohnfortzahlung von vorne.
    Vielen Dank und liebe Grüße

    S.

    Antworten
  5. Elke U.

    Sehr geehrte Damen und Herren, mein Mann ist Rentner im gesetzlichen Rentenalter. Er arbeitet noch in Vollzeit und führt demzufolge auch Krankenkassenbeiträge in ermäßigter Höhe für diese Tätigkeit ab. Jetzt ist er nach einer OP länger als 6 Wochen krank geschrieben, hat aber lt. Krankenkasse keinen Anspruch auf Krankengeld ab der 7. Woche. Wie kann das sein? Die Krankenkasse “kassiert” doch 2x Beiträge von ihm. 1x als Rentner und 1x als arbeitender Rentner. Das Arbeitsverhältnis wird nach der Genesung fortgesetzt.
    Mit freundlichen Grüßen
    E.U.

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Elke,

      wir können Ihnen nicht sagen, weshalb kein Anspruch auf Krankengeld besteht. Sofern Ihre Krankenkasse Ihnen diesbezüglich nicht selbst Auskunft gibt, kann es sinnvoll sein, sich von einem Anwalt beraten zu lassen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
    2. Stowasser

      Sehr geehrte Frau U.,

      die Krankenversicherung der Rentner arbeitet mit einem ermäßigten Beitragssatz, da Rentner generell keinen Anspruch auf Krankengeld haben.

      Dies ergibt sich aus dem Ruhen des Leistungsanspruchs durch den Bezug von gesetzlicher Rente.

      Sinn der Krankengeldzahlung ist das Abfedern sozialer Härte durch den Wegfall des Arbeitsentgeltes.

      Die gesetzliche Rente wird im jedem Fall mit Eintritt des Rentenalters bezogen.
      Unabhängig, ob etwas dazu verdient wird oder nicht.
      Für Rentner im Arbeitsverhältnis wurde die Krankenversicherungspflicht eingeführt, um den Arbeitnehmer, welcher kein Rentner ist, zu schützen.

      Somit begegnet man der Motivation des Arbeitgebers, vor allen Dingen Rentner wegen ihrer viel geringeren Kosten zu beschäftigen und dadurch die jüngeren Arbeitnehmer außen vor zu lassen.
      Denn somit sind Krankenkassenbeiträge in jedem Fall von Seiten des Arbeitgebers zu entrichten.

      Letztendlich geht es um Chancengleichheit und Fairness gegenüber den Nichtrentnern auf dem Arbeitsmarkt.

      Antworten
  6. Jenny

    Hallo Zusammen,

    ich habe einen Minijob und arbeite nur samstags.
    Die Arbeitswoche beträgt allerdings 6 Tage.
    Ist es richtig das ich also die AU für einen Samstag durch 6 teilen muss und somit nur 1,33 Stunden gutgeschrieben bekomme oder müsste der Arbeitgeber mir die 8 Stunden die ich samstags immer arbeite gutschrieben ?

    Liebe Grüße

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Jenny,

      eine AU gilt für den Tag, für den sie ausgestellt wird, unabhängig davon, wie viele Stunden der Arbeitnehmer normalerweise an diesem Tag gearbeitet hätte.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  7. Thomas

    Hallo
    Habe am 01.10. Eine Vollzeitstelle angenommen und wahr arbeiten.
    Am 2.10 bin ich erkrankt und habe mich krankgemeldet
    Am 13. Habe ich die Kündigung gekriegt.
    Stundenlohn wahr 17.01€
    Habe für diese 13 Tage auch rechtzeitig den Krankenschein eingereicht.
    Jetzt habe ich für die Zeit vom Arbeitgeber nur ca 52€ ausbezahlt gekriegt
    Ist das in Ordnung so ?
    Danke

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Thomas,

      erkrankt ein Arbeitnehmer während der ersten vier Wochen des Arbeitsverhältnisses, muss der Arbeitgeber ihm für diese Krankenheitstage kein Entgelt zahlen. Stattdessen erhält er für diese Tage Krankengeld von der Krankenkasse. Ob Ihr verbliebenes Gehalt korrekt berechnet wurde, kann ein Anwalt prüfen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  8. Petra S.

    Hallo, werden von der Lohnfortzahlung / Krankheit Sozialversicherungabezüge abgezogen??? Oder wie sind 100% zu verstehen???

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Petra,

      die Entgeltfortzahlung wird wie ein normales Arbeitsentgelt behandelt. Demzufolge sind von diesem auch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abzuführen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  9. Nicole B.

    Hallo,
    ich war arbeitssuchend und habe zum 18.09. einen neuen Arbeitsvertrag erhalten. Nun war ich aber leider ab dem 12.09. bis zum 22.09. krank geschrieben. Mein neuer Arbeitgeber zahlt mir keinen Lohn, da ich in den ersten 4 Wochen noch keinen Anspruch habe. Meine Krankenversicherung sagt mir nun, dass ich von ihr ebenfalls kein Geld/ Lohnfortzahlung bekomme, da ich ja nicht erwerbsfähig war (trotz gültigem Arbeitsvertrag). Ist das so rechtens?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Nicole,

      in der Regel springt die KV in den ersten vier Wochen ein, wenn direkt zu Arbeitsbeginn ein Krankheitsfall eintritt. Wenden Sie sich an einen Anwalt, wenn Sie Ihre Situation genau beurteilt haben möchten.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  10. Kerstin S.

    Hallo,hab da mal eine Frage.Mein Mann ist seit 30.08.2018krankgeschrieben bis ei schließlich 2.12.2018.Krankengeld is gezahlt wirden.Das letzte mal wird am 3.12.überwiesen für den zeitraum 13.11-2.12.
    Meine Frage ab wann gibt es wieder den Lohn von Arbeitgeber,wenn mein Mann ab dem 3.12 wieder anfängt zu arbeiten.Gibt es das volle gehalt oder wie ist das?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Kerstin,

      zusammen für die Arbeit im Dezember sollte zum gewöhnlichen Termin das Monatsgehalt (minus der Tage Krankengeld im Dez.) kommen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  11. Simone

    Hallo,
    mein Mann war längere Zeit wegen einer Hüft-op krank. Er hat in den ersten sechs Wochen Lohnfortzahlung von seinem Betrieb erhalten, allerdings nur 76% seines Bruttolohnes. Ist das rechtens oder können wir dagegen etwas Unternehmen?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Simone,

      wenden Sie sich bitte an einen Anwalt für Arbeitsrecht, um dort Ihre Optionen zu erörtern.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  12. Claudia

    Hallo!

    Ich habe eine Frage:
    mein Patenkind war nun über 1 Jahr an einer Tankstelle in Vollzeit angestellt.
    Sie hat aber “nur” einen Stundelohn – kein Festgehalt – erhalten.
    Nun ist sie seit dem 02.11. krank geschrieben und hat für den November 2018 keinen Lohn erhalten.
    Bin ich richtig in der Annahme: keine geleisteten Stunden auch keinen Lohn?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Claudia,

      in der Regel besteht für den Krankheitsfall für den Arbeitgeber die Pflicht zur Lohnfortzahlung. Ein Anwalt kann den Vertrag überprüfen und Sie über Ihre Rechte informieren.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  13. Renate

    Hallo liebes Team,
    habe eine Frage. Bin seit 09.11.12 in einem neuen Arbeitsverhältnis in Teilzeit. Kein Festgehalt, sondern Bezahlung nach Stunden. Leider bin ich erkrankt und habe eine Krankmeldung vom, 03.12.-07.12.2018.
    Meine nächsten Dienste sind wieder am 06.12. und 07.12.2018.
    Besteht nun ein Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankenstand? Laut ihrem obigen Rechner habe ich eine Wartezeit bis 06.12.2018. Wie sieht es mit der Lohnfortzahlung der Krankenkasse aus?
    Gilt diese schon ab 06.12.18?

    Danke für Ihre Bearbeitung und Nachricht.
    Renate

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Renate,

      wenden Sie sich an die Rentenversicherung, um zu erfahren, wie die Zeit vor Anspruch auf Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber zu kompensieren ist.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Nadja,

      in der Regel werden keine Tage abgezogen, wenn ein Krankheitsfall eingetreten ist. Für die Lohnfortzahlung können die im Arbeitsvertrag vereinbarten Arbeitstage herangezogen werden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  14. Peter

    Nach einer Krankschreibung / Depression von 6 Wochen versuche ich wieder zu arbeiten . Wenn ich nach 1 oder 2 Tagen wieder wegen Depression krankgeschrieben werde ,beginnt wieder die Lohnfortzahlung über 6 Wochen von Neuem und ich bekomme dann wieder Geld vom Arbeitgeber oder zahlt dann die Krankenkasse ?

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Peter,

      weil es sich dabei um die selbe Krankheit handelt wie davor, zahlt hier weiter die Krankenkasse.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  15. Ewald K.

    Sehr geehrtes Team!
    Im Bekanntenkreis gab es eine Diskussion, wann bzw im welchem Jahr die Lohnfortzahlung in Österreich eingeführt wurde?
    Vielen Dank für Ihre Beantwortung!
    Ewald

    Antworten

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