Kündigung durch den Arbeitnehmer – wenn Beschäftigte das Arbeitsverhältnis beenden

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Bei der Kündigung durch den Arbeitnehmer ist eine Kündigungsfrist einzuhalten.

Bei der Kündigung durch den Arbeitnehmer ist eine Kündigungsfrist einzuhalten.

Wenngleich es im Alltag wohl häufiger vorkommen wird, dass Arbeitgeber sich von ihren Angestellten lösen, entschließen sich manchmal auch Mitarbeiter dazu, ihre Beschäftigung aufzugeben.

Gerade ein besserer Job, der vielleicht sogar mit mehr Geld und Verantwortung winkt, macht die Entscheidung zu kündigen natürlich leichter. Doch auch ein vergiftetes Betriebsklima führt unter Umständen dazu, einen anderen Weg einzuschlagen und die Karriere an anderer Stelle voranzutreiben.

Doch was muss hierbei beachtet werden? An welche Kündigungsfrist sind Sie gebunden? Wie lange dauert es also, bis Sie den Arbeitgeber nach der Kündigungserklärung also verlassen können? Der folgende Ratgeber beantwortet all diese Fragen.

Mündliche Kündigung:

muendliche-kuendigung-ratgeber

Mündliche Kündigung durch Arbeitnehmer

Diese Ratgeber erläutert, wann eine mündliche Kündigung anerkannt wird.

Arbeit kündigen – aus welchen Gründen erfolgt die Kündigung durch Arbeitnehmer?

Sich dazu durchzuringen, einen sicheren Arbeitsplatz aufzugeben, ist häufig gar nicht so einfach. Schließlich ist in vielen Bereichen des Arbeitsmarktes die Jobsituation eher schwierig und eine neue Stelle gar nicht so leicht gefunden. Dazu kommt das ganze unangenehme Bewerbungsprozedere. Nichtsdestotrotz: Manchmal ist es durchaus sinnvoll, sich zu verabschieden, vor allem wenn folgende Umstände vorliegen:

  • Jeden Tag wird Ihnen Unmenschliches abverlangt. Sie haben viel zu viele Aufgaben, die natürlich alle höchste Priorität besitzen. Darüber hinaus versuchen Kollegen und vielleicht auch Vorgesetzte, Ihnen massiv zu schaden und machen Ihnen das Leben schwer. Diesem Stress ist auf Dauer keiner gewachsen. Eine Kündigung durch den Arbeitnehmer selbst, ist hier womöglich die beste Wahl.
  • Genauso belastend wie zu viel Arbeit kann auch zu wenig Arbeit sein. Haben Sie im Beschäftigungsverhältnis schon alles erreicht und es gibt keine Chance mehr, sich weiterzuentwickeln, sollte über einen Jobwechsel nachgedacht werden.

Welche Kündigungsfristen sind durch Arbeitnehmer einzuhalten?

Ist der Gedanke, die Kündigung als Arbeitnehmer einzureichen, gebührend durchdacht, gilt es, dem Arbeitgeber den eigenen Ausstieg zu verkünden und den Arbeitsvertrag zu kündigen. Der Zeitpunkt will hier gut gewählt sein, enthalten Arbeitsverträge doch eine Kündigungsfrist durch die der Arbeitnehmer durch muss, bevor er endgültig aussteigt.

Wann die Frist beginnt, ist gemäß Arbeitsrecht in der Regel im Arbeitsvertrag nachzulesen. In diesem haben Sie zu Beginn einen gewissen Zeitraum vereinbart. Beachten Sie: Der Arbeitgeber darf Ihnen zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses keinen längeren Zeitraum aufbrummen als sich selbst. Darüber hinaus ist es nicht zulässig, die gesetzliche Kündigungsfrist zu missachten und kürzere Fristen zu vereinbaren.

Im Arbeitsrecht ist die ordentliche Kündigung durch den Arbeitnehmer gemäß § 622 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) wie folgt geregelt:

Das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder eines Angestellten (Arbeitnehmers) kann mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.“

Ihre Arbeit kündigen Arbeitnehmer, wenn Sie anderswo mehr Geld bekommen.

Ihre Arbeit kündigen Arbeitnehmer, wenn Sie anderswo mehr Geld bekommen.

Das bedeutet: Streben Sie einen Austritt zum Ende des Kalendermonats an, müssen Sie in der Regel spätestens am zweiten eines Monats gekündigt haben – sofern nicht längere Kündigungsfristen gelten.

Das ist vor allem von Ihrer Betriebszugehörigkeit abhängig. Das BGB sieht nämlich längere Fristen vor, je länger Sie im Unternehmen tätig waren.

Bestand das Vertragsverhältnis mindestens zwei Jahre, beträgt die Kündigungsfrist einen Monat. Bei fünf Jahren sind es bereits zwei Monate. So staffelt sich die Zeitspanne.

Kündigung des Arbeitsvertrages durch Arbeitnehmer in der Probezeit

Die Grundkündigungsfrist gilt in der Probezeit, die als Bewährung dient, nicht. Innerhalb dieser Phase geht die Kündigung durch den Arbeitnehmer sehr viel schneller durch.

In der Probezeit, die maximal sechs Monate betragen darf, ist es erlaubt, ein Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen zu kündigen.

Wenn Sie sich zur Kündigung als Arbeitnehmer entschließen, können Sie also sehr viel früher einen neuen Job antreten. Den Grund für Ihren Entschluss müssen Sie Ihrem Arbeitgeber hierfür nicht mitteilen.

Fristlose Kündigung durch Arbeitnehmer

Damit Sie fristlos kündigen können als Arbeitnehmer, müssen wichtige Gründe vorliegen.

Damit Sie fristlos kündigen können als Arbeitnehmer, müssen wichtige Gründe vorliegen.

Manchmal wollen Mitarbeiter jedoch nicht so lange warten, bis die Kündigungsfrist um ist.

Sie entscheiden sich deshalb zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund. Hierzu zählen zum Beispiel:

  • Das Gehalt oder der Lohn wurden wiederholt nicht pünktlich gezahlt.
  • Der Arbeitnehmer kündigt fristlos wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.
  • Der Arbeitgeber hält wiederholt die Arbeitsschutzbedingungen nicht ein.
Damit Sie als Arbeitnehmer erfolgreich fristlos kündigen können, sollten Sie den Arbeitgeber vorher schriftlich abmahnen.

Kündigung vom Arbeitsverhältnis durch den Arbeitnehmer – ein Muster

Wollen Sie von sich aus kündigen, gilt es, beim Kündigungsschreiben nicht an Formfehlern zu scheitern. Diese können Ihrem Vorhaben nämlich einen Strich durch die Rechnung machen. Wie die Kündigung durch den Arbeitnehmer als Muster aussehen kann, zeigen wir Ihnen hier:

Vorname und Nachname des Arbeitnehmers
Adresse des Arbeitnehmers
Postleitzahl und Wohnort

Name des Unternehmens
Vor- und Zuname des Ansprechpartners
Straße und Hausnummer
Postleitzahl und Ort

Ort, Datum

Kündigung meines Arbeitsvertrages (Muster)

Sehr geehrte(r) Frau/Herr [Name des Adressaten],
hiermit kündige ich das zwischen uns bestehende Arbeitsverhältnis, geschlossen am [Datum einfügen] ordentlich und fristgemäß zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Ich bitte Sie darum, mir den Erhalt der Kündigung und das Beendigungsdatum schriftlich zu bestätigen sowie ein qualifiziertes Arbeitszeugnis zu erstellen.

Vielen Dank für die langjährige gute Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen
________________________
Unterschrift des Arbeitnehmers

________________________
Unterschrift des Arbeitgebers

Kündigung erhalten am: ________________________

Übrigens: Statt einer Kündigung können Sie das Arbeitsverhältnis jedoch auch mit einem Aufhebungsvertrag beenden. In diesem einigen Sie sich mit dem Arbeitgeber einvernehmlich, das Vertragsverhältnis aufzulösen.

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37 Gedanken zu „Kündigung durch den Arbeitnehmer – wenn Beschäftigte das Arbeitsverhältnis beenden

  1. E. Krüger

    Wenn ich nach vier Monaten Krankenstand in Rente gehe,muß mir dann mein Arbeitgeber den restlichen Jahresurlaub auszahlen?

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Herr Krüger,
      sofern Ihr Urlaubsanspruch noch nicht verfallen ist, steht er Ihnen zu. Können Sie diesen nicht mehr nehmen, kann Ihr Arbeitgeber sich dazu entschließen, diesen auszuzahlen.
      Das Arbeitsvertrag.org-Team

      Antworten
    2. Susanne S.

      Guten Tag,

      ich habe eine Kündigungsfrist von 14 Tagen, da ich noch in der Probezeit bin. Gekündigt habe ich am 30.12.2016, dazwischen liegt noch ein Feiertag. Zählt man die 14 Tage in tatsächliche Arbeitstage
      d.h. es wären 10Tage Kündigungsfrist? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

      Mit freundlichen Grüßen

      Antworten
      1. arbeitsvertrag.org

        Hallo Susanne,
        es gelten die Kalendertage, ab dem Tag, an dem die Kündigung beim Arbeitgeber eingegangen ist. In Ihrem Fall wäre es theoretisch der 13.01.
        Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

        Antworten
  2. Jakob

    Hallo,

    wenn der Entleiher (IG Metall Tarifanwendung) Betrieb den Verleiher einen Vergleichslohn angibt.
    Muss der Leiharbeiter dann auch die 90% von den Vergleichslohns erhalten ?

    Weil der Verleiher den Vergleichslohn eines Stammitarbeiters des Kunden bekommt muss doch der
    Leiharbeiter für die selbe Tätigkeit doch im Kundeneinsatz wie der Stammmitarbeiter in die entsprechende Entgeltgruppe eingruppiert werden oder ?

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Jakob,
      hier kommt es auf die konkreten Formulierungen im Tarifvertrag an. Bitte wenden Sie sich zur Klärung der Angelegenheit an einen Arbeitsrechtler. Dieser steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
      Das Arbeitsvertrag.org-Team

      Antworten
  3. Uebel

    Hallo zusammen,

    wenn im Arbeitsvertrag (Kündigung/Vertragsende) folgendes steht:

    Nach Ablauf der Probezeit gelten beiderseits die tariflichen Bestimmungen und Friste. (Grundkündigungsfrist: zwei Wochen zum letzten Arbeitstag einer Arbeitswoche)

    Bedeutet es, dass die Kündigungsfrist 2 Wochen besteht? Und ist es richtig, das ich diesen Vertrag immer am Ende einer Woche kündigen kann?

    Normal sind doch 4 Wochen und dies zum 15ten oder Ende des Monats.

    Über eine Rückmeldung freue ich mich

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Uebel,
      ein Tarifvertrag darf kürzere Kündigungsfristen als die gesetzlichen vorsehen. Das ist rechtens. Für einen Arbeitsvertrag gilt diese Regel nicht. Bitte wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt. Er berät Sie dazu, was nun am besten zu tun ist.
      Das Arbeitsvertrag.org-Team

      Antworten
  4. Yvette S.

    Hallo,

    ich habe eine vielleicht komplizierte aber wichtige frage.
    Es geht um folgende Situation:
    Frau P. (41) arbeitet seit 20.04.2016 in einem Produktionsbetrieb der nur zeitlich befristete Verträge schliesst. Die Kinderbetreuung der kleinen Tochter ist schwierieg wegen häufiger Überstunden ab 5uhr30 früh bis meist 16uhr 30 oder sogar dann 17uhr 30.
    Aussredem werden Überstunden „aufgehoben“ und zum „abfeiern“ benutzt wenn in der Firma mal nicht genug zu tun ist. Ausserdem hat sich Frau P. im November ein Überbein am Handgelenk entfernen lassen müssen und leidet seitdem an Schmerzen und kann ihre rechte Hand nicht mehr in diesem Job einsetzen. Der verlängerte Arbeitsvertrag läuft erst im April 2017 aus aber sie koennte schon jetzt in einen anderen Job wechseln, der gesundheitlich und wegen der kinderbetreuuung besser wäre , der ist aber zuerst auf 450€ Basis, das heisst sie wäre um die laufenden kosten zu decken auf zuschuss vom Jobcenter angewiesen. Sie müsste in diesen Job schnell eintreten.
    Das Problem ist jetzt, wie kommt sie aus dem arbeitsverhältnis schnell heraus ohne eine sperre vom jobcenter zu bekommen? Soviel ich weiß ist auch ein geschlossener Vergleich und Aufhebungsvertrag als kündigung des arbeitgebers zu sehen und somit auch von der Hilfe des Jobcenters ausgeschlossen.

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Yvette,
      sicherlich kann die Gesundheit als Begründung herangezogen werden, aber nur, wenn etwas an der aktuellen Stelle dagegen unternommen wurde.
      Die Fälle werden immer individuell bewertet, geht es um eine Sperrzeit. Lassen Sie sich am besten von einem Anwalt beraten, wie in dieser speziellen Situation vorzugehen, da wir keine Rechtsberatung anbieten. Dieser kann Ihnen auch Alternativen aufzeigen.
      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  5. Alex

    Hallo,

    bei der Kündigung eines befristeten Arbeitsvertrags will der Arbeitgeber die Umzugskosten (bezahlt als Umzugspauschale) aus dem letzten Gehalt abrechnen mit dem Grund daß es eine vorzeitige Kündigung ist. Der Arbeitsvertrag hat nur eine Klausel, die die ordentliche Kündigung ausschliesst und die mit einer Vertragsstrafe verbunden ist – nämlich vor Beginn des Arbeitsverhältnisses. Die Klausel um die ordentliche Kündigung gibt es im Vertrag auch. Es gibt im Vertrag keine Bedingungen um die Kostenabrechnung bei der vorzeitige Kündigung.
    Können die Absichten des Arbeitsgebers in dieser Situation doch irgendwelche rechtmäßige Grunde haben? Was ist hier zu beachten?

    Vielen Dank.

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Alex,
      gibt es im Vertrag Vereinbarungen zur ordentlichen Kündigung, sind diese zu beachten, auch bei einem befristeten Arbeitsverhältnis. Gibt es diese jedoch nicht, ist eine ordentliche Kündigung für die Dauer ausgeschlossen (beiderseits). Eine außerordentliche Kündigung ist möglich.
      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  6. Suzan

    Hallo,
    mein Mann ist noch in der Probezeit als Erzieher.
    Nachdem er jetzt durch einen Arbeitsunfall zwei Wochen krank geschrieben war wurde ihm zum 28.02 gekündigt.
    Er hatte sich vor dem Unfall auf einen anderen Job beworben und jetzt eine Zusage erhalten.
    Zu wann kann er kündigen? Die neue Stelle soll bereits nächsten Mittwoch, 01.02, angetreten werden.
    Die Stelle unterliegt dem Tarifvertrag der Diakonie.

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Suzan,

      in der Probezeit ist eine Kündigung oft schnell und unkompliziert möglich. Der Antritt der Stelle am 01.02.2017 sollte kein Problem sein.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  7. Maggi

    Hallo,

    Ich bin zur Zeit in Elternzeit, nun wurde mir während der Elternzeit verkündet das ich nicht mehr zu meinen normalen Zeiten (Frühdiensten) arbeiten gehen kann da es die Personalsituation nicht mehr zulässt.
    Ich kann allerdings durch meine 2 Kinder und meinen selbst im Schichtdienst arbeitenden Mann keine Spätdienste machen.
    Eigentlich war es so abgesprochen das ich wenn ich wieder da bin normal meine Frühdienste weiter machen kann.
    Kann ich dagegen etwas unternehmen.
    Bzw kann ich dadurch kündigen ohne eine Sperre vom Jobcenter zu bekommen.
    Bin gerade sehr durcheinander und weiß nicht mehr weiter da ich auch schon seit fast 11 Jahren im Unternehmen bin.

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Maggi,

      sprechen Sie Ihren Arbeitgeber noch einmal darauf an. Weigert sich dieser weiterhin, sich an das alte Versprechen zu halten, wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Ihren Einzelfall genau analysieren und Sie dazu beraten.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  8. Aliandro

    Hi ,wolte mal selber kündügen als arbeitsnehmer ,bin verbunden mit 1jehrigem arbeitsvertrag der 30 Mai 2017 endet., habe einen monat k.frist ,und habe noch 130 überstunden zum abfaiern ,plus und 9 tage urlaub ,wie mache ich das am besten das ich bis 31 märz weg bin ??.am besten werde ich den urlaub nemen genau wie überstunden und sich 1 monat frei machen . was schlagen sie vor??

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Aliandro,
      es ist uns leider nicht erlaubt, eine Rechtsberatung zu erteilen. Bitte wenden Sie sich daher mit Ihrer Frage an einen Rechtsanwalt. Grundsätzlich gilt, dass Arbeitnehmer nicht allein entscheiden können, wann genau Sie Ihre Überstunden abfeiern. Dies muss mit dem Arbeitgeber abgesprochen und von diesem genehmigt werden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  9. Yvi H.

    Hallo.!
    Ich bin seit einem Monat dort am arbeiten und dementsprechend noch in der probezeit. Wenn ich am 04.02.2017 kündige, geht meine kündigungsfrist dann bis zum 15.02 oder doch erst zum 01.03?
    Dazu muss ich sagen dass mein Chef mir noch keinen Vertrag gegeben hat und wir über nichts gesprochen haben.. (schön blöd ich weiß)
    Danke im voraus für die Antwort.

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Yvi H.,
      liegt kein Arbeitsvertrag vor, so gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Im BGB ist eine Kündigungsfrist von zwei Wochen in der Probezeit vorgesehen. Normalerweise muss entweder zum 15. oder zum Ende eines Monats gekündigt werden; in der Probezeit ist dies jedoch normalerweise jederzeit möglich.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  10. Ute

    Hallo. In meinem Arbeitsvertrag (kein Tarifvertrag) ist eine Kündigungsfrist von einem Monat innerhalb der Probezeit von sechs Monaten festgelegt. Ist das rechtens? Weil ich überall etwas von 14 Tagen lese?

    Vielen Dank für die Hilfe!

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Ute,
      bei den 14 Tagen handelt es sich um die gesetzlichen Kündigungsfristen in der Probezeit gemäß § 622 BGB. Sollte Ihr Arbeitsvertrag andere Regelungen vorsehen, so sind diese normalerweise maßgeblich.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  11. Bujnita

    Hallo. Ich habe selbst gekundiged wegen gesundheitlich probleme. Am november ich war beim eine fusse operiered. Ich war bis 6 januar krank gemeldet. Ab 9 war ich wieder in arbeit und 15 habe ich gekundiged weil ich konte nicht stehen bleiben sum arbeiten. Jetz ich habe keine arbeit und ich kann immer noch nicht richtig arbeiten. Kann ich von Artz ein attest schreiben lassen wegen der sozialamt? Kann ich so dass sperrezeit lösen?

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Bujnita,

      am besten gehen Sie zu einem Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann eventuell für Sie nachweisen, dass die Kündigung aus gesundheitlichen Gründen erfolgen musste. Ärztliche Weisungen können dabei natürlich helfen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org
      Ihr Team von Arbeits

      Antworten
  12. bernd

    hallo, mein arbeitsvertrag ist befristet, jedoch nicht mehr in der probezeit, ich möchte diesen vorzeitig wegen mobbing beenden. Es gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen. Wann müsste die Kündigung beim Arbeitgeber eingehen, um so schnell wie möglich zu kündigen und bekomme ich dann trotzdem beim arbeisamt eine sperre wenn ich mobbing nachweisen kann?
    Vielen dank für Ihre Hilfe. Christian

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo bernd,

      generell gelten die gesetzlichen Fristen: Vier Wochen zur Mitte oder zum Ende des jeweiligen Kalendermonats hin können Sie kündigen. Wenn Sie also morgen kündigen, können Sie Mitte März eine neue Stelle antreten. Wegen der Sperre wenden Sie sich am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann Ihre Situation analysieren und Sie verteidigen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  13. Natalie

    Hallo, ich habe eine Frage.
    Ich befinde mich in der Probezeit und möchte kündigen (also 2 Wochen Kündigungszeit).
    Angenommen schicke ich die Kündigung heute (am 14.02.2017) ab. Der Arbeitgeber bekommt sie morgen, am 15.02.2017. Das beträgt bis zum 28.02.2017 exakt 14 Tage (2 Wochen). Ist es gut so oder zu spät?
    Und noch eine Frage: wie formuliere ich am besten, dass ich in diesen zwei Wochen noch meinen Urlaub geltend machen möchte?

    Vielen Dank im voraus
    NR

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Natalie,

      Ihre Einschätzung der Kündigungsfrist und deren Umsetzung scheint korrekt. In der Probezeit können Sie zwei Wochen zur Monatsmitte oder zum Monatsende hin kündigen. Ihren Urlaub können Sie einfach beantragen. Steht Ihnen dieser noch zu, muss er auch genehmigt werden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  14. Mimi

    Hallo,

    ich bin noch bis zum 28.02. in der Probezeit und habe aber einen anderen Job in Aussicht. In meinem Arbeitsvertrag steht, dass ich innerhalb der Probezeit mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende ordentlich kündigen kann. Gilt die 1-monatige Kündigungsfrist dann auch bis zum letzten Tag der Probezeit?
    Kann ich also auch noch am 28.02. kündigen sodass am 31.03. das Arbeitsverhältnis endet?

    LG
    Mimi

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Mimi,

      die Frist gilt bis zum letzten Tag. Eine solche Kündigung ist also kein Problem. Selbst nach der Probezeit sollte die Frist dem Gesetz nach nicht länger als 4 Wochen ausfallen. Ausnahmen sind hier Arbeitsverträge, die anderes festlegen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  15. Irma

    Meine Bekannte hat einen unbefristete Arbeitsvertrags und jezt sie macht Probezeit. Wegen der Probleme mit dem Deutschen kann sie kündigen bei Arbeirsgeber und dann beim Arbeitsamt kann sie die Sperre bekommen?

    Antworten
    1. arbeitsvertrag.org

      Hallo Irma,

      eine selbständige Kündigung hat meistens eine dreimonatige Sperre zur Folge. Kontaktieren Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht, um mögliche Auswege zu finden.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten
  16. Beate

    Hallo… ich habe ein Minijob und bin in der Probezeit krank geworden und habe darauf die fristlose Kündigung erhalten mit sofortiger Wirkung… habe mein Arbeitgeber darauf angesprochen warum und ob ich es schriftlich haben kann den Grund… und darauf habe ich am nächsten Tag ein neue Kündigung erhalten die jetzt die 12 Tage Kündigungsfrist einhält… ich sehe jetzt aber das Arbeitsverhältnis gestört und möchte nicht mehr für diesen Arbeitgeber arbeiten der mich so loswerden wollte weil ich Grippe hab…. was kann ich tun… kann ich jetzt fristlos kündigen… Gruß Beate

    Antworten
    1. Arbeitsvertrag.org

      Hallo Beate,

      Sie können mit Ihrem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag abschließen. Dieser entbindet Sie beide von der gesetzlichen Kündigungsfrist. Liegt ein guter Grund für eine Kündigung vor, kann diese auch fristlos geschehen.

      Ihr Team von Arbeitsvertrag.org

      Antworten

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