Befristeter Arbeitsvertrag – was gibt das Arbeitsrecht vor?

Ein befristeter Arbeitsvertrag wird häufig auf bestimmte Zeit geschlossen.

Ein befristeter Arbeitsvertrag wird häufig auf bestimmte Zeit geschlossen.

Wird ein Arbeitnehmer eingestellt, muss das Arbeitsverhältnis nicht zwingend auf unbestimmte Zeit geschlossen werden. Stattdessen ist es durchaus zulässig, eine Befristung zu vereinbaren.

Nach einer bestimmten Zeit beziehungsweise mit dem Eintreten eines bestimmten Ereignisses, läuft der Arbeitsvertrag mit Befristung dann aus, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

Da befristete Arbeitsverträge auf Dauer tendenziell die Arbeitnehmerrechte beschneiden, gelten für die Vereinbarung solcher Verträge konkrete gesetzliche Bestimmungen, die eine Benachteiligung vor allem der Arbeitnehmer verhindern sollen. Sie sind unter anderem festgehalten im Teilzeit- und Befristungsgesetz (Tzbgf).

Wann eine Befristung zulässig ist, ob eine außerordentliche Kündigung auch befristete Arbeitsverträge berührt und wie oft sie verlängert werden dürfen, klärt der folgende Artikel ausführlich. Sie erhalten ebenfalls Auskunft darüber, wie es um den Mutterschutz steht, wird ein befristeter Arbeitsvertrag eingegangen.

Wie häufig kommt in Deutschland vor, dass ein Arbeitsvertrag befristet ist?

Den Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nach, basierte das Beschäftigungsverhältnis von acht Prozent aller Arbeitnehmer ab 25 Jahren im Jahr 2014 auf einem befristeten Arbeitsvertrag. Ein wesentlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern war hier nicht zu erkennen. Überwiegend – bei 58 Prozent der Befragten – wiesen die Verträge eine Laufzeit von nicht mal einem Jahr auf.

Ein weiteres Fünftel wurde für ein bis weniger als zwei Jahre in einem Unternehmen angestellt. Wiederum elf Prozent der befristet Beschäftigen konnten einen auf zwei bis weniger als drei Jahre laufenden Vertrag vorweisen. Der Anteil derer mit einem länger als drei Jahre gültigen Arbeitsvertrag war gleich hoch.

Aufschlussreich ist auch ein Blick auf die altersspezifische Verteilung abhängig Beschäftigter mit einem befristeten Arbeitsvertrag. Es zeigt sich, dass überwiegend junge Arbeitnehmer (von 25 bis 34 Jahre) Jobs mit Befristung eingehen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Quote ab, um bei Menschen im Alter von 65 bis 74 Jahren wieder anzusteigen.

Im Jahr 2014 war jeder zwölfte Vertrag mit einer Befristung versehen. Die Statistik zeigt, dass die Quote seit 1991 steigt, diese Entwicklung verläuft jedoch nicht stetig. Als Grund hierfür führen die Forscher unter anderem die konjunkturelle Entwicklung an.

Die befristete Beschäftigung in der Europäischen Union

Ist der Arbeitsvertrag befristet, bedarf es keiner Kündigung. Er läuft einfach aus.

Ist der Arbeitsvertrag befristet, bedarf es keiner Kündigung. Er läuft einfach aus.

Und wie steht Deutschland im europäischen Vergleich dar? Befristete Arbeitsverträge sind hierzulande nicht deutlich häufiger oder seltener als in anderen Ländern der Europäischen Union zu finden.

Spitzenreiter in Sachen Befristung laut Arbeitskräfteerhebung war Polen mit ca. 24,7 Prozent.

Es folgte Spanien, wo in 21,8 Prozent aller Fälle ein befristeter Arbeitsvertrag zu finden war. Unbefristet waren Arbeitsverträge besonders häufig in Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen und Rumänien. Die Befristungsquote pendelte in diesen Ländern zwischen 1,2 Prozent und fünf Prozent.

Tendenziell wird deutlich, dass sich Frauen wesentlich häufiger in einem befristeten Arbeitsverhältnis befanden als Männer.

Warum entscheiden sich Arbeitgeber dazu, befristete Arbeitsverhältnisse anzubieten?

Im Gegensatz zu einem unbefristeten Vertrag profitieren Unternehmen von einer höheren Flexibilität, stellen sie Arbeitnehmer nur für eine gewisse Zeit ein. Das kann gerade in folgenden Situationen sinnvoll sein:

  • gute Auftragslage, hohe Nachfrage
  • saisonale Abweichungen
  • wirtschaftliche Unsicherheit
  • sporadisch wiederkehrende Aufgaben

All diese Punkte können ausschlaggebend dafür sein, dass nur ein befristeter Arbeitsvertrag vorgelegt wird. Regelmäßig werden Arbeitgeber von unterschiedlichen Instituten zu ihren Beweggründen befragt. Häufig geben sie über die bereits genannten Aspekte auch noch ebenjene an:

  • Überprüfung, ob sich ein unbefristeter Arbeitsvertrag mit dem abhängig Beschäftigten lohnt
  • die entsprechende Position ist nur für eine bestimmte Zeit finanziert
So vorteilhaft die Befristung von Beschäftigungsverhältnissen erscheinen mag, können sich hieraus auch durchaus nachteilige Effekte für ein Unternehmen ergeben. Wird ein Angestellter eingearbeitet, müssen Zeit und Geld investiert werden, um die üblichen Abläufe zu erklären und gegebenenfalls Know-How zu vermitteln. Dieser Aufwand verpufft, tritt der Arbeitnehmer nach Ablauf der Befristung aus – zudem fängt das Prozedere beim nächsten Mal wieder von vorne an. Aus Arbeitnehmersicht stellt ein befristeter Vertrag zudem ein erhebliches Maß an Unsicherheit bereit, wissen sie doch nicht, ob er verlängert wird, oder eine erneute Jobsuche droht. Deshalb präferieren viele eher eine Daueranstellung.

Was ist beim unbefristeten Arbeitsvertrag zu beachten?

Ein unbefristeter Arbeitsvertrag gewährt den Arbeitnehmern Planungssicherheit.

Unbefristeter Arbeitsvertrag

Auch ein unbefristeter Arbeitsvertrag unterliegt spezifischen Vorschriften. Alles dazu, hier!

Ein befristeter Arbeitsvertrag muss schriftlich vereinbart werden

Will ein Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag befristet abschließen, kommt er nach Teilzeit- und Befristungsgesetz nicht um die Schriftform herum. Nur in dieser Form sind Befristungsabsprachen gültig! Sie muss von beiden Vertragsparteien unterzeichnet werden, wie ein schriftlicher Arbeitsvertrag grundsätzlich.

Die Befristung eines Arbeitsvertrages bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.“ §14 Absatz 4 TzBfG

Wird ein befristeter Arbeitsvertrag mündlich vereinbart, ist diese Absprache unwirksam. Tritt ein Arbeitnehmer vor der Unterzeichnung des befristeten Arbeitsvertrages das Arbeitsverhältnis an, gilt dieses als unbefristet abgeschlossen (BAG Az. 7 AZR 198/04).

Obacht: Der Grund für die Befristung muss nicht schriftlich festgehalten werden (BAG Az. 7 AZR 774/09). Grundsätzlich kann sich ein befristeter Arbeitsvertrag durch eine Zeitbefristung oder eine Zweckbefristung auszeichnen.

Welche Arten von befristeten Arbeitsverträgen gibt es?

Das Teilzeit- und Befristungsgesetz sieht in Paragraph 14 zwei verschiedene Möglichkeiten vor, unter denen eine Befristung zulässig ist:

  • Befristung ohne Sachgrund
  • Befristung mit Sachgrund

Unter welchen Bedingungen der Gesetzgeber dies erlaubt, lesen Sie im Folgenden.

Befristeter Arbeitsvertrag ohne sachlichen Grund

Befristete Arbeitsverträge können mit oder ohne Sachgrund abgeschlossen werden. Das besagt das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG).

Befristete Arbeitsverträge können mit oder ohne Sachgrund abgeschlossen werden. Das besagt das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG).

Ein Arbeitsvertrag darf bis zu zwei Jahre kalendermäßig befristet werden, wenn kein Sachgrund vorliegt. In dieser Zeit darf maximal dreimal eine Verlängerung erfolgen. Ein befristeter Arbeitsvertrag wird damit nicht komplett vor einer Kettenbefristung geschützt, wobei diese jedoch streng reguliert ist.

Achtung: Wie oft ein befristeter Arbeitsvertrag mit Verlängerung herausgezögert werden kann, ist möglicherweise auch im Tarifvertrag festgehalten. In diesem einigen sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter in der Regel auch darauf, wie lange ein sachgrundlos befristeter Vertrag höchstens dauern darf und wie viele Verlängerungen maximal zulässig sind.

Zwar wird tarifvertraglichen Einigungen häufig eine große Bedeutung beigemessen, doch gelten auch hier Grenzen. Laut Bundesarbeitsgericht (BAG) sind unter Umständen auch Tarif-Vereinbarungen, die eine höchstens viermalige Verlängerung sowie eine maximale Befristung von 42 Monaten mit gültigem Recht in Einklang zu bringen (BAG Az. 7 AZR 184/11). Gegen die Regeln verstößt hingegen ein befristeter Arbeitsvertrag ohne Sachgrund, wenn vormals mit dem jeweiligen Arbeitgeber schon mal ein befristetes oder unbefristetes Beschäftigungsverhältnis bestand. Einer Befristungskette soll hierdurch vorgebeugt werden. Sind mehr als drei Jahre hierzwischen vergangen, ist eine sachgrundlose Befristung hingegen erlaubt (BAG Az. 7 AZR 716/09).

Nicht immer ist eine Verlängerung tatsächlich auch gültig, schließlich können schnell Fehler passieren. Deshalb zur Klärung: Ein sachgrundloser befristeter Arbeitsvertrag wird verlängert, wenn beide Vertragspartner …

  • nur den Termin modifizieren, zu dem das Arbeitsverhältnis beendet wird – die übrigen Vertragskonditionen also unberührt bleiben und
  • diese Veränderungen innerhalb der ursprünglich vereinbarten Vertragslaufzeit schriftlich niedergelegt werden

Hält sich der Arbeitgeber an diese Vorgaben nicht und vereinbart mit dem Arbeitnehmer eine abweichende Vergütung, dann ist der nun abgeschlossene Vertrag als neu einzustufen.

Befristeter Arbeitsvertrag ohne Sachgrund im Start-up

Etwas andere Vorgaben gelten für angehende Mitarbeiter von Start-ups – also Unternehmen, die erst vor kurzer Zeit gegründet wurden. Das TzBfG sieht hier Sonderregeln vor, da sie sich in den ersten vier Jahren erst festigen muss.

Ist ein Unternehmen noch nicht älter als vier Jahre, darf ein Arbeitsvertrag kalendermäßig sachgrundlos befristet werden und das mit einer Dauer von ebenfalls bis zu vier Jahren. Innerhalb dieser Frist ist ebenfalls die mehrmalige Verlängerung des Vertrages erlaubt. Ist der Arbeitnehmer über die vier-Jahres-Frist hinaus beschäftigt, geht das befristete Arbeitsverhältnis automatisch in ein unbefristetes über.

Obacht: Werden Unternehmen rechtlich umstrukturiert und neugegründet, kann sich hierauf nicht berufen werden.

Altersbefristung: Ausnahmen von den allgemeinen Regelungen gelten auch für ältere Arbeitnehmer

Für die verschiedenen Arten der Befristung gelten unterschiedliche gesetzliche Regelungen.

Für die verschiedenen Arten der Befristung gelten unterschiedliche gesetzliche Regelungen.

Wird ein befristeter Arbeitsvertrag ohne Sachgrund mit einer Person abgeschlossen, die beim Eintritt in das Beschäftigungsverhältnis das 52. Lebensjahr vollendet hat und unmittelbar davor für mindestens vier Monate arbeitslos war, dann ist eine kalendermäßige Befristung ohne Sachgrund für insgesamt fünf Jahre zulässig.

Sie ist unter dem Namen 52-er Regelung bekannt. Auch hier sind mehrfache Verlängerungen seit 2007 rechtens.

Befristeter Arbeitsvertrag mit sachlichem Grund

Von der bereits erläuterten Befristung ohne sachlichen Grund ist ein befristeter Arbeitsvertrag mit sachlichem Grund zu unterscheiden. Dieser Umstand ist dann erfüllt, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • der betriebliche Bedarf besteht nur vorrübergehend
  • der Arbeitnehmer wird unmittelbar nach Abschluss eines Studiums oder einer Ausbildung befristet angestellt, sodass er leichter eine Anschlussbeschäftigung erhält
  • der Arbeitnehmer wird als Vertretung für einen anderen Arbeitnehmer beschäftigt (z. B. Schwangerschaftsvertretung)
  • die Eigenart der Arbeitsleistung rechtfertigt einen befristeten Vertrag
  • der Zweck der Befristung besteht in der Erprobung des Arbeitnehmers
  • innerhalb der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe, begründen einen befristeten Arbeitsvertrag
  • es erfolgt eine Vergütung aus Haushaltsmitteln, die für ein befristetes Beschäftigungsverhältnis vorgesehen sind
  • ein befristeter Arbeitsvertrag beruht auf einem gerichtlichen Vergleich

Darüber hinaus können auch noch weitere, hier nicht angeführte Sachgründe einen befristeten Arbeitsvertrag rechtfertigen. Ob dieser zulässig ist, muss geprüft werden.

Wird eine unmittelbar vorher abgeschlossene Ausbildung und die Integration des Arbeitnehmers in den Arbeitsmarkt als Befristungsgrund angeführt, gilt: Diese Argumentation ist genau nur einmal möglich. Danach müssen andere Sachgründe für die Befristung vorgebracht werden, sonst ist eine Entfristungsklage statthaft (BAG Az. 7 AZR 795/06).

Insbesondere die Vertretungsbefristung kommt im öffentlichen Dienst häufiger vor. Da im Arbeitsrecht bei Vorliegen eines Sachgrundes keine Einschränkungen gelten, ist es hier üblich, Kettenbefristungen zu praktizieren. Werden hier immer mal wieder Mitarbeiterinnen schwanger, die in Mutterschutz oder Elternzeit gehen, hangeln sich manche Arbeitnehmer von einem befristeten Arbeitsvertrag zum nächsten, indem sie diese vertreten. Nichtsdestotrotz muss der Arbeitgeber im Streitfall den vorübergehenden Arbeitsbedarf begründen. Je länger die Betriebszugehörigkeit also ausfällt, desto komplizierter wird das für ihn.

Befristeter Arbeitsvertrag in der Schwangerschaft

Und was passiert, wenn eine Arbeitnehmerin bei vorliegender Befristung selbst schwanger wird? Wirkt sich dies womöglich positiv aus und führt dazu, dass eine Umwandlung in einen unbefristeten Vertrag stattfindet?

Nein! Ist ein befristeter Arbeitsvertrag vereinbart, rüttelt auch eine eintretende Schwangerschaft nicht am Auslaufen einen befristeten Vertrages. Das bedeutet: Werdende Mütter können sich hier nicht auf den Kündigungsschutz berufen, schließlich handelt es sich nicht um eine Kündigung. Ebenfalls besteht kein Anspruch darauf, nach Ablauf des Mutterschutzes wieder in das befristete Arbeitsverhältnis einzusteigen.

Wird eine Arbeitnehmerin wegen Ihrer Schwangerschaft gekündigt, kann sie hiergegen rechtlich vorgehen. Hat sie sich hingegen einer schweren Pflichtverletzung schuldig gemacht, kann eine außerordentliche, fristlose Kündigung folgen. Auch diese muss jedoch den strengen rechtlichen Vorgaben genügen und kann nicht einfach so ausgesprochen werden.

Liegt ein befristeter Arbeitsvertrag vor, sollten Sie spätestens drei Monate vor dem Auslaufen des Vertrages mit dem Arbeitgeber darüber sprechen, ob der Abschluss eines unbefristeten Arbeitsvertrages eine Option darstellt. Wenn nicht, melden Sie sich schleunigst bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend. Auf diese Weise vermeiden Sie Sanktionierungen und damit die Kürzungen Ihrer Zuwendungen.

Auch bei Mutterschutz: Ein befristeter Vertrag läuft mit dem vorab vereinbarten Datum aus.

Auch bei Mutterschutz: Ein befristeter Vertrag läuft mit dem vorab vereinbarten Datum aus.

Auch, wenn der befristete Arbeitsvertrag noch vor dem Eintritt des Mutterschutzes endet – also sechs Wochen vor der Entbindung – erhalten Arbeitnehmerinnen bei rechtzeitiger Meldung und Anspruchsberechtigung Arbeitslosengeld. Bis acht Wochen nach der Geburt zahlt dann die gesetzliche Krankenkasse bei entsprechender Versicherung das sogenannte Mutterschaftsgeld.

Wann können Sie sich gegen Kettenbefristungen wehren?

Manche Arbeitgeber vergeben viele sachgrundbefristete Arbeitsverträge hintereinander, was Arbeitnehmern angesichts permanenter Unsicherheit schwer zu schaffen macht. Schließlich ist es kaum bis gar nicht nachzuvollziehen, warum auch nach vielen Jahren kein unbefristeter Arbeitsvertrag angeboten wird.

Wollen Sie hiergegen vorgehen, ist der vorgebrachte Sachgrund für die letzte Befristung ausschlaggebend. Ist dieser unwirksam, kann der gesamte Arbeitsvertrag angefochten werden. Alle vorherigen Verträge stehen nicht mehr zur Debatte.

Auch das Bundesarbeitsgericht beschäftigt sich immer wieder mit der rechtlichen Zulässigkeit von Kettenbefristungen. Es sieht unter folgenden Umständen mit hoher Wahrscheinlichkeit, einen arbeitgeberseitigen Missbrauch der gesetzlich gewährten Befristung von Arbeitsverhältnissen vorliegen (BAG Az. 7 AZR 443/09):

  • hohe Anzahl aufeinander folgender sachgrundbefristete Arbeitsverträge
  • lange Dauer der gesamten Vertragszeit (ab sechs bis sieben Jahren) (BAG Az. 7 AZR 225/11)

Experten empfehlen, wie folgt vorzugehen, um die Wirksamkeit eines befristeten Arbeitsvertrages zu überprüfen:

  1. existiert ein Sachgrund beim letzten vereinbarten befristeten Vertag vor?
  2. Interessensabwägung beider Vertragsparteien: Kann dem Arbeitgeber eine Entfristung zugemutet werden und wiegt das Interesse des Arbeitnehmers am Abschluss eines unbefristeten Vertrages ist schwerer, kann ein befristeter Arbeitsvertrag unwirksam sein.

Zweifeln Sie die Rechtmäßigkeit Ihres Arbeitsvertrages an, sollten Sie sich an einen Arbeitsrechtspezialisten wenden. Ein solcher Fachanwalt wägt gemeinsam mit Ihnen ab, ob eine Befristungskontrollklage das richtige Mittel zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche ist.

Bekommen Sie einen Kredit mit einem befristeten Arbeitsvertrag?

Einen Kredit mit einem befristeten Arbeitsvertrag zu bekommen, ist meist schwierig doch nicht unmöglich.

Einen Kredit mit einem befristeten Arbeitsvertrag zu bekommen, ist meist schwierig doch nicht unmöglich.

Ein befristeter Arbeitsvertrag lässt bei vielen Arbeitnehmern Zukunftssorgen entstehen, schließlich ist meist nicht klar, ob der Vertrag verlängert oder ein unbefristeter Vertrag angeboten wird.

Große Träume wie ein Auto oder der Bau eines Hauses werden daher nie erfüllt, was auch daran liegt, dass Banken angesichts so großer Unsicherheit nur ungern Geld verleihen.

Sie können sich doch nicht sicher sein, wie es um die Liquidität des Kunden nach Ablauf des Vertrages bestellt ist.

Wollen Sie trotzdem einen Kredit, muss ein befristeter Arbeitsvertrag kein Ausschlusskriterium darstellen. Viele Kreditinstitute haben gerade bei der Vergabe von Kleinkrediten kein Problem mit Job-Befristungen. Die geringeren Beträge sind in der Regel noch vor dem Auslaufen des Arbeitsvertrages bezahlt; das Risiko der Bank ist damit minimal.

Schwieriger wird es, wollen Sie sich größere Summen leihen. Hier stellen sich Banken häufig quer. Grundsätzlich gilt jedoch: Je höher das monatliche Einkommen, desto wohlwollender wird sich auch das Kreditinstitut verhalten. Befindet sich Ihr Partner in einem Dauerarbeitsverhältnis, kann sich dies ebenfalls positiv auswirken. Damit der Kredit gewährt wird, muss die zweite Person den Kreditantrag jedoch auch unterschreiben und wird damit haftbar.

Befristeter Arbeitsvertrag: So oder ähnlich kann er aussehen

Wir stellen Ihnen im Folgenden ein Muster bereit, das Ihnen einen Eindruck davon verschafft, wie ein befristeter Arbeitsvertrag aussehen kann. Unsere Vorlage dient ausschließlich als Vorlage und wurde mit größter Sorgfalt erstellt. Sie haben die Möglichkeit, es sich kostenlos entweder als DOC- oder als PDF-Datei herunterzuladen. Beachten Sie, dass individuelle Anpassungen unerlässlich sind.

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